Italien verfügt über eine riesige Vielfalt hochwertiger Weine und spielt mit seinen autochthonen Rebsorten qualitativ in der obersten Weltliga.

Beliebte Weine aus Italien

Barberani

Umbrien

f

Cuvée

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Lobenberg 92–93/100

t

Trinkreif: 2017–2023

Castagnolo Orvieto Classico Superiore DOC 2016
  • 12,80 €

Barberani

Umbrien

f

Cuvée

a

Lobenberg 92–93/100

t

Trinkreif: 2020–2026

Castagnolo Orvieto Classico Superiore DOC 2019
  • 12,80 €
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Weinland Italien

Italien ist bei uns atmosphärisch vom Allerfeinsten verankert. Davon profitiert sogar der Weinabsatz der preiswerten Pizzatröpfchen. Zu oft übersehen verfügt Italien nach Frankreich über die größte Vielfalt hochwertiger Weine unterschiedlicher Typizitäten und spielt mit den autochthonen, roten Rebsorten Nebbiolo (Barolo, Barbaresco), Barbera, Dolcetto, Sangiovese (Brunello, Chianti), Corvina (Amarone), Teroldego und Nero d’Avola qualitativ in der obersten Weltliga.

Italien verfügt nach Frankreich über die größte Vielfalt hochwertiger Weine unterschiedlicher Typizitäten

Zu Recht sind auch Südtirol, das Friaul, Piemont, die Hochlagen Kampaniens und sogar Sizilien als Quelle hervorragender und sehr eigenständiger Weißweine berühmt. Nicht nur die großartigen, französischen Rebsorten Chardonnay und feinste Burgundersorten (Pinot Bianco, Pinot Grigio) geraten wie die Sauvignon Blanc vorzüglich und bringen zum Teil sogar Weltformat. Auch oder gerade die autochthonen Rebsorten Tocai Friulano, Arneis, Grecco oder Fiano garantieren spannende Individualität.

Lombardei, Trentino, Piemont & Toscana

Die Lombardei steht mit den Edeler­zeugern Ca’del Bosco und Ferrari nach der französischen Cham­pagne vor Spanien und Deutschland an zweiter Stelle der Sekte. Natürlich Flaschen­gärung aus Chardonnay und Pinot Noir. Die Besten müssen dabei keinen Ver­gleich mit den edelsten Tropfen aus Frankreich scheuen. Im Bereich der Rotweine gibt es neben den separat zu behandelnden Welt­klasseregionen Piemont und Toscana noch einige regio­nale Schwerpunkte auf diesem gehobenen Niveau. Im Norden beginnt der Reigen mit den vielleicht besten Cabernets Italiens. Nicht ver­wunder­lich, wenn man das Terroir um den Kalterer See betrachtet und realisiert, dass Süd­tirol vom Wetter das not­wendige Potenzial mitbringt. Ähn­lich gute Cabernets kommen in klei­nerer Stück­zahl auch aus der Lombardei. Das Trentino besticht mit der sehr würzigen und dunklen Terol­dego, ein krautig kraft­volles Uni­kat mit Biss und Tannin, zum Teil sehr wuchtig. Eine Flasche pro Tag soll ein über hundert­jähriges Leben garantieren.

Venetien, Abruzzen & Apulien

In Venetien, rund um Verona, entsteht mit dem Amarone (Rebsorte Corvina), erzeugt aus nach der Ernte luftgetrockneten und rosinierten Beeren, ein trockener aber extrem gehaltvoller, schwerer, alko­hol­starker Rot­wein größter Intensität. Zu Recht als Welt­klasse gerühmt! Aus den Abruzzen kommen einige der größten und gehalt­vollsten Weine Italiens. Aller­dings schaffen es nur wenige Erzeuger der Montepulciano d’Abruzzo diese Quali­tät abzu­ringen. Ein sehr inte­ressanter Wein kommt aus Apulien, der Heimat der Reb­sorte Primitivo, die es später als Aus­wanderer in den USA unter dem Namen Zin­fandel zu Ruhm und Ehre brachte. Die Weine aus Primitivo und aus der Mal­vasia Negra sind fast schwarz, würzig und gehaltvoll. Eben­falls würzig, dabei aber eher elegant und fein sind die oft in Vulkan­nähe (Vesuv) gepflanzten Weine aus der Rebsorte Aglianico, für die die Regionen Kampa­nien und Basilicata berühmt sind.

Italien im GUTE WEINE Magazin

Rohne 2018

Piemont Mai 2018
Probe des Barolo-Jahrgangs 2015

Eine große Erwartungshaltung und Neugier trieb mich dazu, die Einladung des Weinguts Sand­rone zum vierzig­jährigen Jubiläum im Mai 2018 anzu­nehmen und meine jährliche Barolo Verkos­tungsreise vorzuziehen. Also dieses Jahr Barolo als Fassprobe. Es ging Sonntag los mit einem überaus spannenden, brandneuen Wein­gut in La Morras Annunziata, Trediberri, in Stein­wurf­entfernung mitten in der Top­lage Rocche gelegen, in der sie mit 1,5 Hektar direkte Nach­barn von Roberto Voerzio sind. (…) stellen. weiterlesen

Der Sprung in die WeltklasseSizilien

Den Sprung in die Weltklasse geschafft hat Italiens südlichste Weinbauregion, Sizilien. Die dort behei­matete, auto­chthone Rebsorte Nero d’Avola bringt ungemein tiefe, fruchtstarke, erdig trockene Weine mit sattem, butter­weichem Tannin hervor. Die Nerello Mascalese des Etna-Vulkans kann mit den Pinot Noris aus Burgund durchaus kon­kur­rieren. Andrea Franchetti erzeugt hier mit die groß­artigsten, wahrscheinlich sogar feinsten Rotweine Italiens. Das trockene Klima der Insel begünstigt die chemiefreie Arbeit im Weinberg. Was lag also näher, als die besten Erzeuger langsam auf bio­lo­gische Erzeugung umzustellen. Die zwei besten Erzeuger Süd-Siziliens, die Azienda COS und Gulfi, sind sogar biodynamisch.