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Trinkreif
Alkoholgehalt [% vol.]
Rotwein, Loire, 2015 Frankreich Domaine des Roches Neuves

Saumur Champigny Clos de l'Echelier

Lobenberg: Eine 300 Jahre alte, eingemauerte Parzelle mit Chenin Blanc und Cabernet Franc auf lehmigem Boden und Kalkgestein, die nur wenige Flaschen hervorbringt. Der Wein ist ein Neuzugang bei Germain. Ausbau in alten 600l-Fudern von Stockinger. Glänzt lila im Glas bei ganz dunklem Kern....

  • 44,00 €

0,75 l (58,67 €/l)

  • 27690H
  • Lobenberg 95-96+
  • Trinkreife: 2017 - 2040

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Loire, 2010 Frankreich Vincent Gaudry

Sancerre Blanc Pour Vous

Lobenberg: Diesen Sancerre legt Vincent Gaudry komplett in neues Holz. Welcher seiner Grundweine die Qualität dazu hat entscheidet der Winzer immer spontan im Keller. An dieser Cuvée zeigt sich auch Gaudrys Einfühlungsvermögen, sein Charisma und sein Sinn für Humor, eben die Philosophie,...

  • 77,00 €

0,75 l (102,67 €/l)

  • 27602H
  • Lobenberg 96
  • Trinkreife: 2017 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Loire, 2013 Frankreich Vincent Gaudry

Sancerre Blanc A mi-Chemin

Lobenberg: „A mi-chemin vers la lumière“ bedeutet so viel wie „auf halbem Weg zum Licht“, und ist die Selektion der besten Weine Gaudrys. Ob dieser zur Erleuchtung, zum Himmel oder zum perfekten Wein führt, lässt Gaudry offen. Der Wein ist im Bouquet in der Jugend komplett verschlossen,...

  • 119,00 €

0,75 l (158,67 €/l)

  • 27604H
  • Lobenberg 97-99
  • Trinkreife: 2020 - 2040

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Loire, 2014 Frankreich Vincent Gaudry

Sancerre Rouge Les Garennes

Lobenberg: 100% Pinot Noir aus über 50 jährigen Reben, die auf den sogenannten Caillottes stehen. Die Ton- und Kalkböden stammen aus der Jurazeit, deren im Überfluss vorhandene Kiesel werden von den Sancerreois "Caillottes" genannt. Eine würzige, dichte Cuvée. Zeigt eine Bandbreite von...

  • 48,00 €

0,75 l (64,00 €/l)

  • 27606H
  • Lobenberg 95
  • Trinkreife: 2018 - 2034

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Burgund - Cote d'Or, 2014 Frankreich Domaine Faiveley

Echezeaux Grand Cru

Lobenberg: Der einzige Grand Cru, den Faiveley in Vosne-Romanée besitzt. Dunkler Kern, im Bouquet noch verschlossen, etwas Kokosnuss was wie Erwan Faiveley anmerkt ganz typisch in der Jugend bei den eingesetzten Taransaud-Fässern ist. Dahinter klemmt sich getrockneter Thymian und...

  • 159,00 €

0,75 l (212,00 €/l)

  • 27582H
  • Lobenberg 94-95
    Galloni 91-94
  • Trinkreife: 2022 - 2047

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Elsass, 2013 Frankreich Zind Humbrecht

Gewürztraminer Rangen de Thann Clos Saint Urbain Grand Cru (fruchtsüß)

Lobenberg: Der Wein aus der Herkulessage. Vulkanböden, Südexposition. Goldgelb. Und die Nase bestätigt mit ihrer exotischen Intensität alle Erwartungen. Druckvoll, dicht, nicht benennbar komplex. Im Mund weiß man nicht wohin mit dieser Vielzahl der komplexen Eindrücken, alle Früchte der...

  • 79,00 €

0,75 l (105,33 €/l)

  • 27892H
  • Lobenberg 97-98
  • Trinkreife: 2016 - 2046

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Roussillon, 2014 Frankreich Domaine Gauby

Coume Gineste blanc

Lobenberg: Diese Mischung aus Grenache Blanc und Grenache Gris wurde zu 50% in neuen Barriques ausgebaut. Je nach Jahrgang gibt es hiervon nur knapp 2.000 Flaschen, die Erträge sind mit 15 hl/ha erschreckend gering. Nur so wird diese alterungsfähige Mineralitätsbombe ermöglicht. Kräftiges...

  • 69,00 €

0,75 l (92,00 €/l)

  • 27695H
  • Lobenberg 97
  • Trinkreife: 2017 - 2045

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Rhone - Gigondas und Rasteau, 2014 Frankreich Chateau de Saint Cosme

Gigondas Le Claux

Lobenberg: Dieser Weinberg wurde direkt nach der Phylloxerakrise 1860 gepflanzt. Der älteste Weinberg der Domäne, direkt vor dem Haus, 1,5ha, 100% Grenache. Der Stolz der Familie! Der Weinberg Le Claux ist eine reine Einzellage, wächst zu 100% auf Kalk und Losböden in 250 Meter Höhe. Der...

  • 72,00 €

0,75 l (96,00 €/l)

  • 27677H
  • Lobenberg 96
    Parker 94
    Winespectator 94
  • Trinkreife: 2019 - 2033

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Rhone - Cotes du Ventoux, 2014 Frankreich Vindemio

Cotes du Ventoux Cuvee Amadeus

Lobenberg: Das Flaggschiff von Jean Marot. Kleinste Mengen werden von dieser bisher nicht erlebten Qualität produziert. Natürlich nach streng biologischen Richtlinien. Hält seiner wesentlich teureren Konkurrenz aus dem Châteauneuf-du-Pape spielend die Stange. Über 60 Jahre alte Reben,...

  • 24,95 €

0,75 l (33,27 €/l)

  • 27748H
  • Lobenberg 93-94
    Parker 93
  • Trinkreife: 2017 - 2028

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Bordeaux - AC Bordeaux, 2015 Frankreich Courteillac

Domaine de Courteillac Bordeaux Superieur

Lobenberg: Die Weinberge liegen im südlichen Castillon direkt außerhalb der Appellationsgrenze. 70% Merlot, 20% Cabernet Sauvignon, 10% Cabernet Franc. Die Ernte war schon am 25. September. St Emilion und Castillon waren, wie das ganze rechte Ufer, 2015 vom Wetter begünstigt, reif und...

  • 13,95 €

0,75 l (18,60 €/l)

  • 27184H
  • Lobenberg 93+
    Suckling 92-93
    Gerstl 17+
  • Trinkreife: 2019 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

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Mit den Mönchen kommt der Qualitäts­wein­bau

Der Weinbau kam wohl mit den Griechen, die im heutigen Marseille eine Kolonie gründeten, nach Frankreich. Später weiteten die Römer und Kelten den Anbau massiv aus. Die Entwicklung des Qualitätsanbaus, so wie wir ihn heute kennen, kann man allerdings den burgundischen Mönchen des frühen Mittelalters zuschreiben. Tatsächlich war es kein Geringerer als Karl der Große (742-814), der entscheidende Impulse für den Weinbau gab, den die aufstrebenden Klöster des Burgund aufnahmen und umsetzten. Karl der Große hatte selbst Besitz in Burgund, mit ziemlicher Sicherheit sogar dort, wo schon lange eine Lage nach ihm benannt wird: Corton-Charlemagne.

Sowohl die Zisterzienser – das Stammkloster Cîteaux liegt nördlich von Beaune – als auch die Benediktiner haben sich europaweit um den Weinbau verdient gemacht, besonders aber zunächst in Burgund, wo sie die bis heute wichtigen Lagen erkannt und bepflanzt haben. Es waren auch die Mönche, die erstmals vom goût de terroir sprachen, vom Geschmack eines bestimmten Ortes, der einen besonderen Boden und ein besonderes Mikroklima aufweist und heute die Grundlage für die französische Idee des Weinmachens ist.

Elsass, Châteauneuf-du-Pape und die Entwicklung des Appellations-Systems

Neben Burgund entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte weitere wichtige Regionen. Das Elsass, immer im Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, hatte bereits im 9. Jahrhundert 180 Weinbauorte. Im 16. Jahrhundert war die Anbaufläche doppelt so groß wie heute, und es gab Vorläufer eines Appellationssystems. Doch im 30-jährigen Krieg wurde ein Großteil davon zerstört. Sieben Jahrhunderte lang war das Elsass deutsch und hat entsprechend viel deutsche Weinkultur in sich aufgenommen. Im Elsass entstehen vor allem Weißweine, die mal trocken, mal süß ausfallen können und deren Rebsorten – allen voran Riesling, Pinot gris und Gewürztraminer – auf den Etiketten ausgewiesen werden. Das ist in Frankreich sonst eher unüblich, es sei denn, man erwirbt einen Landwein, einen vin de pays. Sind die Weine rebsortenrein wie zum Beispiel im Burgund oder Beaujolais, dürfen sowieso nur bestimmte Traubensorten Verwendung finden. Ansonsten sind die Weine meist Cuvées, wie zum Beispiel in Châteauneuf-du-Pape, wo Pierre Le Roy de Boiseaumarié in den 1920er Jahren den typischen Boden und die besten Rebsorten für den Châteauneuf festgeschrieben hat. Diese Abhandlung war die Grundlage für ein Qualitätssystem, dem sich jede Weinbauregion unterwirft. Die Appellation oder AOP legt bestimmte Standards fest, die eingehalten werden müssen.

Sagenhafter Ruf durch die Einzelregionen Bordeaux, Burgund und Rhone:

  • Gibt es bessere Schaum­weine als aus der Champagne? Nein!

  • Gibt es bessere Sauvignon Blanc als von der Loire? Viel­leicht aus Bordeaux, aber sonst nein!

  • Gibt es besseren Mourvedre als aus Bandol? Viel­leicht von der Rhone, aber sonst nein!

  • Gibt es ur­wüchsigere Weine als die wilden Weine aus Languedoc/Roussillon? Nein!

  • Gibt es tannin­reichere, maskulinere Unikate als die wilden Tannat­weine des Madiran? Nein!

  • Gibt es schwärzere, substanz­reichere Malbec als die Cahors-Weine? Viel­leicht Argentinien...


Bordeaux und die
Klassifizierung von 1855

Diesen Richtlinien unterliegt auch das große Weinbaugebiet Bordeaux im Südwesten. Vom einfachen Bordeaux AC bis zu den weltberühmten Premier Cru dürfen beispielsweise nur bestimmte Rebsorten Verwendung finden. Das sind vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, in kleinen Mengen Petit Verdot und noch ganz selten Malbec und Carmenère. Für weiße Bordeaux sind es vor allem Sémillon und Sauvignon blanc. Vor allem unter der englischen Herrschaft in Bordeaux hatten sich der Handel mit Rotwein und der Export stark entwickelt. Weine von Gütern wie Haut-Brion waren sehr gefragt. Die Bewertung der Médoc-Weingüter fand ihren Niederschlag kurz vor der Weltausstellung 1855 in Paris.

Frankreich im
GUTE WEINE Blog

Rohne 2018

Rhonetour Mai 2018 – Probe Jahrgang 2017

Die Rhone 2017 wurde im Vorfeld hochgepusht, dementsprechend groß war die Neugier. Nun muss sie sich dem Realitätscheck stellen. weiterlesen


Boden und Zeit. Marc Tempé

Boden und Zeit. Marc Tempé

Vieles aus dem Elsass war mir bis dato persönlich zu süß, bis auf einmal ein Winzer namens Marc Tempé meine Wege kreuzte und ich aus dem Schwärmen nicht mehr raus kam. weiterlesen

Diese Liste gilt bis heute und hat sich nur einmal verändert, als Mouton-Rothschild neben Lafite-Rothschild, Latour, Margaux und Haut-Brion in die Spitze der Premier-Grand-Cru-Classé-Güter aufgenommen wurde. Die Klassifizierung betrifft das Médoc auf der linken Seite der Gironde mit den Ortschaften Pessac-Légonan, Pauillac, Saint-Estèphe und Saint-Julien. Die bedeutende Appellation Saint-Émilion, auf der rechten Seite der Gironde gelegen, verfügt über eine eigene Klassifizierung mit den vier Gütern Ausone, Angélus, Cheval Blanc und Pavie an der Spitze. Das ebenso bedeutende Pomerol mit Weingütern wie Pétrus, Evangile, Clinet oder Latour a Pomerol ist so klein und exklusiv, dass es keiner Klassifizierung bedarf.

Reblaus-Katastrophe, Neuanfang und ein Blick in die Champagne

Die Ausbreitung de Reblaus, die mit amerikanischen Rebstöcken nach Europa kam, hat Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts hart getroffen. Ganze Landstriche mussten gerodet werden, und Anbaugebiete wie das Jura haben sich bis heute nicht davon erholt. Allein dort wurden 90 % der Anbaufläche vernichtet und ebenso viele autochthone Rebsorten. Auch das Bordelais musste sich völlig neu sortieren, und es hat eigentlich bis in die 1980er Jahre gedauert, bis dieser Prozess abgeschlossen war. Mit dem Jahrgang 1982 und dem Auftreten von Robert Parker jun. begann der Wiederaufstieg von Bordeaux – qualitativ wie preislich. Einen ähnlichen Aufstieg hat auch die Champagne gemacht. Zwar war der Schaumwein schon im 17. und 18. Jahrhundert äußerst begehrt, doch auch hier haben Krisen und nicht zuletzt die Kriege im 20. Jahrhundert für Verwerfungen und bittere Armut gesorgt. Das Alleinstellungsmerkmal des besonderen Terroirs und ein konsequentes Marketing haben jedoch seit 1950 für anhaltenden Erfolg gesorgt. Zunächst wurden die großen Häuser und Marken wie Veuve Cliquot, Moët & Chandon, Louis Roederer, Taittinger oder Bollinger bekannt und haben eine große Marktmacht gewonnen. Doch seit ca. zwanzig Jahren trauen sich immer mehr kleine und unabhängige Häuser und Winzer, einen ganz anderen Stil in eigene Flaschen zu füllen und zu vermarkten. Häuser wie Gimonnet, Agrapart, Clouet oder Moncuit sind damit äußerst erfolgreich. Andere Häuser wie Pol Roger haben es nie anders gemacht.

Geheimtipp Loire und
Aufbruch im Süden

Wenn man sich mit den Weinen beschäftigt, die am Mittellauf der Loire bis zur Mündung in den Atlantik entstehen, dann kann man nur schwer nachvollziehen, dass die Region eigentlich immer noch ein Geheimtipp ist. Man kennt natürlich Pouilly-Fumé und Sancerre und Namen wie Didier Daguenau oder Vacheron mit ihren Sauvignon blancs. Doch schon die dortigen Pinots sind weitgehend unbekannt. Noch deutlicher wird es, wenn man Chenin blancs oder Cabernet Franc im Glas hat. Im Vouvray und Saumur, im Anjou, Chinon und Bourgeuil entstehen markante Weine, oft biologisch oder biodynamisch erzeugt und von einer Qualität, die dringend größerer Aufmerksamkeit bedarf.

Dies galt lange auch für die Weine, die von der Nordrhône an abwärts entstehen. Der Süden Frankreichs hat einen großen Sprung gemacht. Syrahs aus Cornas oder Saint Joseph, der Côte Rotie oder Hermitage sind äußerst begehrt, die südlichen Cuvées aus Gigondas, Vaqueras oder Rasteau haben einen sehr guten Ruf. Das Gleiche gilt für Rotwein und vor allem Rosé aus der Provence und die satten, fruchtigen Cuvées aus dem Languedoc und Roussillon. Gerade dort, wo lange Zeit der Massenanbau die Qualität definierte, haben sich Regionen und Gemeinden wie Pic Saint Loup oder Calce neu erfunden. Betriebe wie Gauby, Daumas Gassac oder Grange des Pères sorgen dafür, dass immer mehr junge, experimentierfreudige Winzer in die Region kommen und von der Vielfalt an Böden und Kleinklimata profitieren. Das Spitzensegment des französischen Weinbaus, das man in Bordeaux, Burgund und in der Champagne findet, ist längst bekannt und abgesteckt. Doch das macht nur einen Bruchteil des französischen Weinbaus aus. Darunter gibt es bis heute eine ganze Welt zu entdecken. Mit dem Generationswechsel, einer größer werdenden Offenheit und einer starken Hinwendung zu nachhaltigen und ökologischen Prinzipien ist das Weinland Frankreich so interessant wie vielleicht nie zuvor.