Im Portrait

Cardinale

Cardinale

Ein Jahr später wurde er bereits zum Assistant-Winemaker befördert und nach drei Jahren zeichnete er verantwortlich für die Cuvée. Schlüssel zum Erfolg ist das Blenden, also der Verschnitt verschiedener Parzellen. Das Lesematerial stammt aus neun verschiedenen Weinbergen aus sieben unterschiedlichen Regionen. Handlese gilt hier als Selbstverständlichkeit. Der Cabernet wird in einer alten Korbpresse gequetscht, die Gärung nur mit Spontanhefen vollzogen. Das Holz für die Barriques kommt aus Frankreich, zur Schönung wird klassisch Eiweiß eingesetzt, was auch die Tannine etwas abrundet. Das alles sind aber nur technische Details, die pure Faszination liegt im Glas. Cardinale ist ein immens komplexer Napa-Vertreter mit delikat süßlicher Frucht und hohem Reifepotenzial.