Domaine Trapet

Gevrey Chambertin 1er Cru Capita 2019

BIO

frische Säure
seidig & aromatisch
strukturiert
96
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2049
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96/100
Parker: 93–95/100
Galloni: 92–94/100
6
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Gevrey Chambertin 1er Cru Capita 2019

96
/100

Lobenberg: Den Capita gibt es nicht immer, er wird nur in sehr guten Jahren erzeugt. Es ist ein Blend aus den 1ers Crus En Ergot, Combottes, Petite Chapelle und Clos Prieur und vereint dementsprechend die Eigenschaften dieser Lagen zu einer enormen Komplexität. Alles wird zu 100% biodynamisch bewirtschaftet. Seit 1996 ist Trapet Bio-Vorreiter, seit 2009 auch komplett biodynamisch zertifiziert. Der Ausbau ist hier für alle Village, 1ers Crus und Grands Crus gleich. Offen vergoren und dann ins Barrique überführt, Malo im Barrique. Für die 1ers Crus gibt es ein Drittel bis zwei Drittel Neuholz, je nach Jahrgang und Beschaffenheit des Traubenmaterials. Eine schöne saftig-rotfruchtige Nase, direkt so viel Sauerkirsche aber auch dunkel, graphitig unterlegt, nicht so strahlend-hell wie die Cuvée Ostrea aus dem selben Hause. Zeigt mehr dunkle Mineralik, ein bisschen Teer und auch etwas Schwarztee. Am Gaumen zeigt sich der Capita ziemlich fest und druckvoll, dann packt unheimlich feinkörniges, reifes Tannin zu, begleitet von einer hellen Kreidespur, die den Gaumen durchzieht. Diese sehr helle, ganz zarte Kreidespur steht im Gegensatz zur eher dunklen, Graphit-artigen Anmutung und ergibt ein komplexes, mineralisches Spiel. Im enorm saftigen Nachhall kommt auch viel Salz mit, das sich noch zunehmend intensiviert in der kristallklaren, roten Frucht. Schöne Johannisbeere, ein bisschen Cranberry kommt dazu, salzig unterlegte Sauerkirsche. Auch hier haben wir wieder diese feine, säuregetragene und spannungsgeladene Kraft hinten raus, die aber niemals hart wird, sondern immer fein und geschliffen bleibt, total elegant und schwebend. Trapet ist eben der Meister dieses genialen Gevrey-Stils zwischen Power und Eleganz. Das Ganze transportiert so viel Energie und Vitalität am Gaumen in dieser wunderbaren Rotfruchtigkeit mit Gevrey-Würze, dass der Wein auf der Zunge viel leichter erscheint als er eigentlich ist. Wir haben hier schon ordentlich viel Konzentration drin aber durch diese immens feine Säure und die sanfte Vinifikation für diesen tänzelnden Charakter haben wir eben auch diese hohe Eleganz und so unglaublich viel Spannung. Ein großartiger 1er Cru und wie immer auch ein toller Terroirwein aus Gevrey, eben einfach ein ganz klassischer Trapet vom Feinsten. 96/100

93–95
/100

Parker über: Gevrey Chambertin 1er Cru Capita

-- Parker: The 2019 Gevrey-Chambertin 1er Cru Capita is the usual blend of fruit from the premiers crus En Ergot, Corbeaux and Combottes, supplemented by a visual selection of small-berried clusters from Petite Chapelle and Clos Prieur, though Trapet notes that this may be the cuvée's swan song, as his sons are keen to vinify these parcels separately. Wafting from the glass with scents of cassis, dark berries, peonies, raw cocoa and spices, it's medium to full-bodied, velvety and layered, with terrific concentration, lively acids and an elegantly complete profile. Concentrated but beautifully refined, it's a fabulous wine in the making. 93-95/100

92–94
/100

Galloni über: Gevrey Chambertin 1er Cru Capita

-- Galloni: The 2019 Gevrey-Chambertin 'Capita' does not disguise the whole-bunch addition, just like the Petite-Chapelle; no surprise, given that it is 100%. There is an intensity on the nose, which presents strong undergrowth aromas, black truffles and a touch of blood orange. The palate is medium-bodied with grippy tannins and good structure, though there I find a little more clarity and transparency on the Petite-Chapelle at the moment. Nevertheless, this is a seriously fine Gevrey-Chambertin that should give 20+ years of drinking pleasure. 92-94/100

Mein Winzer

Domaine Trapet

»Nur durch die Solidarität wird die lange Schicksalskette der einzelnen Menschen verbunden. Was wären wir selbst ohne die anderen, ohne die Hilfe der anderen?« Diese Erkenntnis setzte sich in der Domaine Trapet bereits im 19. Jahrhundert durch.