Chateauneuf du Pape blanc Chateau de Beaucastel 2018

Perrin / Beaucastel

Chateauneuf du Pape blanc Chateau de Beaucastel 2018

97–98
100
9
voll & rund, niedrige Säure, exotisch & aromatisch
2
Roussanne 80%, Bourboulenc 5%, Clairette Blanche 5%, Grenache blanc 5%, Picardan 5%
3
Lobenberg 97–98/100
Jeb Dunnuck 93–95/100
5
Weißwein
barrique
14,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2047
Verpackt in: 6er OHK
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Perrin / Beaucastel, La Ferriere - Route de Jonguières, 84100 Orange, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Chateauneuf du Pape blanc Chateau de Beaucastel 2018

97–98
/100

Lobenberg: Dieser Chateauneuf du Pape blanc besteht immer zu 80% aus Roussanne, der Rest ist Bourboulenc, Clairette, Picpul, Picardan und ein kleines bisschen Grenache Blanc. Es gibt in diesen 80 Hektar Beaucastel einen Plot, wo alle Weißen zusammen stehen. Hier ist es ein klein bisschen sandiger als im Rest um noch feinere Weine zu geben. Alle Ganztrauben werden ca. 2-3 Stunden in der Presse belassen bevor gepresst wird, um ein bisschen Skin-contact zu haben. Dann wird gepresst, und der ungefilterte Saft geht ins große Fuder, wo eine spontane Fermentation stattfindet. Danach Überführung zu 50% ins neue Barrique und zu 50% in 1-2 jährige Barriques. Über die ganze Zeit wird Batonnage durchgeführt, die Weine verblieben 2018 nur ein halbes Jahr im Fass. 2018 ist ein Jahr von hohen Verlusten, auch hier auf Beaucastel fehlten am Ende circa 70% der Menge durch den Mehltau. Doch was übrig war, ist die reine Weltklasse und zwar rot wie weiß. Sehr duftige Nase, natürlich ist Roussanne die Dominante, sehr verspielt mit profunder, dichter Aprikose, weißer und roter Johannisbeere. Das Überraschende an diesem weißen Châteauneuf ist diese unglaubliche Frische, die hohe Konzentration schon in der Nase, da gibt es nichts Drückendes, kaum Holz. Der Wein ist 2018 ob seiner Reichhaltigkeit, nur weniger als ein halbes Jahr im Barrique gewesen. Cesar, der verantwortliche Außenbetriebsleiter klärte mich dann auf und sagte, dass Beaucastel am nördlichen Rand der Appellation Châteauneuf du Pape liegt, es sind fast ausschließlich flache Lagen, die in Mistralrichtung stehen, es gibt hier enorm viel Wind. Auf Beaucastel ist es deutlich kühler als in fast allen anderen Weinbergen in Châteauneuf. Die Trauben werden hier einfach nicht so sehr gekocht und dadurch geraten die Weine so viel eleganter. Und seit vielen, vielen Jahren legt man in diesem Château hier den Fokus auf Eleganz und nicht auf Kraft. Die Nase zeigt zerdrückte Aprikosenkerne, feine aber saftige Quitte, Marille, nicht so reife Reneklode. Eine sehr schicke Nase, überhaupt nicht diese Schwere aufweisend, die einige Weißweine aus Châteauneuf haben können, sondern eher eine große Verspieltheit. Eine Art Wein wie wir sie von Gourt de Mautens kennen. Weißwein von der Rhône kann so genial sein wenn die Parameter stimmen. Tolle Dichte im Mund, immenser Zug, lang hintenraus bei hoher Konzentration und sehr überraschender Frische. Diese salzige Mineralität ist das Zauberwort, das Schlüsselerlebnis. Ein toller Châteauneuf blanc. 97-98/100

Mein Winzer

Perrin / Beaucastel

Beaucastel ist ganz sicher seit Jahrzehnten der Primus inter Pares in der südlichen Rhone und einer der wenigen Betriebe, der für den roten Châteauneuf noch alle 13 zugelassenen Traubensorten verwendet. Sie werden getrennt ausgebaut und erst danach assembliert. Grenache ist der Körper, Syrah der Muskel und Mourvedre, die den größten Anteil ausmacht, das Rückgrat. […]

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