Gevrey Chambertin Premier Cru Clos Prieur 2017

Domaine Thierry Mortet

Gevrey Chambertin Premier Cru Clos Prieur 2017

RebsorteRebsorte
Pinot Noir 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 98+/100
Pirmin Bilger 19+/20
Gerstl 20/20
WeinWein
Rotwein
barrique
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021 - 2047
Verpackt in: 6er
LageLage
Frankreich
Burgund
Cote d'Or
Allergene
Sulfite

  • 88,00 €

0,75 l · 35953H

117,33 €/l

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Abfüller - Domaine Thierry Mortet, 16, Place des Marroniers, 21220 Gevrey- Cambertin, FRANKREICH


lobenberg

Lobenberg über:
Gevrey Chambertin Premier Cru Clos Prieur 2017

98+
/100

Lobenberg: Die Lage liegt unterhalb des Mazis-Chambertin Grand Cru. Der Weinberg liegt auf 100% massivem Kalkstein. Und während wir gerade im Lieu-dit Vigne Belle bei Chapelle-Chambertin lagen und auf Grund der Bodensituation so starke Graphitnoten hatten, so sind wir hier wieder zurück bei reinem Kalkstein. Auch etwas Feuerstein vom gepressten Kalk kommend. Schöne feine, helle Lakritze darüber liegend, Veilchen, nicht zu üppig. Dann kommt Flieder, Schattenmorelle und schwarze Kirsche. Deutlich dominant gegenüber jeglichen rotfruchtigen Avancen. Und ich dachte, der Gevrey Vigne Belle ist nicht mehr steigerbar, und ich weiß auch eigentlich gar nicht, ob der 1er Cru jetzt diesen Quantensprung über dem Lieu Dit vom Granit liegt. Aber er ist so anders. Während die Nase schwarz war ist der Mund komplett rot. Konzentrierte Himbeere, Erdbeere, Schattenmorelle und Sauerkirsche bis zum Ende. Dazu fast Vosne-Romanée-artiger Sanddorn, helle Lakritze, Flieder. Alles ist rot und intensiv. Leicht spitze Minze dazu, Johannisbeere, so intensiv und unglaublich lang in roter Frucht laufend, dass ich von der Stilistik des komplett Entrappten Weines doch deutliche Assoziationen an Grivot habe, der für mich Vorbild beim entrappten Burgund ist. Gott, was ist dieser Wein schön und lang und klar und fein. Das ist eindeutig die Spitze des Eisbergs bei Thierry, und viel besser kann man Gevrey-Chambertin nicht im Glas haben. Es gibt in den Grands Crus mehr Massivität und Puristik, mehr straffes Tannin, aber nicht mehr Klarheit und nicht mehr Eindeutigkeit in der Ausdrucksform des Dorfes Gevrey. Puristisch, lang, schier nicht mehr aufhören wollend, salzig, so fruchtig frisch. Das Holz hat keine Chance gegen diese hohe Intensität der frischen Säure und diese rote Frucht. Nichts ist fett, aber alles ist voller Spannung und Intensität. Darf man einem 1er Cru 100 geben? Ich bleibe eher vorsichtig. Das ist aber großes Kino. 98+/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:
Gevrey Chambertin Premier Cru Clos Prieur 2017

19+
/20

-- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Eine zusätzliche Prise an Komplexität und Tiefgang zeichnet der 1er Cru Clos Prieur aus. Kirsche und Johannisbeere im Bouquet mit dieser ätherischen Kräuterfrische. Es ist diese anmutende Harmonie, welche den 2017er Jahrgang auszeichnet und allen Weinen seinen Stempel aufdrückt. Wir können nur ehrfürchtig staunen und geniessen. Im Antrunk kommt diese Fülle an Aromen auf eine explosive Art und Weise zum Ausdruck. Die perfekte Säure gibt dem Wein diese Leichtigkeit, dieses Saftige, Unbeschwingliche und verleiht ihm diese Leichtigkeit. Man vergisst welche Kraft und die damit verbundene Zukunft in ihm schlummert. Ein Muskelpaket in einem Balletkleid - so unglaublich ausdrucksstark und von einer naturgeprägten Schönheit. 19+/20

Gerstl

Gerstl über:
Gevrey Chambertin Premier Cru Clos Prieur 2017

20
/20

-- Gerstl: Wenn der bescheidene Thierry Mortet schon selber sagt, das sei vielleicht der beste, der ihm jemals gelungen ist, dann muss ihm der Wein wirklich perfekt gelungen sein, herrlich zu hören wie dieser bescheidene Mann selber von seinem Wein begeistert ist. In der Tat bin auch ich schon hin und weg mit diesem sinnlichen Parfüm in der Nase, da sind unendliche Fülle, sagenhafte Strahlkraft, unglaublich zart und raffiniert vorgetragen. Ein Gedicht auch am Gaumen, dieser so sagenhaft zarte Wein, besitzt eine Aromenfülle, die beindruckt, da ist geballte Kraft, aber eindrücklichste ist die Leichtigkeit, mit der sich dieses Kraftbündel bewegt, diese samtenen Tannine, diese rassige aber cremige weiche Säure, diese irre Aromatik, da kann man nur noch staunend den Hut ziehen. 20/20

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Domaine Thierry Mortet

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