Cotes du Rhone Vieilles Vignes Cuvee Speciale 2019

Michel Tardieu - Chateauneuf du Pape

Cotes du Rhone Vieilles Vignes Cuvee Speciale 2019 BIO

96–97
100
2
Grenache 95%, Diverse 5%
3
Lobenberg 96–97/100
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2045
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Michel Tardieu - Chateauneuf du Pape, Quartier Les Ferrailles - Route de Cucuron, 84160 Lourmarin, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Cotes du Rhone Vieilles Vignes Cuvee Speciale 2019

96–97
/100

Lobenberg: 2019 ist an der Rhône die Fortsetzung der mediterranen Jahre, der Jahre ohne Wasser, der großen Trockenheit. Zwischen April und Mitte September gab es so gut wie keinen Regen, weder im Norden noch im Süden. Die Trockenheit war extrem. Minimale Regenschauer zwischendurch reichten noch nicht einmal aus, um von der Erde aufgenommen zu werden. Seltsamerweise starben die Weinberge nicht ab, sondern alle Weinberge mit alten Reben sahen über die ganze Zeit ganz hervorragend aus. Es gab zwar Wasserstress, aber es gab keinen Stillstand. Der Schlüssel sind also ganz eindeutig alte, tiefwurzelnde Reben. Trotzdem wäre es zu einem desaströsen Ergebnis gekommen, wenn es nicht Mitte September einige anständige Regenfälle von über 20 Millimeter gegeben hätte. Die Entwicklung wäre sonst zu weit fortgeschritten, die Weine hätten ihre Frische verloren. Die Regenfälle wendeten das Blatt vollständig. Aber man muss dazusagen, dass es in Zukunft wahrscheinlich keine großen Weine von der Rhône geben wird, sollte sich die Situation so fortsetzen. 2019 ist es nicht nur gutgegangen, sondern alle Winzer sprechen von einem legendären Jahrgang. Die Weißweine im Süden sind durch die kühlen Nächte vor der Ernte und durch die Regenfälle extrem frisch. Das Ganze mit hoher Reife durch die enormen Sonnenstunden des Sommers. Das bringt einen ähnlichen Spagat, einen ähnlichen Oszillographen, wie in Deutschland, wie in Bordeaux, wie überhaupt in Europa. Crispe, frische, mineralische Weine. Extrem extraktreich, hohe Reife und hohe Frische beieinander. Die Rotweine sind generös und tief und stellen eine Synthese von 2007 und 2016 dar. Die Nordrhône hat nicht ganz so stark unter der der Trockenheit gelitten wie die Südrhône, es war auch nicht ganz so heiß. Noble, präzise, harmonische Weine. Aber auch hier kann man von einer strahlenden Zukunft und von einem Best-Ever-Jahrgang ausgehen. 2019 ist schon jetzt, ein Jahr nach der Ernte, eine lebende Legende. Die Côtes du Rhône Cuvée Speciale besteht zu 95 Prozent aus Grenache und zu fünf Prozent aus anderen Rebsorten. Die Reben sind über 70 Jahre alt. Sie stehen direkt an der Grenze zu Châteauneuf-du-Papa, an der Seite von Courthézon. Also ungefähr dort, wo auch Beaucastels Coudoulet steht und Clos de Caillou Parzellen bewirtschaftet. Die Böden sind eher sandig. Die Cuvée Speciale wird zu 100 Prozent mit Ganztrauben in offenen Holzgärständern spontan vergoren. Der Ausbau erfolgt nach der Vergärung und dem Abpressen für acht Monate in zwei und drei Jahre alten Barriques und dann für weitere zehn Monate in großen Fudern. Holz aus Allier und Tronçais sowie von Stockinger. Der Wein wird nicht filtriert und nicht geschönt. Die Cuvée Speciale ist ein ganz anderer Angang als der Guy Louis, der zu zwei Dritteln entrappt wird und eine andere Rebsortenzusammensetzung hat. Hier im Cuvée Speciale sind wir dort, wo sich auch der Châteauneuf-du-Pape Cuvée Speciale bewegt. Also im klassischen Bereich wie Rayas, Bonneau und andere Größen. Diese Nichtentrappung kommt gerade in so großen Jahren, mit viel Sonne und Trockenheit, ganz besonders gut. Eine geniale Würze steigt aus dem Glas. Rote Frucht, Himbeere, Erdbeere, Kirsche, Schlehe. Sehr würzig, sehr reich und gleichzeitig sehr reif. Im Mund verbleibt Ungläubigkeit. Diese rote Reife, diese Rappenwürze, gemeinsam mit der roten Frucht, ist eine Wucht! Das geht locker als Châteauneuf-du-Pape durch, und zwar als historischer Old-fashion-Châteauneuf. Im Finale grandiose Himbeere, Erdbeere, Kirsche, Schlehe, Salz, Kalk und Kreide. Leicht vegetabil von den Rappen. Der Wein hat Länge und ist großes Kino. 2018 war gut, 2019 ist besser, weil 2019 einfach noch mehr Frische dazu hat. Aber einen Côtes du Rhône höher als den 2018er zu bewerten, ist schon grenzwertig. Er ist aber einfach noch ein bisschen stärker. Das ist schon ein großer Wein, ganz ohne Frage. 96-97/100

Mein Winzer

Michel Tardieu – Chateauneuf du Pape

Michel Tardieu ist inzwischen legendär und einer der besten Weinmacher Frankreichs. Robert Parker u. v. a. überhäuften ihn zu Recht mit Superlativen. Sehr oft arbeitet er an der Rhone und in anderen Regionen mit seinem Freund Philippe Cambie zusammen. […]

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