Der Achtmorgen ist ganz neu bei Andres und hat schon direkt richtig Eindruck hinterlassen. Die Gewanne liegt im Ruppertsberger Reiterpfad, geprägt von sandigem Lehm, Kalk und Buntsandsteinverwitterung. In der Nase druckvoll und rauchig, dunkler, sofort etwas reifer und tiefer. Gelbe Frucht, eingelegte Zitrone, etwas Pfirsich und Aprikose, dazu eine feine Würze und eben enorm viele steinige Noten. Mit Luft kommen leicht nussige Anklänge, etwas Rauch und ein Hauch geflämmte Kräuter dazu. Am Gaumen mit ordentlich Druck. Dicht und konzentriert, aber gleichzeitig mit viel Spannung. Zitrusfrische, gelber Apfel, etwas reife Birne, dazu eine klare mineralische Linie. Der Wein wirkt kraftvoll, bleibt aber gut balanciert und nicht schwer. Im Finale lang, würzig und mit viel Substanz. Ein Chardonnay, der Power und Präzision sehr gut verbindet und definitiv großes Potenzial hat!