Monteverro

Terra di Monteverro 2020

strukturiert
saftig
pikant & würzig
94–95
100
2
Cabernet Franc 40%, Cabernet Sauvignon 40%, Merlot 15%, Petit Verdot 5%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2027–2045
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95/100
Suckling zu 2018: 94/100
6
Italien, Toscana, Maremma
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Terra di Monteverro 2020

94–95
/100

Lobenberg: In diesen Blend fließen 40% Cabernet Sauvignon, 40% Cabernet Franc, 15% Merlot und 5% Petit Verdot ein. Die Nase bestätigt diese Cabernet-Dominanz auch direkt, denn wir haben viel Cassis und Brombeere, über Graphit und mediterranen Kräutern. Nie üppig, aber es gibt dank des hervorragenden Jahrgangs auch kaum vegetative Noten, alles ist reif und satt. Dann schieben sich Veilchen und schwarzer Tee nach vorne, ätherisch, fast balsamisch, etwas Holunder und wieder viel Cassis mitsamt Stängeln. Tolle Komplexität. Der Mund ist unglaublich fein, mürb-samtige Tannine rahmen die frische, aromatische Frucht ein. Wunderschöne, strahlende Kirsche, etwas Pflaume dazu. Hintenraus kommt nochmal eine steinige Spitze mit etwas Bleistiftabrieb, aber auch wieder viel aromatischer Veilchen- und Cassis-Charme im sehr langen Nachhall. Der Mund ist so sinnlich und samtig-fruchtig, waldbeerig, steinig-graphitig, einfach sehr komplex und von ausgezeichneter Harmonie. Ein super Bordeauxblend aus der Toskana mit dem kleinen Plus mehr an Frucht und Charme als aus dem Bordelais und deshalb so verführerisch. 94-95/100

94
/100

Suckling zu 2018 über: Terra di Monteverro

-- Suckling zu 2018: Suckling zu 2018: Aromas of blackberries, blueberries and light tar follow through to a full body with firm, chewy tannins that are polished and very pretty. Racy and intense. Solid and beautiful. Drink after 2023. 94/100

Mein Winzer

Monteverro

Monteverro liegt in der Maremma, also der Küstenregion der Toskana. Es ist ein Projekt des deutschen Ehepaares Julia und Georg Weber, die auf anraten keines geringeren als der bordelaiser Berater-Legende Michel Rolland auf das unbekanntere Terroir der südlichen Maremma zu setzen.