Domaine du Vissoux – Domaines Chermette

Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2017

Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2017
RebsorteRebsorte
Gamay 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 93/100
Parker 91/100
Suckling 90/100
WeinWein
Rotwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020 - 2033
LageLage
Frankreich
Burgund
Beaujolais
Allergene
Sulfite

  • 11,95 €
0,75 l

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zzgl. Versandkosten

15,93 €/l

Lebensmittelangaben

Abfüller - Pierre-Marie Chermette Domaine du Vissoux, Domaine du Vissoux, 69620 Saint-Vérand, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2017

93/100
Lobenberg: Ein in Frankreich hoch angesagtes Beaujolais-Weingut von Pierre-Marie Chermette, direkt in Saint Verand gelegen. Dieser Winzer ist mit Jean-Paul Brun von Terres-Dorees sehr gut befreundet, verfährt aber in einer etwas anderen, klassischen, traditionellen Beaujolais-Stilistik ohne Entrappung. Die Trauben werden also nicht entrappt, und das Ganze wird zu Beginn als Mazeration Carbonique, also als Ganztraube mit CO2-Druck vergoren. Die Restfermentation geschieht dann jedoch als normale alkoholische Vergärung, also nach dem Abpressen im großen Holzfass. Darin verbleiben die etwas einfacheren Beaujolais ca. sechs bis sieben Monate auf der Hefe, die besseren Lagen und alten Reben bis 10 Monate. Dieser Wein aus den alten Reben des Weinguts ist, wie alle Weine von Pierre-Marie, auf 100% Granit gewachsen. Durchschnittlich über 50 Jahre alte Reben. Dichtpflanzung - 10.000 Stöcke pro Hektar. Die Reben für den Tradition Vieilles Vignes sind zwischen 40 und 90 Jahren alt. Der Jahrgang 2017 unterscheidet sich sehr deutlich vom 2016er. Denn 2016 war nicht nur knapp in der Menge, sondern auch sehr klassisch, etwas karg und ungewöhnlich maskulin in der Ausrichtung. Pierre Chermette zieht 2017 mehr als vor. Für ihn war 2016 für einen Beaujolais zu burgundisch und zu wenig auf der Frucht, zu karg, zu schlank, zu strukturiert. 17 und 18 sind nun eigentlich wieder die perfekten, oder doch zumindest typischen Fruchtjahre. Die Weine sind reifer geworden zur Lese, das ist der entscheidende Punkt. Ich probierte vorab mal eben die Top-Selection des Beaujolais Nouveau 2018, das geht in die gleiche Richtung. Also 2 Jahrgänge mit sehr viel Frucht, mit hoher Reife und trotzdem ausreichend Struktur. Pierre lässt immer sehr früh am Morgen lesen, die Trauben werden kühl reingeholt, es gibt keine Kaltmazeration. Kurze Auslese am Band und dann minimale Schwefelgabe, um die ungewollten Weinbergshefen zu Gunsten der besseren Kellerhefen etwas einzudämmen. Die Kellerhefe soll den Stil des Hauses in kompletter Spontangärung ausdrücken. Keine Temperaturkontrolle, einfach den Dingen freien Lauf gelassen. Alles unfiltriert und nur mit Schwerkraft bewegt. 2017 erinnert in der Nase deutlich mehr an 2015 als an 2016, ist sogar noch fruchtiger als 15. Aber es ist nicht vordergründig. Wir haben zwar Gamay, aber es ist nicht nur blaue Frucht. Natürlich gibt es ein bisschen Blaubeere im Hintergrund. Darüber ist schöne süße Maulbeere, Brombeere, Backpflaume, eingekochte schwarze Johannisbeere, satte Sauerkirsche. Ein wunderschönes Potpourri. Der Jahrgang ist schon berauschend in seiner Frucht. Die besten Trauben werden während der Ernte, beginnend im Oktober, hängen gelassen für die Alten Reben und die Crus, die Trauben mit weit fortgeschrittener Reife und wenig Tannin gehen in die Beaujolais Nouveau Weine, die Pierre in zwei Qualitätsstufen einteilt. Und ich bin fast in Versuchung, erstmals 2018 den Top-Nouveau mit ins Programm zu nehmen, weil er wirklich berauschend schön ist und Struktur hat. Aber der Name Beaujolais Nouveau ist in Deutschland einfach ziemlich verbrannt, obwohl der Wein toll ist, werde ich es also nicht tun. Im Tradition VV kommt eben deutlich mehr Tannin und Gripp bei gleichzeitiger reicher Frucht. Das zeigt auch der Mund, welcher durchaus Struktur, hat bei jedoch dominant hoher Frucht-Intensität. Die schwarze und blaue Frucht wandelt sich nun mehr zur roten Frucht. Sauerkirsche, Schattenmorelle, eine wunderbare Frische und Säure, die natürlich auch sehr durch die Ganztrauben-Vinifikation begünstigt wird. Das ergibt Frische, gibt ein paar vegetabile Aromen und eine wunderbare Länge, sogar steinige Mineralität kommt durch. Natürlich ist das Gamay und nicht Pinot Noir, und doch haben die Weine von Vissoux durchaus Assoziationen an die Côte de Beaune. Ein berauschend schöner Beaujolais mit Stil und Klasse. Besser als 2016 für mich und ein Wein, der durchaus das Potenzial hat bis zu 10 Jahre weiter zu reifen. 93/100
Parker

Parker über:
Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2017

91/100
-- Parker: --Parker: A superb wine, the 2017 Beaujolais-Villages Origine unfurls in the glass with a classy bouquet of smoky cassis, plums and subtle notions of loamy soil. On the palate, it’s medium to full-bodied, juicy and ample, with supple tannins, succulent acids and impressive concentration, concluding with a mouthwatering, flavorful finish. 91/100
Suckling

Suckling über:
Beaujolais Origine Vieilles Vignes (Ehemals Cuvee Traditionnelle) 2017

90/100
-- Suckling: --Suckling: This is all about the fresh wild cherries and the acidity and tannins that pop on the palate, delivering freshness and verve. Drink now. 90/100
Mein Winzer

Domaine du Vissoux – Domaines Chermette

Ein in Frankreich hoch angesagtes Beaujolais-Weingut von Pierre-Marie Chermette in Saint Verand gelegen. Der Name Vissoux ist neben einem Ortsteil auch der Mädchenname seiner Mutter. Er übernahm den Familienbetrieb im Jahr 1982 von seinem Vater. Der hatte bis dahin immer Fassware produziert, allerdings schon mit beachtlichem Ruf. Mit dem Generationswechsel entschied Pierre-Marie sofort, den eigenen Wein in Flaschen abzufüllen und selbst zu vermarkten. […]

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