Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburg Riesling trocken

Lobenberg: Der Saarburger Riesling trocken ist das, was früher Kabinett trocken hieß. Nur leichte 10,8% Alkohol. Gelesen bei 86 Grad Öchsle, also in einer Spätlese-Qualität. 8 Gramm Restzucker, knapp unter 8 Gramm Säure. Auch erst in der ersten Oktoberwoche gelesen. Es war eine Auslese...

  • 13,00 €

0,75 l (17,33 €/l)

  • 34515H
  • Lobenberg 94-96
    Pirmin Bilger 18
  • Trinkreife: 2018 - 2028

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2016 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburg Riesling Alte Reben trocken

Lobenberg: Sehr lockerbeerig in diesem Jahr, besonders durch den falschen Mehltau beeinflusst. Auf reinem Schiefer stehende, uralte Reben. Spontanvergoren nach Direktpressung. Die Reben sind bis zu 80 Jahre alt. Früher hießt dieser Wein Spätlese trocken, was nach dem VDP so nicht mehr...

  • 23,00 €

0,75 l (30,67 €/l)

  • 29134H
  • Lobenberg 95-96
  • Trinkreife: 2017 - 2030

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2016 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs trocken

Lobenberg: Der Wein hat sagenhaft geringe 11,5% Alkohol bei 8 Gramm Restzucker und 7,5 Säure. In diesen alten Reben gab es eben auch den starken Ausfall durch den falschen Mehltau, dann auch noch sehr verrieselt, sehr lockerbeerig, und dann eine extreme Selektion im Weinberg und später...

  • 35,00 €

0,75 l (46,67 €/l)

  • 30359H
  • Lobenberg 97+
    Gerstl 20
  • Trinkreife: 2018 - 2038

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs trocken

Lobenberg: In dieses Große Gewächs gingen die besten Trauben ein, die sonst zum Teil in die süßen Weine gehen und zum Teil in die Alten Reben. Es war hier kein Botrytis-Befall, so dass das Beste in diesen Wein ging. Dafür mussten allerdings die „Alten Reben“ im Jahr 2017 komplett...

0,75 l

  • 32500H
  • Lobenberg 97-100
    Pirmin Bilger 20
    Gerstl 19+
  • Trinkreife: 2019 - 2039

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Lobenberg: Der Rausch Kabinett hat 58 Gramm Restzucker, 10 Gramm Säure und lediglich 8% Alkohol. Dies ist die süße Perfektion und Fortsetzung des Saarburger Riesling feinherb. Hier eben direkt aus dem Rausch, direkt aus den besten Anlagen von Zilliken. Spät gelesen, ganz sauber. Die...

0,375 l

  • 34683H
  • Lobenberg 96-97+
    Gerstl 19+
    Pirmin Bilger 18+
  • Trinkreife: 2018 - 2036

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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Lobenberg: Der Rausch Kabinett hat 58 Gramm Restzucker, 10 Gramm Säure und lediglich 8% Alkohol. Dies ist die süße Perfektion und Fortsetzung des Saarburger Riesling feinherb. Hier eben direkt aus dem Rausch, direkt aus den besten Anlagen von Zilliken. Spät gelesen, ganz sauber. Die...

  • 20,00 €

0,75 l (26,67 €/l)

  • 34517H
  • Lobenberg 96-97+
    Gerstl 19+
    Pirmin Bilger 18+
  • Trinkreife: 2018 - 2036

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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Lobenberg: Ein Wein mit 35 Gramm Extrakt, über 9 Gramm Säure und 80 Gramm Restzucker. Das Ganze nur mit 7,5% Alkohol. Spät im Oktober vollreif und sauber gelesen – aus der besten Lage von Saarburg. In der Nase sehr europäisch gelbfruchtig. Bratapfel, feine aromatische Schiefer-Noten....

0,375 l

  • 34684H
  • Lobenberg 97-100
    Pirmin Bilger 19+
    Parker 95-96
  • Trinkreife: 2018 - 2045

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Weißwein, Mosel Saar Ruwer, 2017 Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Saarburger Rausch Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Lobenberg: Ein Wein mit 35 Gramm Extrakt, über 9 Gramm Säure und 80 Gramm Restzucker. Das Ganze nur mit 7,5% Alkohol. Spät im Oktober vollreif und sauber gelesen – aus der besten Lage von Saarburg. In der Nase sehr europäisch gelbfruchtig. Bratapfel, feine aromatische Schiefer-Noten....

0,75 l

  • 34518H
  • Lobenberg 97-100
    Pirmin Bilger 19+
    Parker 95-96
  • Trinkreife: 2018 - 2045

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Mosel Saar Ruwer Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Dry Vermouth

Lobenberg: Nach dem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt, dem Ferdinands Saar Gin, von Zilliken und Master Distiller Andreas Vallendar, gibt es nun auch einen exzellenten Vermouth. Der Dry Vermouth hat eine feine Bitterness und gute Säurestruktur. Der Riesling stammt von der GG-Lage...

  • 15,00 €

0,5 l (30,00 €/l)

  • 28711H
  • Lobenberg 94-95

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Mosel Saar Ruwer Deutschland Forstmeister Geltz Zilliken

Ferdinand's Saar Quince Gin

Lobenberg: Wie schon bei dem Saar Dry Gin sind hier 30 fein abgestimmten Botanicals aus Weinbergen und eigenem Anbau mit feinen handgelesenen Riesling-Trauben des Weinguts Zilliken vereint. Hier wurde 2011er Rausch Kabinett infundiert, der vom Gault Millau 2013 mit 92 Punkten und als...

  • 30,00 €

0,5 l (60,00 €/l)

  • 24943H
  • Lobenberg 97-98

Inkl. 19% MwSt.,
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Bismarkturm mit Weinberg im Hintergrund
Kuppe vom Bismarkturm

Die Erfolgsgeschichte der Mosel verläuft wellenförmig

Freilich war diese Welt nicht immer heil. Durch die von Napoleon verfügte Realteilung zersplitterte im 19. Jahrhundert der Besitz vieler Winzerfamilien. Zahlreiche Betriebe waren nicht mehr lebensfähig, obwohl die besten Moselweine zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf den internationalen Märkten Spitzenpreise erzielten. Viele Winzer hatten nur die Wahl zwischen Armut oder Wegzug. Von heiler Welt keine Spur. Die Lage verschärfte sich noch, als 1907 die Reblauskatastrophe über die Mosel hereinbrach. Der größte Teil der Rebberge wurde verwüstet. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als Deutschland in Trümmern lag, waren die Rieslinge vom Bernkasteler Doctor und der Wehlener Sonnenuhr zwar international immer noch stark gefragt. Doch leider waren (und sind) nicht alle 4.000 Moselwinzer in diesen Lagen begütert. Die meisten waren froh, dass Grosskellereien und Genossenschaften ihnen die Trauben (beziehungsweise den Most oder den Jungwein) abnahmen. Doch was diese dann daraus machten, zerstörte auf Jahrzehnte die Lust der Deutschen auf einheimischen Wein. Bis in die 1980er Jahre hinein war die Mosel eher berüchtigt denn berühmt für ihre für lieblichen Spätlesen vom Typ „Kröver Nacktarsch": Weine, die mit Zuckerwasser aufgepäppelt und mit hoch geschwefeltem Most gesüßt wurden, um aus randvoll geschenkten Römergläsern mit grünem Fuss getrunken zu werden, nicht selten unter Absingen alberner Trinklieder. Die Römergläser gibt es auch heute noch, die lieblichen Spätlesen ebenfalls. Aber sie sind nicht mehr repräsentativ für das Bild von der Mosel.
Das heutige Profil besticht vor allem durch seine Einzigartigkeit. Zum Leichten, Spielerischen kommt das unverwechselbare Geschmacksprofil des Moselrieslings hinzu: hochmineralisch mit Apfel- und Grapefruitnoten im trockenen Bereich, in restsüßen mit zartfruchtigen Tönen, die an Pfirsich, Mandarine, Honigmelone, im gereiften Zustand auch an Quitte erinnern. Das Ganze durchzogen von einer frechen Säure. Mosel - das ist eine eigene Welt.

Das Prädikatsweinsystem dominiert die Weine von der Mosel: Kabinett, Spätlese, Auslese und edelsüße Prädikate

Wehlen, Graach, Ürzig,...

Alle diese Dörfer liegen im Bereich Mittelmosel. Er ist das Herzstück des Anbaugebiets. Dort findet man den berühmten grau-blau schimmernden Schiefer, der 400 Millionen Jahre alt ist und aus dem Devon stammt. Er gibt den Weinen ihren ausgeprägt „schiefrigen" Geschmack. Dort haben Winzer wie J. J. Prüm, Fritz Haag, Thomas Haag von Schloss Lieser und Ansgar Clüsserath ihre Reben stehen. 

Den kalkarmen Devonschiefer findet man auch an Ruwer und Saar, zwei Nebenflüssen der Mosel, an denen ebenfalls seit ältester Zeit Weinbau betrieben wird. Die beiden Gebiete sind geografisch höher gelegen und somit kühler als die Mittelmosel. Die Ruwer-Weine fallen oftmals noch rassiger aus, sind noch verspielter und können noch filigraner sein - Beispiel: der Karthäuserhof der Familie Tyrell. Auch die Saar-Weine prunken mit „strammer" Säure, wie die Winzer sagen. Aus dem Umstand, dass die Weinberge dort regelmäßig von Frühfrösten heimgesucht werden, haben die Winzer eine Tugend gemacht. Sie lassen einen Teil ihrer Trauben bis in den November oder Dezember hinein hängen und bekommen, wenn das Thermometer unter minus 7° Celsius fällt, grandiose Eisweine. Egon Müller und Geltz Zilliken haben dort ihre Weinberge. Übrigens sind die Namen Ruwer und Saar seit 2008 aus der offiziellen Bezeichnung des Anbaugebiets getilgt worden - zum Ärger der ortsansässigen Winzer.

Karte der Anbaugebiete im Moseltal
Anbaugebiete im Tal der Mosel
Stadt und Weinfelder im Moseltal
Das Moseltal bei Wehlen
Weinfelder an der Mosel
Das Moseltal
Menschen ernten zwischen Rebzeilen
J. J. Prüm: Lese im November
Rebstöcke vor Steilhang
Trittheimer Apotheke

Die kargen Schieferböden geben dem Riesling seinen Fußabdruck

Obermosel

Auch an der Obermosel (zwischen Trier und Wasserbillig an der Grenze zu Luxemburg) wird Wein angebaut, allerdings hauptsächlich Elbling. Die untere Mosel ist dagegen wieder Rieslingland. Dieser Bereich zwischen Zell und Koblenz ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Weintrinker geraten, nicht zuletzt durch die aussergewöhnlichen Rieslinge von Heymann-Löwenstein. Dort sind die Lagen nicht flurbereinigt, was dazu geführt hat, dass viele Winzer den Weinbau aus Rentabilitätsgründen aufgegeben haben. Die geblieben sind, erzeugen heute in heroischer Handarbeit auf abenteuerlich hohen, oft nur handtuchgrossen Terrassen einige der spannendsten Moselrieslinge überhaupt. Manche der Terrassen sind wie alpine Klettersteige mit Seilen gesichert und nur über Treppen oder Leiterchen erreichbar. Um schwere Lasten zu transportieren, mussten an vielen Stellen Mini-Zahnradbahnen (Monorack) in die Hänge montiert worden. Winningen, Hatzenport, Pommern, Bremm - so heissen dort die bekanntesten Weindörfer an der Terrassenmosel, wie dieser Abschnitt genannt wird. Dort findet sich mehr quarzitischer Sandstein als Schiefer, wodurch die Weine etwas kräftiger und körperreicher ausfallen als an der Mittelmosel. Sie schmecken besonders mineralisch, ja oft richtig salzig. Mit den „Kröver Nacktarsch"-Spätlesen von einst haben sie soviel zu tun wie ein Rainer Werner Fassbinder-Opus mit einem klebrigen Heimatfilm. 

Weinrebe mit Rieslingtrauben
Riesling Trauben

Natürliche Fruchtsüße dominiert

Insgesamt liegt der Anteil trockener Weine an der Mosel bei etwa 18 Prozent - so niedrig wie in keinem anderen deutschen Anbaugebiet. Die trockenen Qualitäten findet man am häufigsten im Bereich der einfachen Gutsweine. Spätlesen werden nur vereinzelt trocken ausgebaut, und selbst wenn „trocken" auf dem Etikett steht, kann die Restsüße durchaus 10 Gramm/Liter betragen. Einige der besten Winzer sind sogar der Überzeugung, dass der trockene Weintypus an der Mosel deplaziert ist. Egon Müller und J. J. Prüm verzichten beispielsweise auf trockene Weine und damit auch auf Große Gewächse. Diese sollen laut VDP auch an der Mosel 10 Gramm/Liter Restsüße nicht überschreiten, um das „trockene Erscheinungsbild" zu gewährleisten. Restsüße in dieser Grössenordnung ist bei Moselweinen kaum schmeckbar, da die Säuren allgemein hoch liegen. Dennoch passiert es immer wieder, dass Spitzenweine diese Grenze überschreiten (unter anderem weil spontan vergoren) und dann nicht als GG, sondern nur als Riesling „Erste Lage" auf den Markt kommen dürfen. 

Viele Moselwinzer sind der Meinung, dass der Charakter ihres Rieslings am besten bei Weinen zum Ausdruck kommt, die eine zarte, schmeckbare Restsüße aufweisen. Weinliebhaber schließen sich dieser Auffassung immer häufiger an. Sie ziehen halbtrockene Weine mit einem Restzucker-Anteil zwischen 12 und 18 Gramm/Liter den trockenen Exemplaren vor. „Feinherb" wird diese Geschmacksrichtung genannt. Oder sie gehen sogar auf die „fruchtigen" Weine mit einem Restzucker von über 18 Gramm/Liter. Bei diesen Weinen ist das Spiel zwischen Süße und Säure noch raffinierter. Ausserdem erweisen sich die fruchtigen und feinherben Weine als außerordentlich langlebig, während der Charme der trockenen Weine nach einigen Jahren langsam verblasst.

Edelsüße Formate, wie es sie andernorts nicht geben kann

Eine Spezialität, wie es sie sonst nirgendwo auf der Welt gibt, sind die edelsüßen Weine, die überall an der Mosel regelmäßig und in höchster Qualität geerntet werden: Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und Eisweine. Sie werden aus extrem spät gelesenen Trauben oder Beeren erzeugt, die am Stock von der Edelfäule befallen wurden, sich bräunlich verfärben und von hässlichem Schimmel überzogen werden. Aber gerade diese Trauben ergeben Weine von schwerer Süße, die dennoch leicht und spielerisch über die Zunge laufen, weil sie von einer sehr hohen Säure geädert sind. Sie weisen nur 9 Vol.%, Trockenbeerenauslesen und hochgrädige Eisweine sogar nur 7,5 Vol.% Alkohol auf - im Gegensatz zu den Sauternes aus Frankreich, die doppelt so alkoholreich sind. Diese Weine, oft in mühsamer Handarbeit „gepiedelt" (wie die Moselaner das Herauszupfen edelfauler Beeren aus der Traube nennen), sind rar und entsprechend teuer, bieten aber unvergessliche Geschmackserlebnisse. „Schweiß der Engel" schwärmen die Kenner.

Trauben mit Edelfäule befallen
Von Botrytis befallene Rieslingtrauben