Lafon la Tuilerie: Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru 2025

Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Merlot 100%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2032–2060
Verpackt in: 12er OHK
fruchtbetont
seidig & aromatisch
pikant & würzig
Lobenberg: 98+/100
Suckling: 93–94/100
Jane Anson: 93/100
Colin Hay: 92–94+/100
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru 2025

98+
/100

100 Prozent Merlot. 33 Hektoliter Ertrag pro Hektar. Die Lage des Weinbergs ist eher kühler, daher findet die Lese später als bei anderen Weingütern der Region statt, in 2025 erst am 15. September. Zwei Wochen später als beispielsweise bei Faugères. Die Nase ist sehr schön rauchig mit viel satter schwarzer Kirsche. Butterweich und hochelegant! Das ist unglaublich gut verwoben mit samtigem Tannin. Sehr viel Veilchen dazu, Schwarzkirsche, süße Maulbeere und etwas Mango. Auch helle Lakritze und Milchschokolade. Ein Merlot voller Charme und süßer Dichte! Dann ein sehr schicker Mund: Sauerkirsche, reife Himbeeren und Salz, auch wieder Milchschokolade. Sehr harmonisch und gleichzeitig sehr pikant zwischen den Polen von Säure, des satten Tannins und der Fruchtsüße hin- und herspringend. Das ist eine Ode an die Freude! Ein großes Jahr für Lafon la Tuilerie! Das erreicht in 2025 auf jeden Fall die Größe des 2022er. Der war schon ein Riese, aber 2025 ist feiner und zarter in dieser seidig-samtigen Tanninstruktur. Ich bewerte ihn dennoch nicht höher als 2023 und 2022, aber ist absolut auf demselben Level. Das ist ein extrem schicker Merlot von diesem winzigen kühlen Weinberg in Saint-Émilion. Ziemliche Perfektion und noch immer ein Geheimtipp! *** Lafon la Tuilerie sind 1,56 Hektar an den unteren Hängen von Saint-Émilion, kurz vor Castillon. Kalkstein im oberen Bereich, etwas Lehm im unteren Bereich. Also gute Wasserversorgung in heißen Jahren. Das Weingut war früher im Besitz von Pierre Lafon. 2018, nach zwei Katastrophenjahren in Folge (2017 Frost, 2018 Mehltau), musste Pierre aufgeben und hat an Silvio Denz verkauft, den Besitzer von Peby Faugères. Qualitativ und inhaltlich hat sich nichts geändert. Es gibt maximal 4.000 Flaschen von diesem Elixier aus 100 Prozent Merlot. Spontane Fermentation im Stahl nach kompletter Entrappung. Ausgebaut wird in einem Drittel Neuholz und zwei Drittel gebrauchtem Holz. Die Mazeration wird ganz geduldig über vier bis fünf Wochen laufen gelassen. Es wird nicht übergepumpt und der Wein nie hart gepresst. Es wird quasi nur aus dem Free Run Juice genommen, ohne Pressen, um keine harten Tannine aus den Kernen zu extrahieren.

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

93–94
/100

Suckling über: Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru

Lovely ripe berries and fresh herbs on the nose and palate. Medium-bodied with fine, round tannins and a crisp finish. Pure merlot. A few thousand bottles made. Tiny property.

93
/100

Jane Anson über: Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru

Juicy, black fruits, cassis and bilberry, lavender and white pepper, touch of grated ginger, this is enjoyable, well balanced and not overly heavy on the oak. Silvio Denz estate, first time tasting En Primeur.

Verkostungsnotiz
92–94+
/100

Colin Hay über: Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru

(Saint-Émilion; 100% Merlot; a final yield of 33 hl/ha; pH 3.43; 14% ABV; 7,500 bottles; tasted twice, first at Château de Sales and then at Faugères with skilled artist and equally skilled oenologue Vincent Cruège). From a tiny property of just 1.65 hectares. Another fabulous wine from Silvio Denz and his team, and very much a part of the trilogy of St-Émilion greats now being produced here each vintage. This is intensely peppery, with the freshest, brightest green and red Szechuan peppercorns mixed with long dark black peppercorns and pounded in a mortar (that, at least, is the impression given). The fruit is equally precise – perfectly ripe single blueberries and mulberries popping in the mouth. And then the sculpting effect of the limestone tannins takes over, stretching this out and sculpting it beautifully to a long and tapering finish. Lovely, powdery, chalky tannins. You know where are with this wine! The terroir signature is exceptionally strong; the force is with us!

Mein Winzer

Lafon la Tuilerie

Lafon la Tuilerie sind 2,4 Hektar an den unteren Hängen von Saint-Émilion, kurz vor Castillon. Kalkstein im oberen Bereich, etwas Lehm im unteren Bereich. Das Weingut war bis 2018 im Besitz von Pierre Lafon, der sein Weingut immer organisch als reiner Einzelkämpfer und in reiner Handarbeit...

Chateau Lafon la Tuilerie Grand Cru 2025