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Alle Weine aus Frankreich

Rotwein, Provence, 2016 Frankreich Domaine Tempier

Bandol Rouge 2016

Lobenberg: Schöne Farbe, intensive Nase nach dunklen Kirschen und Beeren. Erdig, würzig, rund und aromatisch, extrem tiefes Bouquet, bestätigt seinen berechtigt guten Ruf als archetypischer Bandol und einer der interessanteste und finessereichsten Weine aus der Mourvedre. 93-94/100 ...

  • 33,00 €

0,75 l (44,00 €/l)

  • 40088H
  • Lobenberg 93-94/100
  • Trinkreife : 2020 - 2037

inkl. 19% MwSt. ,
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Rotwein, Provence, 2016 Frankreich Domaine Tempier

Bandol Rouge Cuvee La Migoua 2016

  • 66,00 €

Limitiert

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

0,75 l

  • 40089H
  • Lobenberg 96-98+/100
  • Trinkreife : 2021 - 2046

Dieser Wein ist nur für Mitglieder des Weinclubs erhältlich.

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Rotwein, Provence, 2016 Frankreich Domaine Tempier

Bandol Rouge Cuvee La Tourtine 2016

  • 66,00 €

0,75 l

  • 40090H
  • Lobenberg 96-98+/100
  • Trinkreife : 2021 - 2046

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Rotwein, Provence, 2017 Frankreich Michel Tardieu - Provence

Bandol Vieilles Vignes 2017

Lobenberg: Dieser Bandol ist offiziell und gesetzlich aus 100% Mouvedre, in Wirklichkeit enthält er aber im gemischten Satz unauffindbare 5% Grenache. Es gibt immer ein bisschen Extra an Finesse. 14% Alkohol. Die Weine stehen auf Argilo-Calcaire in Castellet. Die Reben sind über 50 Jahre...

  • 29,00 €

0,75 l (38,67 €/l)

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  • 32393H
  • Lobenberg 97-98/100
  • Trinkreife : 2020 - 2040

inkl. 19% MwSt. ,
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Subskription: Auslieferung im Frühjahr 2020.

Rotwein, Provence, 2018 Frankreich Michel Tardieu - Provence

Bandol Vieilles Vignes 2018

Lobenberg: Das Rhônetal war 2018, ähnlich wie Bordeaux und ein Großteil von Europa, durch ein extrem nasses Frühjahr von vielen Krankheiten heimgesucht. Es gab echten und falschen Mehltau, einfach unglaublich hohen Pilzdruck. Tardieu nennt es ein gnadenloses Jahr mit dramatisch niedrigen...

  • 23,50 €

0,75 l (31,33 €/l)

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  • 37351H
  • Lobenberg 98-100/100
  • Trinkreife : 2025 - 2045

inkl. 19% MwSt. ,
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Subskription: Auslieferung im Herbst 2020.

Provence, 2018 Frankreich Michel Tardieu - Provence

Huile d' Olive Vierge Extra / Domaine de Gerbaud (best by June 2021) 2018

Lobenberg: Auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Olivenöl hat Michel Tardieu, zusammen mit seinem Freund Guy Sammut aus dem Michelin-Sterne Restaurant La Feniere in Lourmarin, diesen wunderbaren Tropfen von der Domaine de Gerbaud gefunden. Das goldgelbe Öl zeichnet sich durch die...

  • 26,95 €

0,5 l (53,90 €/l)

  • 41030H
  • Lobenberg 96-97+/100
  • Trinkreife : 2019 - 2022

inkl. 19% MwSt. ,
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Lieferbar ab KW 06 in 2020.

Rosé, Provence, 2018 Frankreich Miraval

Miraval Rosé Cotes de Provence 2018

Lobenberg: Ein absoluter Glamour-Kultwein. Und auch ein bisschen Gossip. Gekonnt gemacht vom Superstar der Rhone, Mitinhaber Chateau Beaucastel und Familie Perrin. Also allererste Rille des Know How. Der "easy to drink" Wein bringt einem die Stars (mit der nötigen Prise...

  • 17,50 €

0,75 l (23,33 €/l)

  • 36171H
  • Lobenberg 90/100
    Parker 90/100
  • Trinkreife : 2019 - 2023

inkl. 19% MwSt. ,
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Rosé, Provence, 2018 Frankreich Saint Aix

Aix Rosé 2018

Lobenberg: Das ist im Rosébereich der Superstar von Maison Saint-Aix von der Coteaux d'Aix-en-Provence und sicher der Rosé-Knaller der Zukunft. In Frankreich gleichermaßen geschätzt wie von den großen Magazinen vom Formate eines Wine Spectators, Falstaffs und Decanters. Selbst Sommeliers...

  • 13,50 €

0,75 l (18,00 €/l)

  • 36223H
  • Lobenberg 91/100
    Wine Enthusiast 90/100
    Parker 88/100
  • Trinkreife : 2019 - 2025

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Rosé, Provence, 2018 Frankreich Saint Aix

Aix Rosé 2018

Lobenberg: Das ist im Rosébereich der Superstar von Maison Saint-Aix von der Coteaux d'Aix-en-Provence und sicher der Rosé-Knaller der Zukunft. In Frankreich gleichermaßen geschätzt wie von den großen Magazinen vom Formate eines Wine Spectators, Falstaffs und Decanters. Selbst Sommeliers...

  • 27,00 €

1,5 l (18,00 €/l)

  • 36224H
  • Lobenberg 91/100
    Wine Enthusiast 90/100
    Parker 88/100
  • Trinkreife : 2019 - 2025

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Rosé, Provence, 2018 Frankreich Saint Aix

Aix Rosé 2018

Lobenberg: Das ist im Rosébereich der Superstar von Maison Saint-Aix von der Coteaux d'Aix-en-Provence und sicher der Rosé-Knaller der Zukunft. In Frankreich gleichermaßen geschätzt wie von den großen Magazinen vom Formate eines Wine Spectators, Falstaffs und Decanters. Selbst Sommeliers...

  • 477,50 €

15 l (31,83 €/l)

  • 36227H
  • Lobenberg 91/100
    Wine Enthusiast 90/100
    Parker 88/100
  • Trinkreife : 2019 - 2025

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Weinland Frankreich

Wohl kein anderes Weinland der Welt hat einen solchen Nimbus wie Frankreich und liegt so stark im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, bäuerlicher Wirtschaftsweise und Weinindustrie, Anspruch und Wirklichkeit. Die Weinkultur ist weit über 2.000 Jahre alt, Regionen wie Burgund, Bordeaux und Champagne sind weltberühmt, und doch hat ein Verharren in alten Mustern ziemlich am Lack gekratzt. In den letzten Jahren aber tut sich viel zum Guten.

Mit den Mönchen kommt der Qualitätsweinbau

Der Weinbau kam wohl mit den Griechen, die im heutigen Marseille eine Kolonie gründeten, nach Frankreich. Später weiteten die Römer und Kelten den Anbau massiv aus. Die Entwicklung des Qualitätsanbaus, so wie wir ihn heute kennen, kann man allerdings den burgundischen Mönchen des frühen Mittelalters zuschreiben. Tatsächlich war es kein Geringerer als Karl der Große (742–814), der entscheidende Impulse für den Weinbau gab, den die aufstrebenden Klöster des Burgund aufnahmen und umsetzten. Karl der Große hatte selbst Besitz in Burgund, mit ziemlicher Sicherheit sogar dort, wo schon lange eine Lage nach ihm benannt wird: Corton-Charlemagne.

Sowohl die Zisterzienser – das Stammkloster Cîteaux liegt nördlich von Beaune – als auch die Benediktiner haben sich europaweit um den Weinbau verdient gemacht, besonders aber zunächst in Burgund, wo sie die bis heute wichtigen Lagen erkannt und bepflanzt haben. Es waren auch die Mönche, die erstmals vom goût de terroir sprachen, vom Geschmack eines bestimmten Ortes, der einen besonderen Boden und ein besonderes Mikroklima aufweist und heute die Grundlage für die französische Idee des Weinmachens ist.


Elsass, Châteauneuf-du-Pape und die Entwicklung des Appellations-Systems

Neben Burgund entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte weitere wichtige Regionen. Das Elsass, immer im Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, hatte bereits im 9. Jahrhundert 180 Weinbauorte. Im 16. Jahrhundert war die Anbaufläche doppelt so groß wie heute, und es gab Vorläufer eines Appellationssystems. Doch im 30-jährigen Krieg wurde ein Großteil davon zerstört. Sieben Jahrhunderte lang war das Elsass deutsch und hat entsprechend viel deutsche Weinkultur in sich aufgenommen. Im Elsass entstehen vor allem Weißweine, die mal trocken, mal süß ausfallen können und deren Rebsorten – allen voran Riesling, Pinot gris und Gewürztraminer – auf den Etiketten ausgewiesen werden. Das ist in Frankreich sonst eher unüblich, es sei denn, man erwirbt einen Landwein, einen vin de pays. Sind die Weine rebsortenrein wie zum Beispiel im Burgund oder Beaujolais, dürfen sowieso nur bestimmte Traubensorten Verwendung finden. Ansonsten sind die Weine meist Cuvées, wie zum Beispiel in Châteauneuf-du-Pape, wo Pierre Le Roy de Boiseaumarié in den 1920er Jahren den typischen Boden und die besten Rebsorten für den Châteauneuf festgeschrieben hat. Diese Abhandlung war die Grundlage für ein Qualitätssystem, dem sich jede Weinbauregion unterwirft. Die Appellation oder AOP legt bestimmte Standards fest, die eingehalten werden müssen.

Sagenhafter Ruf durch die Einzelregionen Bordeaux, Burgund und Rhone:

  • Gibt es bessere Schaum­weine als aus der Champagne? Nein!

  • Gibt es bessere Sauvignon Blanc als von der Loire? Viel­leicht aus Bordeaux, aber sonst nein!

  • Gibt es besseren Mourvedre als aus Bandol? Viel­leicht von der Rhone, aber sonst nein!

  • Gibt es ur­wüchsigere Weine als die wilden Weine aus Languedoc/Roussillon? Nein!

  • Gibt es tannin­reichere, maskulinere Unikate als die wilden Tannat­weine des Madiran? Nein!

  • Gibt es schwärzere, substanz­reichere Malbec als die Cahors-Weine? Viel­leicht Argentinien …


Bordeaux und die
Klassifizierung von 1855

Diesen Richtlinien unterliegt auch das große Weinbaugebiet Bordeaux im Südwesten. Vom einfachen Bordeaux AC bis zu den weltberühmten Premier Cru dürfen beispielsweise nur bestimmte Rebsorten Verwendung finden. Das sind vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, in kleinen Mengen Petit Verdot und noch ganz selten Malbec und Carmenère. Für weiße Bordeaux sind es vor allem Sémillon und Sauvignon blanc. Vor allem unter der englischen Herrschaft in Bordeaux hatten sich der Handel mit Rotwein und der Export stark entwickelt. Weine von Gütern wie Haut-Brion waren sehr gefragt. Die Bewertung der Médoc-Weingüter fand ihren Niederschlag kurz vor der Weltausstellung 1855 in Paris.

Frankreich im
GUTE WEINE Blog

Rohne 2018

Rhonetour Mai 2018 – Probe Jahrgang 2017

Die Rhone 2017 wurde im Vorfeld hochgepusht, dementsprechend groß war die Neugier. Nun muss sie sich dem Realitätscheck stellen. weiterlesen


Boden und Zeit. Marc Tempé

Boden und Zeit. Marc Tempé

Vieles aus dem Elsass war mir bis dato persönlich zu süß, bis auf einmal ein Winzer namens Marc Tempé meine Wege kreuzte und ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam. weiterlesen

Diese Liste gilt bis heute und hat sich nur einmal verändert, als Mouton-Rothschild neben Lafite-Rothschild, Latour, Margaux und Haut-Brion in die Spitze der Premier-Grand-Cru-Classé-Güter aufgenommen wurde. Die Klassifizierung betrifft das Médoc auf der linken Seite der Gironde mit den Ortschaften Pessac-Légonan, Pauillac, Saint-Estèphe und Saint-Julien. Die bedeutende Appellation Saint-Émilion, auf der rechten Seite der Gironde gelegen, verfügt über eine eigene Klassifizierung mit den vier Gütern Ausone, Angélus, Cheval Blanc und Pavie an der Spitze. Das ebenso bedeutende Pomerol mit Weingütern wie Pétrus, Evangile, Clinet oder Latour a Pomerol ist so klein und exklusiv, dass es keiner Klassifizierung bedarf.


Reblaus-Katastrophe, Neuanfang und ein Blick in die Champagne

Die Ausbreitung de Reblaus, die mit amerikanischen Rebstöcken nach Europa kam, hat Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts hart getroffen. Ganze Landstriche mussten gerodet werden, und Anbaugebiete wie das Jura haben sich bis heute nicht davon erholt. Allein dort wurden 90 % der Anbaufläche vernichtet und ebenso viele autochthone Rebsorten. Auch das Bordelais musste sich völlig neu sortieren, und es hat eigentlich bis in die 1980er Jahre gedauert, bis dieser Prozess abgeschlossen war. Mit dem Jahrgang 1982 und dem Auftreten von Robert Parker jun. begann der Wiederaufstieg von Bordeaux – qualitativ wie preislich. Einen ähnlichen Aufstieg hat auch die Champagne gemacht. Zwar war der Schaumwein schon im 17. und 18. Jahrhundert äußerst begehrt, doch auch hier haben Krisen und nicht zuletzt die Kriege im 20. Jahrhundert für Verwerfungen und bittere Armut gesorgt. Das Alleinstellungsmerkmal des besonderen Terroirs und ein konsequentes Marketing haben jedoch seit 1950 für anhaltenden Erfolg gesorgt. Zunächst wurden die großen Häuser und Marken wie Veuve Cliquot, Moët & Chandon, Louis Roederer, Taittinger oder Bollinger bekannt und haben eine große Marktmacht gewonnen. Doch seit ca. zwanzig Jahren trauen sich immer mehr kleine und unabhängige Häuser und Winzer, einen ganz anderen Stil in eigene Flaschen zu füllen und zu vermarkten. Häuser wie Gimonnet, Agrapart, Clouet oder Moncuit sind damit äußerst erfolgreich. Andere Häuser wie Pol Roger haben es nie anders gemacht.

Geheimtipp Loire und
Aufbruch im Süden

Wenn man sich mit den Weinen beschäftigt, die am Mittellauf der Loire bis zur Mündung in den Atlantik entstehen, dann kann man nur schwer nachvollziehen, dass die Region eigentlich immer noch ein Geheimtipp ist. Man kennt natürlich Pouilly-Fumé und Sancerre und Namen wie Didier Daguenau oder Vacheron mit ihren Sauvignon blancs. Doch schon die dortigen Pinots sind weitgehend unbekannt. Noch deutlicher wird es, wenn man Chenin blancs oder Cabernet Franc im Glas hat. Im Vouvray und Saumur, im Anjou, Chinon und Bourgeuil entstehen markante Weine, oft biologisch oder biodynamisch erzeugt und von einer Qualität, die dringend größerer Aufmerksamkeit bedarf.

Dies galt lange auch für die Weine, die von der Nordrhône an abwärts entstehen. Der Süden Frankreichs hat einen großen Sprung gemacht. Syrahs aus Cornas oder Saint Joseph, der Côte Rotie oder Hermitage sind äußerst begehrt, die südlichen Cuvées aus Gigondas, Vaqueras oder Rasteau haben einen sehr guten Ruf. Das Gleiche gilt für Rotwein und vor allem Rosé aus der Provence und die satten, fruchtigen Cuvées aus dem Languedoc und Roussillon. Gerade dort, wo lange Zeit der Massenanbau die Qualität definierte, haben sich Regionen und Gemeinden wie Pic Saint Loup oder Calce neu erfunden. Betriebe wie Gauby, Daumas Gassac oder Grange des Pères sorgen dafür, dass immer mehr junge, experimentierfreudige Winzer in die Region kommen und von der Vielfalt an Böden und Kleinklimata profitieren. Das Spitzensegment des französischen Weinbaus, das man in Bordeaux, Burgund und in der Champagne findet, ist längst bekannt und abgesteckt. Doch das macht nur einen Bruchteil des französischen Weinbaus aus. Darunter gibt es bis heute eine ganze Welt zu entdecken. Mit dem Generationswechsel, einer größer werdenden Offenheit und einer starken Hinwendung zu nachhaltigen und ökologischen Prinzipien ist das Weinland Frankreich so interessant wie vielleicht nie zuvor.