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Weißwein, Galicien, 2016 Spanien Bodegas Telmo Rodriguez Ladeiras Do Xil

Valdeorras Branco de Santa Cruz

Lieferbar ab KW 44 in 2019.

Lobenberg: Bittermandel, weißes Steinobst, Birne, fein und schwebend mit leichter Holzstütze. Blütenhonig und provencalische Kräuter, sehr fein, ein Hauch Jasmin. Cremig feiner, durchaus üppiger Mund, wieder Bittermandel, auch Walnuss, feines Salz, Struktur und Körper zeigend, schmelzig...

  • 23,80 €

0,75 l (31,73 €/l)

  • 39807H
  • Lobenberg 93-94+
    Suckling 95
    Parker 93
  • Trinkreife: 2020 - 2030

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2014 Spanien Casa Castillo

Pie Franco

Lobenberg: Aus wurzelechten Reben (Pre-Phylloxera), eine seltene Rarität, biologisch bearbeitet. Sehr dunkles Rubinrot. Eine Duftorgie mit schwarzbeeriger Würze aber auch unerwartet viel roter Frucht, sogar Kirsche. Auch im Mund trotz erdiger Würze von der Mourvedre wieder viel frische,...

  • 43,00 €

0,75 l (57,33 €/l)

  • 28598H
  • Lobenberg 96
    Parker 94
    Penin 94
  • Trinkreife: 2018 - 2036

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2015 Spanien Casa Castillo

El Molar

Lobenberg: Ungewöhnlich für Casa Castillo, Grenache aus Jumilla. Volltrauben-Vergärung mit Naturhefe, das erhält die Säure und gibt Mineralität, die zwei alkoholischen Rettungsanker für Grenache unter südlicher Sonne. Ausbau im gebrauchten 500-Liter-Tonneau. Das Ergebnis? Chateauneuf...

  • 14,40 €

0,75 l (19,20 €/l)

  • 28748H
  • Lobenberg 92+
    Suckling 93
    Penin 93
  • Trinkreife: 2017 - 2023

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2016 Spanien Casa Castillo

El Molar

Lobenberg: Ungewöhnlich für Casa Castillo, Grenache aus Jumilla. Volltrauben-Vergärung mit Naturhefe, das erhält die Säure und gibt Mineralität, die zwei alkoholischen Rettungsanker für Grenache unter südlicher Sonne. Ausbau im gebrauchten 500-Liter-Tonneau. Das Ergebnis? Chateauneuf...

  • 14,40 €

0,75 l (19,20 €/l)

  • 31216H
  • Lobenberg 92+
    Penin 93
    Parker 91
  • Trinkreife: 2018 - 2024

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2015 Spanien Casa Castillo

Las Gravas

Lobenberg: Darf immer drei bis vier Jahre lagern. Dunkelrot bis schwarz. Aromatisch, Röstaromen, reif und weich. Ein guter Schuss rote Beeren wie Johannisbeere und Sauerkirsche, etwas Preisselbeere, schwarze Johannisbeere, Kirsche und sogar Blaubeere. Im Mund sehr stoffig, reife Frucht,...

  • 24,95 €

0,75 l (33,27 €/l)

  • 31558H
  • Lobenberg 94-95
    Parker 94
    Penin 93
  • Trinkreife: 2019 - 2029

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2016 Spanien Casa Castillo

Monastrell

Lobenberg: Würzige, samtige Nase mit hoher Intensität, der Duft strömt nur so. Im Mund klare Dominanz schwarzer Beeren, butterweiches Tannin, viel Frucht, ein Hauch erdige Würze, ganz weich, füllig und samtig. Dennoch gute Frische zeigend. Ein molliger, aber nicht zu fetter Charmeur mit...

  • 9,50 €

0,75 l (12,67 €/l)

  • 31559H
  • Lobenberg 91
    Penin 92
    Parker 91+
  • Trinkreife: 2018 - 2022

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2015 Spanien Casa Castillo

Cuvee N Old vines

-- Parker: The second new wine from 2015 is an homage to Nemesio Vicente, the founder of the winery, and produced with the grapes from the first Monastrell vines he planted when he took over the property in 1981, aptly called 2015 Cuvée N. The grapes come from the higher part of Las...

  • 139,50 €

1,5 l

  • 35569H
  • Parker 96
  • Trinkreife: 2020 - 2040

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2016 Spanien Casa Castillo

Vino de Finca

-- Parker: There is a new middle-of-the-range red, above the Monastrell and below the single-vineyard wines, already in its second vintage with the 2016. This 2016 Vino de Finca comes from the oldest vineyard (from the grapes that used to go to the Monastrell) and also from different...

  • 13,90 €

0,75 l (18,53 €/l)

  • 35551H
  • Lobenberg 94
    Parker 92
    Suckling 91
  • Trinkreife: 2018 - 2030

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2015 Spanien Casa Castillo

Cuvee N Old vines

-- Parker: The second new wine from 2015 is an homage to Nemesio Vicente, the founder of the winery, and produced with the grapes from the first Monastrell vines he planted when he took over the property in 1981, aptly called 2015 Cuvée N. The grapes come from the higher part of Las...

  • 69,00 €

0,75 l

  • 35549H
  • Parker 96
  • Trinkreife: 2020 - 2040

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

Rotwein, Jumilla und La Mancha, 2016 Spanien Casa Castillo

Pie Franco

Lobenberg: Aus wurzelechten Reben (Pre-Phylloxera), eine seltene Rarität, biologisch bearbeitet. Sehr dunkles Rubinrot. Eine Duftorgie mit schwarzbeeriger Würze aber auch unerwartet viel roter Frucht, sogar Kirsche. Auch im Mund trotz erdiger Würze von der Mourvedre wieder viel frische,...

  • 59,00 €

0,75 l

  • 35550H
  • Lobenberg 96
    Parker 96
  • Trinkreife: 2020 - 2040

Dieser Wein ist limitiert und wird nur an angemeldete Kunden verkauft.

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Weinland Spanien

Wie seine Nationalmannschaft – „La Furia Roja“ – spielen auch die Weine Spaniens in Rot ganz groß auf. Sie gehören zu den besten Rotweinen der Welt, besonders dank der sagenhaften Tempranillo-Rebe. Lassen Sie sich entführen in das Land der Cavas und Bodegas.

Spaniens Weißweine

Aromatisch schöne Unikate kommen aus dem äußersten Nordwesten, aus Rias Baixas bei Santiago de Compostella. Die Albarino von Pazo de Senorans kann sogar große Klasse erreichen, die etwas tiefer anzusiedelnde Godello-Traube ist bei trockenem Ausbau sehr aromatisch und frisch mit schönem Bittermandelton. Sie erinnert dabei ein wenig an Tocai Friulano. In Rueda gibt es knackig frische, aromatisch interessante Weine, die in den besten Fällen an eine Cuvee von Sauvignon Blanc und Riesling erinnern – überragende Gastronomie – und Zechweine für jede Gelegenheit. Verdejo und Viura sind die Hauptrebsorten in Rueda und Telmo Rodriguez unternimmt mit seinem auf Verdejo basierenden „Transistor“ den Versuch, auch in Rueda die Oberklasse zu etablieren.

Spanien im
GUTE WEINE Blog

Rohne 2018

Rioja: Verkostungsbesuch
von Heiner Lobenberg

Ich besuche auf dieser Stippvisite nur meine persönlichen Freunde. Telmo und Amaia Rodriguez und dazu Pablo Eguzkiza, ihr kongenialer Önologe und Weinbergsmanager. (…) weiterlesen


Die Viura war zu Beginn und bis zur guten Mitte des letzten Jahrhunderts die Rebsorte der ganz großen und extrem langlebigen (50 Jahre!) Reservas von Murrieta und Riscal aus der Rioja, aber dann erlahmte scheinbar die Nachfrage und das Interesse der Erzeuger. Erst seit kurzer Zeit hat Artadi, einer der Spitzenwinzer Spaniens, aus uralten Viura-Reben und bester Lage, wieder einen Wein in diesem Stil gemacht. Der Wein wird trotz winziger Mengen qualitativ und zeitlich eine große Zukunft haben! Die Bodegas Remelluri in der Rioja Alavesa begründete unter ihrem genialen Regisseur Telmo Rodriguez Ende der 80er Jahre einen auf Rhone-Rebsorten basierenden, sehr raren und langlebigen Weißwein, der heute vielfach als bester Weißwein Spaniens angesehen wird.

Die Rotweine Spaniens

Jetzt zum Kern, zu den Rotweinen Spaniens: La Mancha, Jumilla, Penedes, Cigales und einige andere Regionen haben durchaus den einen oder anderen hervorragenden Wein, spielen aber in Summe keine Rolle in der Oberliga. Alicante ist bekannt für seinen unglaublich schmackhaften Monastrell. Ein Synonym für die Mourvedre, die im französischen Bandol und an der Rhone Weltklasse erreicht. In Alicante kommt sie aber über das Stadium extrem leckerer, dunkler, samtiger Weine mit überragendem Preis-Qualitäts-Verhältnis nicht hinaus. Bierzo kann durch das Engagement Alvaro Palacios mit der Rebe Menzia zur Weltklasse werden.

Navarra ist Garnacha-Land (in Frankreich heißt die Traube Grenache!). Nicht auf dem Level des Priorat oder der Süd-Rhone, aber wie für Alicante gilt auch hier: Ungeheuer lecker, sehr zugänglich, saftig und für diese Qualität unglaublich preiswert. Das oberhalb Barcelonas in extremer Bergwelt gelegene Gebiet Priorat spielt aber sehr wohl im Reigen der weltweit besten Grenache. Spanier und Franzosen sind nicht ganz einig über die ursprüngliche Herkunft der Rebsorte, wahrscheinlich ist es eben doch Spanien. Und so autochthon, urwüchsig sind dann auch die Weine der Steillagen des Priorat.

Das hat schon Hochgebirgscharakter! Diese Grenache ist deutlich schwärzer und tanninreicher als alles, was aus Chateauneuf kommt: erdiger, wilder, mehr Teer und Goudron. Manchmal an Barolo erinnernd oder an argentinische, schwarze Malbec, dabei immer warme, schmelzig saftige Frucht zeigend, aber immer auch Kraft ohne Ende.

Die Tempranillo-Rebe

Und jetzt zu Spaniens Stolz! Eine der besten und edelsten Rebsorten der Welt ist ohne Zweifel die Tempranillo. Autochthon von der iberischen Halbinsel kommend, bringt sie nur hier Weltklasse-Ergebnisse. Aber die dann ziemlich häufig, die 100 Punkte der besten internationalen Weinverkoster sind fast jedes Jahr sicher. Das Terroir und Klima scheint bei diesem Sensibelchen sehr wichtig zu sein (wie auch bei der Nebbiolo und Pinot Noir), denn die ganz großen Tempranillos kommen aus dem Norden Spaniens, auf ähnlichem Breitengrad und wachsen immer in extremen Tag-Nacht-Temperaturunterschieden (Große Höhenlagen!). Das erhält die Frische der immens tanninreichen, schwarzfruchtigen, extrem beerigen, voluminösen und samtigen Weine. Alle drei Top-Gebiete (Rioja, Ribera, Toro) der Tempranillo sind Weltklasse, aber mit sehr eigenem Charakter, Typizität und Ausprägung.

Rioja – Urmutter
der Tempranillo

Die Rioja ist der Ursprung der großen Weine Spaniens und die Urmutter der Tempranillo. Viele Höhenlagen, aber nicht so extrem wie die zwei anderen Gebiete. Kalte, nasse Winter, auch da nie extrem, später, an Deutschland erinnernder Frühling, heißer, aber nicht kochender Sommer, milder Spätherbst, fast immer ein „Indian summer“. Das klimatisch ausgewogendste Weingebiet Spaniens und zugleich eine der schönsten Weinregionen der Welt überhaupt. Hier ist die wahre Finesse und Eleganz zu Hause, die berstende Frucht wird perfekt zivilisiert und bringt kraftvolle und doch immer seidige Traumweine hervor.

Das Gebiet teilt sich in das eher einfache Weine hervorbringende Rioja Baja, die Region der historischen Weingüter des jahrhundertealten, oxydativen Stils der Rioja Alta und in das heute für höchste Qualität stehende, höchstgelegene Rioja Alavesa, mit seinen Steillagen. Es ist extrem, wild, Natur pur und wunderschön. Nur dieser Teil kann mit den auf Hügeln liegenden, überaus niedlichen, verträumten Dörfern mit der Schönheit und pitoresken Art des Barolo-Tals des Piemont konkurrieren. Die besten Weine sind wie aus Margaux, Saint Julien und manchmal Saint Emilion. Sehr oft schon biologische Weinbergsarbeit, ganz schonende Kellerarbeit, oft perfekte Symbiose der traditionellen Erkenntnisse mit der Moderne. Nicht ohne Grund zählen Telmo Rodriguez, Juan Carlos de Lacalle von Artadi und die Eguren-Familie nicht nur zur Top-Ten Spaniens, sie sind auch weltweit in der absoluten Spitzengruppe. Die Weine aus der Rioja zeigen nicht nur unerhört große Klasse, sondern auch die hohe Kunst der Zivilisation!

Ribera del Duero – Qualität dank extremem Klima

Gut 100 km West-Südwest, auf der riesigen Hochebene nördlich von Madrid, liegt in über 1000 Meter Höhe das Weingebiet Ribera del Duero. Das Herz der Edelleute und Könige von Castilla y Leon mit den Traumstädten Burgos und Valladolid in der Nähe. Keine große Weinhistorie, erst Vega Sicilia begründete in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts den großen Ruf der Weine mit ihrer Ansiedlung direkt am Rio Duero. Nachtfrost bis April oder sogar Mai, kühle Nächte auch im Sommer, wieder Nachtfrost ab Oktober, aber tagsüber 50 Grad im Sommer. Ein extremes Klima, ähnlich dem in Toro. Die Trauben werden, wenn sie denn die Blüte in der Frostperiode überlebt haben, in der Nacht im natürlichen Kühlschrank komplett runtergekühlt und dann tagsüber fast gekocht. Und so ist der Wein dann auch: Gekochte Blaubeere, satte Schwarzkirsche, Teer, butterweiche Tanninmassen, immens, überwältigend. Hier wird gezeigt, was so alles in einer Beere stecken kann, ohne Ribera del Duero und Toro würde man das gar nicht für möglich halten. Das ist mindestens so extrem wie Grenache aus dem Priorat oder Malbec aus Cahors oder Argentinien. Auf Bordeaux übersetzt ist das eine Turbo-Power-Version von Pomerol. Ob man letztlich diesen heftigen Stil, der sich aber zu 100 % aus der Natur, dem Terroir und dem Klima ergibt, genauso schätzt wie die zivilisierten, seidigen Finessewunder aus der Rioja, muss jeder für sich beantworten. Schwer beeindruckt sein wird aber sicher jeder!

Toro – Wein-Super-
star der Zukunft

Fehlt noch 50 Kilometer weiter westlich (bei Zamorra, nördlich von Salamanca) die Region Toro, der kommende Superstar der Weinwelt. Extremes Klima und Höhe wie in der Ribera, aber anderes Terroir, mehr Hügel und Berge, dazu viel Kalk und manchmal Sand mit Kies. Nur hier ist auf sandigen Höhenlagen (der Sand und die Trockenheit sind das Geheimnis!) die ultrarare, wurzelechte Tempranillo beheimatet, uralte Reben von weit über hundert Jahren und auch vor zwanzig Jahren gepflanzte Reben. Die biologisch arbeitende Hacienda Terra d’Uro und ihr portugiesischer Berater Cristiano van Zeller sind da diesbezüglich ganz vorne.

Hier in Toro wird schon seit Jahrhunderten Wein (nur Tempranillo) angebaut, nur keiner wusste es oder publizierte es. Toro wurde erst durch das Weingut Numanthia und die extrem hohen Pressebewertungen überregional richtig bekannt. Jenes Numanthia, das bis vor wenigen Jahren der in Rioja beheimateten Familie Eguren gehörte, bis sie es dann sehr clever teuer an den LVMH-Konzern verkaufte. Ihr neues Weingut Teso la Monja hat noch ältere und bessere Weinberge, zum Teil wurzelecht, die Weine sind so immens, dass Numanthia nun nicht mehr zu den drei besten Erzeugern gehört. Zusammen mit Telmo Rodriguez und der oben genannten Hacienda Terra d’Uro bildet Teso la Monja die qualitative Speerspitze Toros. Die Weine sind trotz der in Bezug auf Beerigkeit und immenser Frucht großen Ähnlichkeit mit Ribera del Duero doch auch anders, erdiger, würziger, dunkler und noch massiver. Weniger Blaubeere, mehr Teer, maskuliner, versammelter und irgendwie viel, viel biodynamische Natur. Ich bin mir sicher, die Weine des Toro werden in den nächsten Jahrzehnten zusammen mit dem argentinischen Mendoza bei internationalen Bewertungen häufiger als alle anderen Weinanbaugebiete der Welt die Höchstzahl von 100 Punkten erreichen.