Chateau Bel Air La Royere 2016

Bel Air La Royere

Chateau Bel Air La Royere 2016

95+
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich
2
Merlot 65%, Malbec 35%
3
Lobenberg 95+/100
Gerstl 19/20
5
Rotwein
barrique
15,0% Vol.
Trinkreife: 2023–2045
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Cotes de Blaye
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Bel Air La Royere, 1 Les Richards, 33390 Cars, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Bel Air La Royere 2016

95+
/100

Lobenberg: Dieses Bioweingut besteht aus 12 Hektar Rebfläche, davon nur 5 Hektar auf Kalkstein für den Erstwein. Der Rest geht in den Zweitwein. 40-50 Jahre alte Reben. Der Ertrag aus Dichtpflanzung liegt bei 35 hl/ha. Önologischer Berater ist Christian Veyry, früher Mitarbeiter von Michel Rolland und selbst Besitzer eines kleinen Weingutes. Ein sehr kleines Team eines Familienweinguts, nämlich Corinne Chevrier-Loriaud mit ihren Töchtern und dem Sohn arbeiten hier zusammen. Alles wird per Hand gelesen und zur Vergärung komplett entrappt. 4 Wochen Fermentation, und anschließend nochmals mindestens 4 Wochen Mazeration auf der Schale. Die Rebsorten-Zusammensetzung ist 65% Merlot sowie 35% Malbec. Die Fermentation findet spontan im Edelstahl statt, die Malo und der Ausbau im Barrique. Allerdings nur zum kleinen Teilen im neuen Holz. Der Großteil findet den Weg ins 500 Liter Tonneau, um weniger intensiven Holzeinfluss zu haben. Das Auffallende an der ersten Nase ist, im Gegensatz zum grandiosen 2015ner, die höhere Dichte. Die Frucht ist so ungeheuer intensiv, so wuchtig und süß, fast berauschend. Viel schwarze Kirsche, darunter Zwetschge, aber auch vom Malbec geprägt ein wenig Maulbeere und Holunder. Alles üppig, dabei aber tänzelnd und fein bleibend. Nicht zu schwer. Im Mund überaus edel und fein. Das ist so zart und gleichzeitig so unglaublich dicht. Der Malbec spielt im Mund eine deutlich größere Rolle. Maulbeere und Holunder mit viel schwarzer Erde und einem satten Tannin. Der Mund zieht sich zusammen. Das Ganze ist extrem pikant und so unglaublich lang. Hinten raus rollt süße Cassis mit einem tollen Säureschwanz wieder hoch. Das Ganze ist sehr dicht, aber bleibt trotzdem so fein und verspielt, so tänzelnd. Das ist ganz schwierig zu benoten, denn 2016 fängt mit den ersten Weinen so sagenhaft gut an. Ich glaube nicht, dass ich einen so guten, besser gesagt einen so delikaten Jahrgang in Bordeaux schon einmal in meinen vergangenen 25 Jahren verkostet habe. Dieser Bel Air La Royere ist nebenbei nochmals intensiver als der 2015er, zumal im 2016er der unglaublich dichte Malbec mit diesem satten Tannin-Gerüst und der feinen Säure die Dominante spielt. Ein wirkliches Unikat, ein wunderschöner Wein aus Blaye. 95+/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Bel Air La Royere 2016

19
/20

-- Gerstl: Besitzerin Corinne Loriot ist dabei, das Weingut auf Bio umzustellen. Zudem wurde dieses Jahr eine neue, sehr interessante Methode eingeführt, mit der die Trauben präzis sortiert werden können. Es handelt sich um ein relativ einfaches, aber sehr effizientes System, bei dem eine Zuckwasserlösung eine zentrale Rolle spielt. Die unreifen oder vom Traubenwurm angefressenen Trauben schwimmen obenauf und können entfernt werden. Ein Hammer, dieses Fruchtbündel! Schon die tiefschwarze Farbe beeindruckt und was für ein köstlicher Duft, strahlend frisch, hochkonzentriert und reich, sensationell komplex und tiefgründig, aber ebenso fein, elegant und raffiniert. Was für eine Saftbombe am Gaumen, aber der Wein ist so etwas von fein, zartgliedrig, superelegant und hochspannend, da geht die Post ab, das ist so etwas von faszinierend, die Tannine sind weich wie Seide, das ist effektiv eine neue Dimension von Wein. Ich muss ihn immer und immer wieder über meine Zunge fliessen lassen, sauge dieses himmlische Erlebnis förmlich in mich auf. Wir haben hier einen Wein, der nicht viel mehr als Fr. 20.– kostet und qualitativ auf einem Niveau ist, das kaum noch übertroffen werden kann. 19/20

Mein Winzer

Bel Air La Royere

Dieses Bioweingut besteht inzwischen aus 12 Hektar Rebfläche, davon aber nur fünf Hektar auf Kalkstein für den Erstwein. 40–50 Jahre alte Reben. Der Ertrag aus Dichtpflanzung liegt bei 35 Hektoliter pro Hektar. Önologischer Berater ist Christian Veyry, früherer Mitarbeiter von Michel Rolland, selbst Besitzer eines kleinen Weinguts. Ein sehr kleines Team eines Familienweinguts.  […]

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