Weißwein, Pfalz, 2017 Deutschland Koehler Ruprecht

Scheurebe Kabinett trocken 2017

Lobenberg: Hier bei Koehler-Ruprecht finden wir dem Stil des Hauses entsprechend keine übermäßig expressive oder laute Scheurebe, sondern eine mit filigraner Nase. Die Handschrift von K-R passt eben auch zu den aromatischen Rebsorten wie Scheurebe oder Muskateller ganz hervorragend, da...

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  • 37903H
  • Lobenberg 90-91/100
    Suckling 90/100
  • Trinkreife: 2019 - 2027

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Weißwein, Pfalz, 2017 Deutschland Koehler Ruprecht

Muskateller Kabinett trocken 2017

Lobenberg: Muskateller ist eine der ältesten Rebsorten überhaupt von dem es zahlreiche Abwandlungen überall in Europa gibt. Er hat heute zwar nur noch die Rolle eines Underdogs, aber als aromatischer Trinkwein mit toller Würze ist er ein überaus vielseitiger Begleiter gerade zu...

  • 10,00 €

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  • 37904H
  • Lobenberg 90/100
    Suckling 91/100
  • Trinkreife: 2019 - 2025

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Weißwein, Pfalz Deutschland Krack Sekthaus

Secco Perlwein

Lobenberg: Eine prickelnde, lebhafte Perlage schenkt diesem weißen Perlwein aus sorgfältig ausgewählten Rebsorten seinen erfrischend leichtfüßigen Charakter. Die Nase lockt mit feinen grünen Apfel- und Birnennoten, etwas Aprikose, feine Limettenschale schöne weiße Frucht ohne zu viel...

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  • 39754H
  • Lobenberg 89/100

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Müller Catoir

Riesling MC VDP Gutswein trocken 2018

Lobenberg: Das ist der Gutswein von Müller Catoir, auch dieser ist komplett aus eigenen Reben, kein Zukauf. Müller Catoir hat 20 Hektar um Neustadt a.d.Weinstraße herum gelegen. Der 2018er Riesling MC besticht durch seine duftige Klarheit, weiße und gelbe Frucht, feine Blüten,...

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  • 38938H
  • Lobenberg 90-91/100
  • Trinkreife: 2019 - 2023

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Philipp Kuhn

Muskateller Freistil 2018

Lobenberg: 100% Muskateller, erstaunlich schöne krautwürzige Begleitmusik zur Muskatnote, sehr fein, irgendwo zwischen Vinho Verde und Silvaner, also fein bleibend, kein lauter, überschwänglicher, überaromatischer Muskateller. Er trinkt sich, als sei er komplett trocken vergoren,...

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  • 36724H
  • Lobenberg 90-91+/100
  • Trinkreife: 2019 - 2022

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Reichsrat von Buhl

Riesling Bone dry trocken 2018

Lobenberg: Reichsrat von Buhl setzt bekanntlich auf trockene Weine. Lt. Weingesetz darf ein trockener Wein ja bis zu 9g Restzucker haben. Dieser hier hat aber nur zwischen 0 und 4g Restzucker! Um diese Tatsche hervorzuheben, wurde der Wein kurzerhand als "knochentrocken", also Bone Dry...

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  • 39426H
  • Lobenberg 90-91/100
  • Trinkreife: 2019 - 2025

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Reichsrat von Buhl

von Buhl Riesling VDP Gutswein trocken 2018

Lobenberg: 12,3% Alkohol, unter 1g Restzucker, 8-9g Säure. Das ist wirklich puristisch. Ein Wein aus allen großen Lagen des Weingutes, es gibt fast nur alte Reben. Ganztraubenpresse, spontan im Stahl vergoren und über 6 Monate auf der Vollhefe belassen, ohne Batônnage und ganz in Ruhe...

  • 9,90 €

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  • 36874H
  • Lobenberg 92+/100
    Decanter 91/100
  • Trinkreife: 2019 - 2025

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Villa Wolf / Loosen

Grauburgunder trocken 2018

Lobenberg: Schon in der Nase wahnsinnig gut strukturiert für einen Grauburgunder. Ein wenig Nashi-Birne, ein wenig Papaya und dazu ein paar frischgemüsige Nuancen. Hinten an noch frischgehackte Kräuter aus Großmutters Garten. Im Mund dann wunderbar vollmundig und rund laufend. Dazu...

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  • 39623H
  • Lobenberg 89-90/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Villa Wolf / Loosen

Riesling trocken 2018

Lobenberg: Klassischer Pfälzer in der Nase. Rebe und Herkunft sind unverkennbar. Die Nase ist rieslingtypisch geprägt von feinem, aber saftigem Apfel, dazu kommen noch ein Hauch Birne und eine elegante Zitrusfrische. Der Mund spiegelt die Nase perfekt wieder. Superfrisch und...

  • 9,00 €

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  • 39622H
  • Lobenberg 87/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Weißwein, Pfalz, 2018 Deutschland Villa Wolf / Loosen

Weißburgunder trocken 2018

Lobenberg: In der Nase haben wir die typischen frischen, floralen Aromen des Weißburgunders. Aber so schön fein dabei, hier ist nichts überladend, sondern alles so schön rund und dezent. Auch im Mund überrascht der Pfälzer mit einer feinteiligen Frische, die Säure ist wunderbar...

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  • 39624H
  • Lobenberg 89-90/100
  • Trinkreife: 2019 - 2024

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Weinregion Pfalz

Wer von der Pfalz spricht, kommt nicht umhin, zunächst einmal die Ausdehnung zu betonen: Die Rebflächen dieses zweitgrößten deutschen Anbaugebiets beginnen südlich von Alzey und reichen bis zur französischen Grenze - eine Strecke von 85 Kilometern.

Wer sie mit dem Auto abfährt, sieht rechts und links der Strasse endlose Rebenmeere vorbeifliegen. In der Breite ziehen sich die Reben von den Höhen des Haardtgebirges bis tief in die Rheinebene hinein, im Norden fast bis vor die Tore von Ludwigshafen, im Süden bis nach Kandel, von wo man in der Ferne schon die Skyline von Karlsruhe sieht. Ein Koloss, die Pfalz. Aber anders als das Weinland Baden ist sie kein Fleckenteppich, sondern ein relativ kompaktes Anbaugebiet. Das Großklima weist in den verschiedenen Unterzonen nur graduelle Unterschiede auf. Und die Reben, die im Norden angebaut werden, sind auch im Süden die Stützen des Weinbaus. Allein die Böden wechseln ungefähr alle hundert Meter. Was die Rebsorten angeht, so ist der Riesling der king in der Pfalz – im Süden nicht

ganz so unangefochten wie im Norden. Bei den den Weissburgundern ist es umgekehrt. Doch gibt es auch im Norden keine Weinbaugemeinde, die ihn nicht aus voller Überzeugung anbaut. Kerner, Grauburgunder, Scheurebe, neuerdings auch Sauvignon komplettieren die Liste der beliebtesten Rebsorten.

Steter Wandel

Vor fünfzig Jahren sah die Pfalz ganz anders aus. Da rangierte der Riesling nur an vierter Stelle hinter Silvaner, Müller Thurgau, Portugieser. Die Burgundersorten waren nur eine Randerscheinung. Die Silvanerreben wurden inzwischen großflächig gerodet. Trotz guter Qualitäten ist diese Sorte dadurch auf traurige vier Prozent geschrumpft. Schade. Die Rebflächen für den Müller-Thurgau haben sich sogar mehr als halbiert. Ihnen weint jedoch niemand eine Träne nach. Allein der Portugieser, traditionell lieblich ausgebaut, hat seine Stellung halten können. Einziger Unterschied zu früher: Man trinkt ihn heute lieber halbtrocken. Dafür ist der Dornfelder aufgestiegen, die häufigste, wenn auch nicht bedeutendste rote Rebsorte der Pfalz. Sie findet man vor allem in den fruchtbaren Rheinniederungen. Gute Dornfelder sind so selten wie Hunde mit drei Beinen, auch wenn die Genossenschaften, die in der Pfalz traditionell eine starke Stellung haben, gegen derartige Verunglimpfung protestieren. Verständlich: Sie machen mit diesem Wein gute Geschäfte. Denn viele Weintrinker lieben ihn. Er ist dunkel in der Farbe, vollmundig am Gaumen, nicht pelzig und, wenn gewünscht, auch lieblich. Etwa ein Drittel allen Dornfelders hat diese Geschmacksrichtung.

Die Deutsche Weinstraße als roter Faden

Doch bevor man in Details der Weinbaupolitik abdriftet, sollte erst einmal eine grundsätzliche Feststellung getroffent werden: Wo die Reben nicht auf ehemaligen Rübenäckern wachsen, ist die Pfalz ein begnadet schönes Land. Ihre Natur ist verschwenderisch und vielfältig. Weinberge, Obstkulturen und Wald wechseln sich ab, dazwischen kleine Dörfer mit viel Fachwerk, Buntsandstein und spitzen Kirchtürmen. Das Klima ist streichelwarm. In den Höfen vieler Häuser wachsen Palmen und Zitronenbäumchen. Die Mandelbäume blühen manchmal schon im Februar – ein kleines Paradies.

Wer es kennenlernen will, sollte sich auf die Deutsche Weinstraße begeben. Auf ihr wird

der Besucher wie an einem roten Faden durch die Pfalz geführt, beginnend bei Bockenheim im Norden und endend bei Wissenbourg an der Grenze zum Elsass. Die Deutsche Weinstrasse sei der beste Werbeeinfall in der Geschichte des deutschen Weinbaus gewesen, behaupten ihre Erfinder. Selbst Holsteinern und Berlinern, die fern der Pfalz leben und ihren Durst eher mit Gerstenbräu als mit vergorenem Traubensaft löschen, ist die Deutsche Weinstrasse ein Begriff. Hunderttausende lassen sich jährlich von den zahlreichen Festen anziehen, die in den Dörfern und Städten entlang der Strecke gefeiert werden. Alle diese Feste haben zwei Dinge gemeinsam: Der Wein fliesst in Strömen, und er wird traditionell aus dem „Dubbeglas“ getrunken, einem becherförmigen Gefäß, das einen halben Liter fasst. Die noppenartigen

Einbuchtungen an der Aussenseite helfen, dass es auch nach der vierten Füllung noch sicher in der Hand liegt.

Spitzenlagen seit Generationen

Zu Zeiten, da die Pfalz Unmengen von Wein erzeugte und Schwierigkeiten hatte, ihn an den Mann zu bringen, hat die Straße eine segensreiche Wirkung entfaltet. Auch heute noch zieht die „größte Weinprobe der Welt“, wie die Veranstalter die Spektakel rechts und links der Strasse nennen, die Menschenmassen an. Sie kommen per Rad, auf Inlineskates, mit dem eBike oder wandern die Strecke zu Fuss ab, um die Landschaft kennenzulernen und die deftige Küche zu geniessen, den berühmten Saumagen eingeschhlossen. Übernachtet wird in preiswerten Frühstückspensionen oder in Gästezimmern, mit denen fast jedes Pfälzer Weingut seine Bilanzen aufbessert. Die Flüssigkeitsversorung der Gäste ist damit automatisch gewährleistet.

Kenner wussten natürlich schon immer, dass die Mittelhaardt, der nördliche Teil der Pfalz, eine gute Adresse für Riesling ist. Kallstadt, Ungstein, Wachenheim, Forst, Deidesheim, Ruppertsberg, Königsbach, Gimmeldingen, Haardt – die Namen dieser Weindörfer genießen Weltruf. Weingüter wie Christmann und von Winningen befinden sich dort. Das Forster Kirchenstück wurde zum Beispiel schon im 19. Jahrhundert, als die Pfalz noch unter bayerischer Herrschaft stand, mit der höchsten Bonitätszahl aller Weinbergslagen bewertet. Noch heute sind die Rieslinge von dieser Insel basaltischen Vulkangesteins die teuersten der gesamten Pfalz. Das zeigt, dass sich an den Grundlagen des Weinbaus dort nicht viel geändert hat. Die Spitzenlagen von damals sind auch die Spitzenlagen von heute. Dennoch kann man sagen, dass die Weine der Mittelhaardt noch nie so gut wie jetzt waren. Schon die Basisqualitäten vieler Weingüter sind blitzsauber, strahlend-fruchtig und von bemerkenswerter Vielschichtigkeit.

Für den regionalen Tourismus ist die Deutsche Weinstrasse noch heute von großer Bedeutung, für den Wein weniger. Die beste Werbung für ihn ist die Botschaft von seiner guten Qualität. Sie wird über Bücher, Weinführer, Zeitschriften und das Internet verbreitet und ist in der weintrinkenden Kreisen rund um den Erdball inzwischen bestens angekommen.

Kraftvoll & komplex

Die Spitzengewächse sind Monumente, an Fülle und Facettenreichtum in Deutschland unübertroffen. „Granaten, die eim’s Maul austapezieren“ wie die Pfälzer sagen. Zumindest gilt das für die Rieslinge von Kallstadt und Ungstein, die auf reinem Kalk stehen. Die der anderen Gemeinden sind weniger explosiv, dafür etwas verspielter. Niedrige Erträge, schonende Verarbeitung, hohe Investitionen in neue Keller und neue Kellertechnik, immer häufiger auch eine naturnahe, oft sogar biologische Bewirtschaftung der Weinberge – all das hat dem Weinbau in der Pfalz einen mächtigen Schub gegeben. Allerdings sind Alkoholgehalte von 13,5 % vol und mehr für trockene Weine ab Spätlese aufwärts inzwischen die Regel.

Der Weissburgunder steht in der Südpfalz fast auf Augenhöhe mit dem Riesling. Er fällt zwar stoffiger aus, ist aber ebenfalls säurebetont und genauso langlebig. Auch der Spätburgunder erreicht in der Südpfalz Qualitäten, die den ihrer Pendants aus Baden in Nichts nachstehen.

Stärker noch ist der Schub in der Südpfalz zu spüren. Vor 15 Jahren als „Schoppenwein-Gebiet“ verschrien, ist der Bereich von Maikammer bis Schweigen heute eine Keimzelle für junge Winzertalente. Sie erzeugen teilweise auch aus Lagen, die nicht zu den absoluten Spitzen zählen, begeisternde Weine. Das bedeutet nicht, dass es in der Südpfalz keine Spitzenlagen gäbe. Innerhalb der Gemeinden Kirrweiler, Duttweiler, Weyher, Burrweiler, Godramstein, Siebeldingen, Birkweiler, Ilbesheim, Leinsweiler liegen Weinberge, die bei der Klassifikation des VDP als Erste Lage eingestuft wurden. Teilweise dürfen dort sogar Grosse Gewächse produziert werden dürfen. Die Klassifikation ist zwar nicht amtlich. Doch im Mainzer Weinbauministerium wird bereits daran gearbeitet, den derzeit noch inoffiziellen Status dieser Lagen gesetzlich zu fixieren.

Eine der herausragenden, wärmsten Spätburgunder-Lagen ist der Sonnenberg bei Schweigen direkt an der Grenze zu Frankreich. Seine südliche Flanke reicht schon ins Elsass hinein. Die besten Parzellen, der Rädling und der Kammerberg, liegen zum Beispiel jenseits der Grenze. Deutsche Winzer, die dort begütert sind, geniessen uralte Rechte, die es ihnen erlauben, ihre Trauben nach Deutschland zu holen und den Wein unter Pfälzer Herkunftsbezeichnung auf den Markt zu bringen. Friedrich Becker ist einer dieser Winzer.

Aber auch mit anderen roten Sorten wird in der Südpfalz experimentiert. Immer wieder werden Merlot und Syrah ausgepflanzt, dazu St. Laurent, die pilzresistente Sorte Regent, vereinzelt auch Cabernet Sauvignon beziehungsweise die Neuzüchtungen Cabernet Mitos und Cabernet Dorsa. In den tiefer gelegenen Bereichen in der Rheinebene mit ihren lehmig-tonigen Böden reifen diese Sorte jedes Jahr sicher aus. Wo sich trotzdem kein intelligenter Rotwein aus ihnen erzeugen lässt, werden die Trauben zu Weisswein vinifizert. Blanc de Noirs heisst das Resultat. Zu behaupten, es gäbe keine guten Weine dieses Namens, wäre ungerecht. Aber dass dieser Weintyp die Endstation Sehnsucht darstellt, ist auch übertrieben.