Die Nahe ist nur ein kleines Anbaugebiet, hat aber in den letzten Jahren die Weinwelt in größtes Erstaunen versetzt.

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Weißburgunder 100%

z

voll & rund
niedrige Säure

a

Lobenberg 94+ / 100

t

Trinkreif: 2018–2028

Weißburgunder -S- trocken 2017
  • 20,50 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Riesling 100%

z

exotisch & aromatisch
frische Säure
mineralisch

a

Lobenberg 92-93 / 100

t

Trinkreif: 2015–2030

Riesling Kahlenberg Erste Lage trocken 2014
  • 17,50 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Spätburgunder 100%

a

Lobenberg 96+ / 100

t

Trinkreif: 2018–2030

Sekt Pinot Brut  Flaschengärung 2013
  • 29,00 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Riesling 100%

a

Lobenberg 98-99 / 100

t

Trinkreif: 2020–2031

Riesling Großes Gewächs Krötenpfuhl trocken 2018
  • 31,00 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Riesling 100%

z

mineralisch
frische Säure
exotisch & aromatisch

a

Lobenberg 99-100 / 100

t

Trinkreif: 2022–2046

Riesling Großes Gewächs Felsenberg Felsentürmchen trocken 2018
  • 37,50 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Grauburgunder 100%

a

Lobenberg 92 / 100

t

Trinkreif: 2019–2025

Grauburgunder trocken 2018
  • 12,00 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Grauburgunder 100%

z

voll & rund
niedrige Säure
exotisch & aromatisch

a

Lobenberg 93-94 / 100

t

Trinkreif: 2019–2029

Grauburgunder -S- trocken 2018
  • 20,50 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Riesling 100%

z

frische Säure
mineralisch
exotisch & aromatisch

a

Lobenberg 97 / 100

t

Trinkreif: 2021–2041

Riesling Roxheimer Höllenpfad Erste Lage trocken 2018
  • 20,50 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Riesling 100%

a

Lobenberg 93 / 100

t

Trinkreif: 2019–2032

Riesling QbA feinherb (fruchtsüß) 2018
  • 9,90 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

Dönnhoff

Nahe

e

Gewürztraminer 100%

a

Lobenberg 93 / 100

t

Trinkreif: 2017–2027

Gewürztraminer Private Release trocken 2013
  • 19,50 €
Artikel 1 - 10 von 102
Artikel pro Seite

Weinregion Nahe

Die Nahe ist nur ein kleines Anbaugebiet, hat aber in den letzten Jahren die Weinwelt in größtes Erstaunen versetzt. Ein gutes Dutzend Winzer hat bewiesen, welch riesiges Potenzial an der Nahe schlummert. Lange Zeit war sie ein völlig konturloses Anbaugebiet, das wenig schmeichlerisch als „Probierstübchen Deutschlands“ bezeichnet wurde wegen der Vielzahl der Rebsorten, die man dort antraf. Heute ist das Rebensortiment stark geschrumpft mit dem Riesling als der klar tonangebenden Sorte in der Spitze.

DIE Nahe gibt es nicht

Im Vergleich zur Mosel ist der Anteil der trockenen Weine an der Nahe höher. Und anders als im Rhein­gau gibt es an der Nahe keine Riesling-Monokultur. Die Nobel­rebe steht dort wirklich nur in den besten Lagen. Mit 27 Prozent ist ihr Anteil am Reben­sortiment vergleichs­weise gering. Zwei andere Weine, mit denen die Nahe brilliert, sind der Weiß- und der Grau­burgunder. Sie fallen zwar nicht so stoffig aus wie ihre badischen Pen­dants, sind dafür aber geschmei­diger. Auch der Spät­bur­gunder bringt in den wärmeren Bereichen des Anbau­gebiets gute Quali­täten. Müller-Thurgau, Dorn­felder und Silvaner werden jedoch häufiger angebaut, wobei die Viel­falt der Stile und Geschmacks­richtungen immer wieder beein­druckend ist. Schaumwein- und Perlwein, Blanc de Noirs, liebliche Rot- und halbvergorene Weiß­weine, echte Hochgewächse und der Stile und

Geschmacksrichtungen immer wieder beeindruckend ist. Schaumwein- und Perlwein, Blanc de Noirs, liebliche Rot- und halbvergorene Weissweine, echte Hochgewächse und dilettantische Cuvées – es gibt kaum etwas, das im Anbaugebiet nicht produziert wird. Die Nahe ergibt Weine, die mit denen der benachbarten Anbaugebiete Mosel und Rheingau absolut auf Augenhöhe sind, sie manchmal sogar überstrahlen.

Die Nahe selbst ist ein Flüsschen, das im Hunsrück entspringt und bei Bingerbrück in den Rhein mündet. An vielen Stellen ist sie nur ein Bächlein, das munter durch Wiesen und Auwälder plätschert, während sich links und rechts steile Hänge und schroffe Felswände aufbauen. Ausgeräumte Landschaften, die von jeglichen Bäumen, Hecken, Feldgehölzen befreit wurden wie in Rheinhessen, gibt an der Nahe nicht, nicht einmal droben auf den Höhen des Hunsrück, wo der Wind kalt über die Äcker pfeift. Dass in den Weinbergen überall die Vögel zwitschern, gehört allerdings in den Bereich lokaler Schönfärberei. Die Nahewinzer sind weder Romantiker noch Ökofreaks. Nüchtern, aber nicht kühl – so könnte man sie beschreiben. Dass sie reihenweise Nistkästen in ihren Weinbergen aufhängen, ist nicht bekannt.

Schaffen & Feiern

Schiffbar war die Nahe übrigens nie. Die Eisenbahn wurde erst spät gebaut, die Autobahnen noch später. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Anbaugebiet so verrufen, dass die preussische Obrigkeit eingreifen und Ordnung schaffen musste. Die Weinberge wurden neu angelegt, der gemischte Satz abgeschafft, der reinsortige Anbau gefördert. Aber auch danach hinkte die Nahe noch lange hinter der allgemeinen Entwicklung hinterher. Während die Weine anderer Gebiete in Deutschland schon hell glänzten, mussten die Nahetäler einen großen Teil ihres Weins noch selbst trinken, was sie freilich ebenso gerne wie ausgiebig taten. „Schaffen und feiern“ seien ihre Hauptbeschäftigungen, heisst es kritisch in einem Amtlichen Vermerk des Kreises Kreuznach aus dem Jahre 1954. Und weiter:

„Ärztlicherseits wird behauptet, dass man hier solche Mengen Alkohol vertragen könne, die normalerweise gesundheitsschädlich wären. Doch konnte eine biologische Substanz, die eine Immunität gegen die Wirkungen des Alkohols herausgebildet hat, nicht gefunden werden.“

„Schenk reinen Wein ein“

Der Nahewein wurde noch bis weit in das 20. Jahrhundert hinein als „Rheinwein“ vermarktet. Präzise Grenzen hat das Gebiet erst 1971 erhalten, als das Deutsche Weingesetz verabschiedet wurde. Seitdem haben die Naheweine merklich an Bekanntheit gewonnen. Die Winzer waren aufgewacht. Ein zweiter Bereich befindet sich weiter landeinwärts an der oberen Nahe. Vor dem Dorf Monzingen fallen zwei steile Hänge ins Auge, die wie eine schiefe Ebene ins Nahetal abfallen: der Halenberg und das Frühlingsplätzchen, zwei von Blauschiefer und Quarzit geprägte Lagen, die hochmineralische Rieslinge hervorbringen – die Paradeweine des Gutes Emrich-Schönleber. Auch Schäfer-Fröhlich ist im Halenberg begütert.

Die bestockte Rebfläche ist zwar nur halb groß wie die der Mosel. Doch ist sie stark zersplittert und weit auseinandergezogen. Das Herzstück des Anbaugebiets ist die mittlere Nahe zwischen Bad Kreuznach und Schlossböckelheim. Der Untergrund besteht in diesem Bereich aus kleinschotterigem, schwarzgrauem Schiefer, der mal mit vulkanischem Gestein, mal mit rotem Porphyr oder mit Kalkgestein durchsetzt ist. Dort sind die besten Lagen der Nahe wie an einer Perlenkette aufgereiht: Bastei, Rotenfels, Kirschheck, Dellchen, Kafels, Hermannshöhle, Kupfergrube, Felsenberg. Aus diesem Bereich kommen zum Beispiel die Weine von Gut Hermannsberg und von Helmut Dönnhoff, teilweise auch von Schäfer-Fröhlich.

Verschiedene Bodenformationen sind prägend

Ein dritte großräumige Bereich liegt an der unteren Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bingerbrück. Dort findet man sandig-lehmige Böden, die nichts anderes sind als verwitterter Grünschiefer mit Phylliten und Quarziten, wie sie auch auf der Rheingauer Seite zu finden sind. Von dort kommen die kräftigen Rieslinge des Schloßguts Diel, die mal spielerisch-fruchtig, mal kraftvoll, mal mineralisch-salzig ausfallen. Fleissig sind die Nahetäler übrigens immer noch, und gefeiert wird ebenfalls noch gern. Ihren Alkoholkonsum haben sie jedoch notgedrungen reduziert. Der Wein ist zu teuer geworden. Vom Preisniveau des Rheingauers ist er zwar noch ein kleines Stück entfernt, doch das Gefühl, etwas Wertvolles, ja Rares darzustellen, hat sich selbst bei den Durstigsten unter ihnen breit gemacht.

Natürlich ist ein kühles Anbaugebiet wie die Nahe auch für edelsüße Weine prädestiniert. Die Auslesen, Beeren- und Trockenbeerenauslesen stehen denen des Rheingau in nichts nach, sind allerdings filigraner und manchmal noch säurebetonter. Und die Eisweine sind im Zweifelsfall nicht minder grandios als die von der Saar. Allerdings können sie nicht so regelmäßig geerntet werden wie dort.