Weinpaket: Schnupperkurs Burgund | 12* 0,75l

Weinpaket: Schnupperkurs Burgund | 12* 0,75l

Weinpaket: Schnupperkurs Burgund | 12* 0,75l

Lieferbar ab KW 36 in 2019.

Burgund hat einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil: In Summe die besten Weine der Welt aus einer Einzelregion. Der Nachteil: In Summe die teuersten Weine der Welt. Und ich arbeite nur mit großartigen Winzern, nicht einfach ein 12er-Einstigspaket unter 300 € zu halten! Aber das hat es dann auch in sich. Wenn man denn Finesse und hintergründige Mineralik, nebst zarter Frucht, Frische und leichter Holzuntermalung für das Mekka der Weinwelt hält. Ein weißer Aligote, ein Cremant, sonst natürlich nur Chardonnay von Chablis über Rully bis Saint Romain. Von Patrick Piuze bis David Moret zu Pierre Morey, da darf man aufhorchen. Rot nur Pinot Noir, was anderes ist auch nicht angesagt - mit Ausnahme der Beaujolais, hier ist es Gamay. Sylvain Pataille, Faiveley und die Domaine Tollot Beaut. Besser geht‘s nicht als Einstieg, im Grunde bin ich schon bei "Fortgeschritten Plus" gelandet. So what, bitte genießen!
Je 1 Flasche:

     

  • Frankreich/Burgund - Agnes Paquet: Cremant de Bourgogne Flaschengärung :

    Lobenberg: Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Cremant in einem Blindflight Champagner als nicht dazugehörend erkannt hätte, zumal sie jetzt die Dosage auf nur 3 Gramm reduziert hat. Ein sehr eigenständiger Typ. Die in der Flasche vergorene, sehr ausgewogene Cuvée aus Pinot Noir, Chardonnay und etwas Aligote und Gamay, zeigt Vielschichtigkeit, schönes Gewicht mit guter Länge bei animierender Eleganz. Tolle Vibration, schöne weiße und gelbe Frucht und sogar ein leichter Honig-Karamell-Ton, Holunder und weiße Blüten. Ein Cremant mit Dampf und toller Spannung, sehr pikant. 91-92/100

    -- Falstaff: Zurückhaltende Nase, Birne mit exotischen Anklängen von Kakifrucht und Kiwi, kandierte Ananas. Mit Luft geröstete Mandeln, Hefenoten, nasser Stein. Brillante puristische Struktur mit glockenklarer Säure, kalkige Mineralik, anhaltend feine Säure. Ein geradliniger, terroirgeprägter Typ ohne Schnörkel. 93/100 (15,80 €)


  • Frankreich/Burgund - Sylvain Pataille: Marsannay Village 2014 - 2018-2033:

    Lobenberg: Es gibt kaum eine interessantere Village-Appellation, was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, vergleichbar vielleicht mit Chorey Les Beaune. Der große Künstler ist Sylvain Pataille, ein neuer junger Wilder, der viele andere Weingüter in Gevrey und Morey als önologischer Berater und als Weinbergsmanager betreut. War bis dahin nur Bruno Clair in Marsannay interessant, so gilt es jetzt umzudenken. Hier wird nun die erste Geige gespielt. Die Pinot Noirs seiner Handschrift, deshalb der Vergleich mit Chorey, zeichnen sich durch immense Dichte und fast opulente Fülle aus, fast gamayhaft in ihrer blauen und schwarzen Frucht. Der Marsannay Village präsentiert sich deutlich feiner und verspielter als der einfache Bourgogne Rouge. Sehr viel Eleganz, Himbeere dominiert mit etwas Schlehe darunter. Hinzu kommt feine, süße Kirsche. Auch Veilchen mit schwarzer Kirsche und üppigem Blaubeersaft. Auch dieser Wein weist eine tolle, charmante Fruchtaromatik und Süße auf. „Lecker“ ist überhaupt der verbindende Kern aller Weine von Sylvain. Reichhaltiger Körper, unglaublich süffig im Mund. Nicht so dicht und wuchtig wie der Bourgogne Rouge, sondern eher ganz fein, zart und lecker. Der Wein hat ungefähr 13% Alkohol, im Antrunk viel süße Himbeere, reiche süße Zwetschge, viel Druck im Nachhall. Weniger klassisch ausgerichtet, eher süffig und lecker und darin archetypisch. Everybodys darling, besser kann man nicht ins Burgund starten. Überwältigend schön, erotisch, sexy. Sofort da. 93/100 (29,90 €)


  • Frankreich/Burgund - Tollot Beaut: Bourgogne Rouge 2017 - 2019-2028:

    Lobenberg: Die Trauben werden komplett entrappt und dann nach einer Kaltmazeration im Beton spontan vergoren. Danach erfolgt die Malo und Ausbau für über 18 Monate in gebrauchten Barriques ohne Bâtonnage. Seit dem Jahrgang 2014 setzt man nach der Entrappung eine optische Traubensortiermaschine zusätzlich zur strengen Lese im Weinberg ein. Das gibt den Weinen nochmal ein Plus an Feinheit und Klarheit der Frucht, denn unreife oder unkorrekte Beeren werden per Luft rausgeschossen, und auch Stiele, Rappen oder anderer Beifang kommen nicht durch diese Kontrolle. Nathalie Tollot ist kein Freund von Neuholz. Die 1er Crus haben circa 20-30% und auch die Grand Crus immer nur 50% Neuholzanteil. Tollot Beaut ist in der Cote de Beaune was Jean Grivot in der Cote de Nuits ist. Der 2017 Bourgogne Rouge kommt aus zwei Parzellen in Chorey-les-Beaune, ist also total im Charakter dieses Dorfes mit dieser Wärme und der reichen Kirsche. 2017 mit seiner warmen, weichen Offenheit kommt diesem Bourgogne Rouge total entgegen. 2014 war etwas karg, 2015 sehr reich, fast etwas fett, 2016 war maskulin geradeaus, aber 2017 trifft genau den Charakter von Chorey. Nicht umsonst sind der Chorey-les-Beaune Village und der Monopole ebenso hervorragend geraten dieses Jahr. Wie der Village zeigt auch der Bourgogne ein Potpourri aus Beeren und roter Grütze. Der einzige Unterschied zwischen dem Bourgogne und dem Village sind Reichhaltigkeit und Fülle, die der Village ein bisschen mehr mitbringt. Wir haben hier reife Johannisbeere, reife Kirsche, etwas Pflaume, schöne geschmeidige Fülle, hoher Charmefaktor. Das ist ein archetypischer, gastronomischer Pinot Noir, der auch preislich perfekt für den Offenausschank geeignet ist. Bei der Entscheidung ob Chorey Village oder Bourgogne ist am Ende meist der kleine Preisvorteil für den Bourgogne ausschlaggebend. Natürlich kommt der Bourgogne nicht an den Chorey Monopol heran, dafür ist er zu breit aufgestellt und etwas diffuser aufgestellt in seiner Vielbeerigkeit, seinen etwas indifferenteren Waldfrüchten. Aber ein reichhaltiger Charmebolzen ist er allemal. Ein nicht umsonst von mir in der Gastronomie sehr häufig eingesetzter Wein für den Ausschank, weil er eben Everybodys Darling ist. Wenn man etwas mehr Geld ausgeben möchte, geht man zu etwas mehr Fülle, klarerer Definition und noch mehr reicher Wärme und nimmt den Chorey-les-Beaune Village. Aber für den Einstieg ist dieser 2017er Bourgogne Rouge einfach großes Kino, total lecker, offen, umarmend. 91-92/100

    -- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Es ist einfach dieses sinnliche Fruchtbouquet, welches die Weine bei Tollot-Beaut ausmachen. So herrlich süsse Himbeere, Erdbeere und etwas Johannisbeeren eingebetet in einer Wolke aus Frische und Würze. Was für ein süffig süsses Fruchtelexier, welches sich beim Antrunk präsentiert. Hier haben wir viel Geschmack im Glas eingebetet in einer saftigen Struktur und ausgestattet mit einer tollen Säure. Der Wein präsentiert sich so lebendig und erquickend frisch - auch in diesem Jahr ein ganz grosser Bourgogne. 18/20

    -- Gerstl: Das ist ein superfeines edles Parfüm, ich würde fast sagen der Duft eines grossen Burgunders, unglaublich raffiniert für einen Basiswein. Das ist selbstredend eher ein Leichtgewicht, aber köstlich aromatisch, der Wein singt, macht unendlich Spass, einfach köstlich. 17+/20 (22,00 €)


  • Frankreich/Burgund - Domaine Pierre Morey: Bourgogne Chardonnay 2017 - 2020-2032:

    Lobenberg: Auch dieser Wein ist natürlich biodynamisch, er wurde komplett in gebrauchtem Holz vergoren und ausgebaut. Während des Ausbaus erfolgte auch eine Batonnage, die Hefen werden dabei zur Aromavervollkommnung aufgerührt, das ergibt mehr Volumen und Ausdruck. Der Wein bleibt, wie alle Weine von Pierre Morey, zwischen 18 und 20 Monate im Holz, dieser einfache Chardonnay nur im gebrauchten ein-, zwei- und dreijährigen Holz. Sehr delikate Nase, zart rauchig. Quitte, Apfel, weiße Blüten. Das Holz ist sehr zurückhaltend, dominant ist eher weißer Pfirsich, versammelte Birne, ein wenig Netzmelone. Ein archetypischer Chardonnay ohne zu viel Wucht, aber mit sehr schöner eigener Stilistik. Am Gaumen zart rauchig, das macht richtig Freude. Was für ein wahnsinnig guter Bourgogne Blanc. So delikat und zart. 2017 ist ein feines Jahr mit toller Frucht und Frische. 93/100

    -- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Der strahlt schon richtig wie ein kleiner Meursault aus dem Glas. Genial wie spannungsgeladen sich diese Frische und Mineralität im Bouquet zeigen. Das ist ein Traum von einem Duft und man könnte förmlich darin eintauchen. Am Gaumen bestätigen sich diese Eindrücke sofort. Was für eine Energie, welch herrliche Eleganz und Frische und was für eine Mineralität. Das ist ein Bourgogne auf allerhöchstem Niveau! 18/20

    -- Gerstl: Das ist sehr edel, der Duft verrät einen grossen Weissen Burgunder ohne Wenn und Aber, geniale Feinheit, enorme Fülle, verblüffende mineralische Tiefe. Am Gaumen zeigt er sich raffiniert wie selten zuvor, der tänzelt so beschwingt über den Gaumen, zum Ausflippen schön, das ist in der Tat ein ganz grosser Wein, längst nicht jeder Meursault hat diese Klasse. Man kann nur staunen über die Art und Weise, wie dieser Wein Kraft und Eleganz verbindet, da ist Energie drin, vibrierende mineralische Spannung und eine Aromenfülle, die jeder Beschreibung spottet. Eigentlich wäre das ein 19 Punkte Wein, aber es ist auch so ein Wein, der eigentlich gar keine Wertung braucht, er schmeckt ganz einfach unendlich gut nicht mehr und nicht weniger. 18+/20 (23,80 €)


  • Frankreich/Burgund - Domaine de Bellene: Bourgogne Pinot Noir Maison Dieu Vieilles Vignes 2017 - 2019-2029:

    Lobenberg: Maison Dieu, das Haus Gottes, stammt zum Großteil aus Pommard und aus einer 3,8 Hektar großen Parzelle bei Beaune, das Durchschnittsalter der Reben beträgt fast 70 Jahre und die Stockdichte liegt bei 10.000/ha. Der Boden ist typischer Lehm-Kalk und die Parzelle liegt auf einer Höhe von 230 Metern oberhalb der Stadt Beaune, südlich an den berühmten Premier Cru Beaune-Bressandes angrenzend. Alles stammt aus eigenen Weinbergen, die biologisch bearbeitet werden, keinerlei Herbizide und Pestizide werden eingesetzt. Die Trauben für diesen Bourgogne werden zu 70% entrappt, 30% Ganztrauben. Die Trauben werden sehr früh am Morgen geerntet, kommen also relativ kühl ins Weingut, dann gibt es eine vier bis fünftägige Kaltmazeration der nicht angequetschten Trauben und Beeren. Es wird ein wenig geschwefelt um die Arbeit der zum Teil ungewollten traubeneigenen Hefestämme zumindest etwas einzudämmen, man möchte überwiegend mit den angestammten Kellerhefen vergären. Der Wein zeigt, vielleicht auch weil man es weiß, von seiner ganzen Struktur einen sehr typischen Pommard-Touch. Also runde, weiche Zwetschge in der Nase, feine Walderdbeere, Himbeere, süße Kirsche, auch ein wenig Amarena und Backpflaume, etwas Lakritze, Veilchen und Teer. Insgesamt sehr voluminös. Diese schöne runde, Pommard-artige Üppigkeit setzt sich im Mund fort. Der Wein hat ein wunderbares Volumen, eine Fleischigkeit, die man in diesem Preisbereich gar nicht vermuten würde. Der Maison Dieu zeigt eine burgundische Üppigkeit, die in dieser Form recht selten, aber eben so typisch für Pommard ist. Hocharomatisch, die Tannine sind butterzart und samtig weich, hier tut nichts weh. Auch florale Noten mit Flieder und Veilchen sind dabei, helle Lakritze, und dahinter wieder feine Waldhimbeere und reife Zwetschge. Ein richtiger Genuss-Wein. Mit seiner ausladenden Aromatik und üppigen Fleischigkeit so unglaublich einnehmend und sexy, und das bei feinem Spiel und Finesse. Einfach nur saulecker! 93/100

    -- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Dies ist der einzige Wein der Domaine, welcher gefiltert wird. 80% von Pommard und 20% von Haut Côte. Einzigartig wie intensiv dieser Bourgogne aus dem Glas duftet. Dichte schwarze Kirsche mit einem würzigen Unterton. Eine Fülle an Geschmack überflutet den Gaumen und verströmt Frische und Würze. Cremiger Schmelz bringt den Gaumenfluss so richtig zum Fliegen. Ein kräftiges Taningerüst von perfekter Qualität bildet das starke Rückgrat des Weines. Was für ein genialer Bourgogne. 18/20

    -- Gerstl: Frucht und Terroir vereinen sich zu einem wunderbaren Duft, köstliche Würze, schwarze Kirschen, herrlich floral, da kündet sich ein wunderbarer Wein an. Raffiniert süsser, cremig weicher Gaumen, das ist eine wunderbare Delikatesse, traumhaft aromatisch, perfekt harmonisch, Burgund wie man sich es schöner kaum vorstellen kann, dieser so wunderbar leichtfüssige Wein zeigt auch Kraft und Konzentration und einen fabelhaften, minutenlangen Nachhall. 18/20 (19,90 €)


  • Frankreich/Burgund - Agnes Paquet: Bourgogne Chardonnay 2017 - 2019-2025:

    Lobenberg: Agnes Paquets Bourgogne Blanc stammt aus zwei Weinbergen. Einer in Volnay, der andere von 40- bis 45-jährigen Reben der Hautes-Cotes de Beaune. In 15% neuem Holz vergoren und ausgebaut, der Rest im Stahltank. Diese Chardonnay-Reben sind auf uralte Rotweinreben aufgepfropft, das heißt altes Wurzelmaterial um den Vieilles-Vignes-Effekt von kleinen Erträgen und hoher Mineralität zu haben. 2015 gab es den Wein erstmalig. 2017 ist er zart und zugleich sehr fruchtstark, viel weiße Blüten, etwas Pfirsich und Zitrone, dazu Grapefruit, Birne und Litschi. Am Gaumen ist das richtig saftig und kraftvoll, aber natürlich ohne direkt spürbaren Holzeinfluss, die 15% Holz reichen aber für die cremige Fülle. Viel Pampelmuse, eine feine Säure. Wunderbarer Chardonnay. Schön ist auch diese Kreidigkeit am Gaumen. Ein fantastischer Einstiegswein in die Welt Burgunds! 91+/100 (14,95 €)


  • Frankreich/Burgund - David Moret: Rully 2017 - 2020-2029:

    Lobenberg: 20% neues Holz. Das ist zart vom Holz geküsst und fein rauchig, dann kommt Boskoop Apfel raus, Lindenblüten, etwas Zitrusschale. Am Gaumen saftige Frucht, feine Säure, sehr cremig und kräftig. Das macht richtig Freude, weil es ein großer Wein für kleines Geld ist. Da kann manch Village anderer Winzer nicht mithalten und dies nicht nur im Preiskontext! 93/100 (27,50 €)


  • Frankreich/Burgund - Marc Morey: Bourgogne Chardonnay 2016 - 2019-2029:

    Lobenberg: Das Weingut vergärt ausschließlich spontan mit natürlichen Hefen. Die Weinbergsbearbeitung geschieht biologisch-organisch. Die Weine werden sofort nach der alkoholischen Vergärung, die komplett ohne Maischestandzeit und ohne Schalenkontakt erfolgt, in Barriques überführt, in denen dann die malolaktische Gärung stattfindet. Nur im gebrauchten Barrique ausgebaut, die Village und 1er Crus dagegen zu 30 %, die Grand Crus zu 100% im neuen Holz ausgebaut. Feine, warme Melonennase, Netzmelone, reife Litschi, ein Hauch von Schinken, reife Kiwis dazu und sehr reife Stachelbeere, sehr charmante, cremig feine Nase ohne jeden Hauch von übermäßigem Fett, leichter Holzeinfluss stützt gut. Rassiger Mund, auch hier cremig mineralisch, feines Zitronengras, ein bisschen Orange, fast süße Pampelmuse, wieder reife Melone, reife Birne kommt dazu, aber schönes, leicht grasiges Zitronenaroma dazu, feine Würze und Mineralität, Brioche, Bisquit, Karamell und Honig, gute Länge, die frische Säure passt gut zu dem reifen Fruchtkörper. Der Wein macht Spaß und hat eine große Harmonie und Potenzial, ist fast groß. 92-93/100 (26,65 €)


  • Frankreich/Burgund - Domaine Faiveley: Bourgogne Rouge 2016 - 2018-2028:

    Lobenberg: Wunderschöne feine, schon in der Nase mit guter Säure behaftete komplexe Geruchswolke. Sehr feine rote Sauerkirsche, ein bisschen Cassis darunter, dann kommt auch ein Hauch schwarze Kirsche. Unglaublich zart, aber trotzdem Süße und Dichte ausstrahlend. Der Mund ist charmant, mit Sauerkirsche, feiner süßer roter Kirsche dazu, auch ein wenig Schwarzkirsche, Salz und Kalkstein. Der Wein hat schöne Länge. Ein sehr feiner Bourgogne Rouge, der mit seiner feinen, charmanten Süße dazu perfekt balanciert ist. Die Tannine sind seidig und geschliffen. Ein tänzelnder Bourgogne Rouge, eine Top-Empfehlung für den Einstieg ins Burgund. Es gibt wenig so schöne Bourgogne Rouge in einem so sympathischen Preisbereich. 91+/100 (14,40 €)


  • Frankreich/Burgund - Domaine du Vissoux – Domaines Chermette: Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2016 - 2019-2032:

    Lobenberg: Ein in Frankreich hoch angesagtes Beaujolais-Weingut von Pierre-Marie Chermette in Saint Verand gelegen. Dieser Winzer ist mit Jean-Paul Brun von Terres-Dorees sehr gut befreundet, verfährt aber in einer völlig anderen, klassischen Beaujolais-Stilistik. Die Trauben werden nicht entrappt, und das Ganze wird als Mazeration Carbonique als Ganztraube mit CO2-Druck vergoren. Die Restfermentation geschieht dann nach dem Abpressen im großen Holzfass. Darin verbleiben die einfachen Beaujolais ca. sechs bis sieben Monate, die Lagen dann bis 10 Monate. Die Reben des Vieilles Vignes stehen direkt um Saint-Vérand und sind zwischen 60 und 90 Jahre alt. Das sind die ältesten Reben des Erzeugers, aber weil es nicht in einem Cru steht, gilt es nur als Beaujolais. Wir haben hier deutlich mehr Druck in der Nase. Die Kirsche ist konzentrierter, es kommt mehr Sauerkirsche, nicht nur die feine rote Kirsche. Auch dieser Wein ist als Ganztraube mit Rappen vergoren. Er hat deutlich mehr Mineralik als der Einstiegs-Beaujolais. Viel Druck, viel Salz, viel konzentriertere Kirsche, auch Schwarzkirsche und eben viel Sauerkirsche. Dazu feine, leicht vegetale Noten von den Rappen, die aber scheinbar komplett reif waren, denn nichts Grünes ist im Wein, dafür unglaublich viel Leben und Lebendigkeit. Das ist schon ein Beaujolais mit richtig Anspruch. Dieser 2015er gefällt mir extrem gut. Ein Gamay mit Würze und Tiefgang. 92-93/100

    -- Suckling: Very light, tangy and elegant red fruits and flowers. The acidity cuts a salient thread. Made in a youthful early-drinking style. Drink now. 90/100 (11,95 €)


  • Frankreich/Burgund - Domaine Terres Dorees - Jean Paul Brun: Beaujolais Fleurie 2017 - 2019-2030:

    Lobenberg: Himbeere, Sauerkirsche und feine Gewürznoten steigen ätherisch aus dem Glas empor. Schon das Nasenbild hat eine Aura, die diesen Beaujolais zu einem Erlebnis macht. Ein Fleurie mit Assoziationen an einen Beaune Village, unglaublich, traumhafte Wucht. Die Feinheit der Säure ist einmalig. Hier bekommt man aufgezeigt, was Finesse im Wein wirklich bewirken kann. Ein absolut einmaliger Wein, noch nie so erlebt im Beaujolais, ein Wein, den jeder mal probiert haben sollte! 93-94+/100

    -- Suckling: --Suckling: What a great cherry nose this elegant and lively Fleurie has! A delicious Beaujolais with the traditional lightness of these wines and a long, very clean finish. An excellent food-wine. Drink or hold. 92/100

    -- Parker: --Parker: Offering up aromas of raspberries, dried flowers and candied peel, the 2017 Fleurie is medium to full-bodied, elegant and layered, with an expansive attack and a deep, concentrated mid-palate, its generous core of fruit largely concealing its chewy chassis of tannins. Like all of Brun’s crus, this will improve with bottle age, but it’s also the most supple and accessible out of the gates. 92/100 (16,65 €)


  • Frankreich/Burgund - Patrick Piuze: Chablis Terroir de Fye 2018 - 2020-2028:

    Lobenberg: Fye ist ein extrem schwer zu bekommender Geheimtip. Nur gut 2 Hektar direkt um ein kleines Chateau gelegen, ein richtiger Traum eines kleinen Weinguts. Montee de Tonnerre ist benachbart und man schaut von dieser hohen Lage direkt auf die Grands Crus, Blanchots liegt direkt gegenüber. Die oft hoch bewertete Lage Fye wurde irgendwie vergessen bei der Appellationseinteilung der 1er-Cru. Extrem florale und duftige Weine mit reifer Frucht und fast leckerem, sehr saftigen Zugang. Dabei sehr strukturiert mit sauber definierten Kanten. Pfirsich mit Zitronengras und Limette mit schöner Fülle und gutem Druck. 93+/100 (24,95 €)


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