Volnay 1er Cru Champans

Domaine d'Angerville

Volnay 1er Cru Champans 2018

seidig & aromatisch
strukturiert
frische Säure
96
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2049
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96/100
Galloni: 93–95/100
Parker: 92–94+/100
6
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Volnay 1er Cru Champans 2018

96
/100

Lobenberg: Nach einem regenreichen Winter gab es eine relativ ausgeglichene, perfekte Blüte im Frühjahr. Erstmals seit langem gab es bei 10.000 Stöcken pro Hektar dieses Jahr vernünftige Erträge von etwa 40 Hektolitern pro Hektar. Es gab Ende August genau passend ein bisschen Regen nach einer sehr langen Trockenphase im Sommer, während der die Reben in einen Reifestopp verfielen. Danach hat sich die Reife wieder in Gang gesetzt und dementsprechend konnte am 3./4. September mit der Lese begonnen werden. Es konnte totale Reife eingefahren werden, aber es ist nichts überreif. Zu Beginn des Ausbaus präsentierten sich viele Fässer fast schon etwas zu charmant und offen, fruchtbetont, doch je länger der Ausbau dauerte, umso mehr gewannen die Weine an Fokus. Der Ausbau geschieht bei geringem Neuholzanteil von 25-30%. Es zeigte sich schon früh, dass 2018 mehr Zeit brauchen wird und somit mindestens 18 Monate im Holz verbleiben sollte. Im Champans haben wir überwiegend Kalksteinböden, auch durchzogen von anderen Gesteinsformationen, etwas Lehm. Die Weine sind in der Regel klar zur Kraft unterwegs und strukturierter als der extrem feine Caillerets. Champans ist 2018 wieder so ein Mittelding zwischen dem strukturierteren Taillepieds und dem verspielteren Caillerets. Und gleichzeitig mit deutlich mehr Wucht, mehr Schwarzkirsche, süß, reif, wuchtig, Lakritze, viel Veilchen, sogar ein bisschen Maulbeere und Cassis. Ganz fein bleibend, aber etwas eindimensionaler im Mund, weil er so sehr von der schwarzen Frucht geprägt wird. Schwarzkirsche und Cassis schieben so unglaublich hier, Maulbeere, Lakritze darunter, alles verwoben, langsam kommt fast scharfe Minze dazu, etwas Salz und viel Eukalyptus. Dann kommt wieder ein Schub satte Lakritze und ein wenig Holunder. Ein etwas wilder Volnay und sicher einer derer, die am längsten Zeit brauchen im Hause d’Angerville, weil es so eine Wuchtbrumme und ein Powerteil ist. 96/100

93–95
/100

Galloni über: Volnay 1er Cru Champans

-- Galloni: The 2018 Volnay Les Champans 1er Cru has an outgoing bouquet similar to the Taillepieds, albeit one with more intellectual weight and gravitas behind it. Black cherries, blueberry and light cassis aromas reveal crushed stone and undergrowth notes, all delivered with intensity and superb delineation. The palate is medium-bodied with slightly firmer, stockier tannins than the Taillepieds, darker fruit and grainier texture toward the persistent finish. I see this has having real long-term potential. Excellent. 93-95/100

92–94+
/100

Parker über: Volnay 1er Cru Champans

-- Parker: Like the Taillpieds, the 2018 Volnay 1er Cru Champans is another of the more muscular, introverted wines in the cellar, exhibiting aromas of raspberries, rose petals, orange rind and dark chocolate, followed by a medium to full-bodied, concentrated and youthfully chewy palate that's amply endowed with ripe tannin and juicy acids. This is a fine Champans in the making, but as is almost invariably the case, it will demand some patience.After d'Angerville's immensely charming 2017 portfolio—which I'll be revisiting in the spring, as well as going into a bit more depth about the domaine's history and holdings—the 2018 vintage at this Volnay reference point is more muscular and structured, wines that will both need and reward élevage and bottle age. Stylistically, comparisons with the 2005 vintage wouldn't be out of place, though I think these 2018s won't be quite as youthfully unyielding as that year. As ever, the domaine has produced exemplary wines, and I warmly recommend them. As I wrote last year, followers of d'Angerville will be familiar with the protocol here: biodynamic farming, destemmed grapes, classical macerations and élevage in barrels—of which 20% are new, older barrels generally being retained for five vintages. These have always been seriously long-lived wines, but contemporary d'Angerville isn't quite as backward and slow to evolve as the wines were in the days of Guillaume d'Angerville's father. The use of barrels with a somewhat younger average age—even if percentages of new wood are very modest—gives them a slightly glossier patina, especially in their youth. But readers can expect more insights into this estate later in 2020. 92-94+/100

Mein Winzer

Domaine d’Angerville

Marquis d'Angerville ist ein echter Klassiker und eine gelungene Symbiose von Tradition und Moderne in der Weinbereitung. Die Familie d'Angerville hat dieses sehr kleine Weingut über Generationen zum besten Erzeuger von Volnay gemacht und es unter die Elite der Rotweinproduzenten der Cote de Beaune...

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