Weißwein, Nahe, 2011 Deutschland Gut Hermannsberg

Jubiläums Riesling trocken Schaffer Wein 2013

Lobenberg: Ein überaus würdiger und großartiger Schafferwein! Der 2011er Jubiläums Riesling vom Nahe Weingut Hermannsberg, der ehemaligen preußischen Staatsdomaine, besteht aus Teilen der Top-Parzellen, aus jüngeren Anlagen der Kupfergrube und des Hermannsberg. Nase: gelbe und grüne...

  • 13,95 €

0,75 l (18,60 €/l)

  • 22215H
  • Lobenberg 92-93+
  • Trinkreife: 2012 - 2022

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2018 Deutschland Gut Hermannsberg

Riesling Vom Vulkan trocken

Lobenberg: 100% aus der Kupfergrube, der Zweitwein des Großen Gewäches. Dieser Wein heißt eigentlich Schloss Böckelheimer Riesling vom Vulkan und ist eben aus der vulkanischen Kupfergrube. Die Reben sind zwischen 15 und 30 Jahre alt. Alles darüber hinaus geht ins GG. Zu 100% spontan...

  • 16,50 €

0,75 l (22,00 €/l)

  • 36912H
  • Lobenberg 95
  • Trinkreife: 2019 - 2031

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2017 Deutschland Gut Hermannsberg

Riesling Vom Schiefer trocken

Lobenberg: Das ist der Art Zweitwein aus dem Hermannsberg, somit komplett auf Schiefer gewachsen. Nur geringe Maischestandzeit, dann abgepresst und spontan vergoren im Edelstahl, teilweise auch im Holz. Der Wein bleibt ohne Abstich auf der Vollhefe von der Vergärung an bis Ende März....

  • 15,50 €

0,75 l (20,67 €/l)

  • 34676H
  • Lobenberg 93-94
    Suckling 92
  • Trinkreife: 2018 - 2030

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2018 Deutschland Gut Hermannsberg

Riesling Vom Schiefer trocken

Lieferbar ab KW 38 in 2019.

Lobenberg: Das ist der Art Zweitwein aus dem Hermannsberg, somit komplett auf Tonschiefer gewachsen. Nur geringe Maischestandzeit, dann abgepresst und spontan vergoren im Edelstahl, teilweise auch im Holz. Der Wein bleibt ohne Abstich auf der Vollhefe von der Vergärung an bis Ende März....

  • 16,50 €

0,75 l (22,00 €/l)

  • 36864H
  • Lobenberg 95-96
  • Trinkreife: 2019 - 2031

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2018 Deutschland Gut Hermannsberg

Steinterrassen Riesling trocken

Lobenberg: Dieser Wein stammt aus alten Reben von drei großen Lagen. Theoretisch wäre es also möglich hier durchaus das ein oder andere GG zu ergänzen. Aber man fasst ihn zusammen, betrachtet ihn intern als GG, aber nach außen hin ist er einfach ein Gutswein. Meiner Meinung nach ist er...

  • 19,90 €

0,75 l (26,53 €/l)

  • 36689H
  • Lobenberg 95-96
  • Trinkreife: 2020 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2017 Deutschland Gut Hermannsberg

Weißer Burgunder Halbstück trocken

Lobenberg: Dieser Wein kommt aus den beiden Lagen Kupfergrube und Rotenberg. Kupfergrube mit dieser extremen Mineralität aus dem reinen Stein. Rothenberg gibt Kraft. Das waren alte Reben, die früher im Gutswein waren, die aber jetzt spontan vergoren, im Halbstück ausgebaut werden. Ein...

  • 19,90 €

0,75 l (26,53 €/l)

  • 34678H
  • Lobenberg 95+
  • Trinkreife: 2018 - 2031

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Nahe, 2018 Deutschland Gut Hermannsberg

Weißer Burgunder Halbstück trocken

Lieferbar ab KW 38 in 2019.

Lobenberg: Dieser Wein kommt aus den beiden Lagen Kupfergrube und Rotenberg. Kupfergrube mit dieser extremen Mineralität aus dem reinen Stein. Rothenberg gibt Kraft aus Quartz-Porphyr. Das waren alte Reben, die früher im Gutswein waren, die aber jetzt spontan vergoren, im Halbstück...

  • 19,90 €

0,75 l (26,53 €/l)

  • 36913H
  • Lobenberg 95+
  • Trinkreife: 2019 - 2032

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2015 Deutschland Gut Hermannsberg

Rotenberg Riesling Großes Gewächs trocken

Lobenberg: Diese Reben sind ebenfalls um die 70 Jahre alt und auf Porphyr, Rotschiefer, Tonschiefer und von Kupfer durchzogenen Felsschichten gewachsen. Nur kurze Maischestandzeit, abpressen, Spontanvergärung und bis Juni auf der Vollhefe verbleibend. Das Terroir schlägt hier ganz...

  • 28,00 €

0,75 l (37,33 €/l)

  • 27826H
  • Lobenberg 97-98+
    Suckling 93
  • Trinkreife: 2018 - 2046

Inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Nahe, 2016 Deutschland Gut Hermannsberg

Rotenberg Riesling Großes Gewächs trocken

Lobenberg: Die Reben sind um die 70 Jahre alt und stehen auf Porphyr, Rotschiefer, Tonschiefer und von Kupfer durchzogenen Felsschichten. Nur kurze Maischestandzeit, abpressen, Spontanvergärung im Stahl und Holz und bis Juni auf der Vollhefe verbleibend. Die Nase ist, wie schon beim...

  • 26,00 €

0,75 l (34,67 €/l)

  • 30280H
  • Lobenberg 97-98+
    Gerstl 19
    Meininger 95
  • Trinkreife: 2019 - 2047

Inkl. 19% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

Weißwein, Nahe, 2018 Deutschland Gut Hermannsberg

Rotenberg Riesling Großes Gewächs trocken

Subskription: Auslieferung im Herbst 2019.

Lobenberg: Die Reben sind um die 70 Jahre alt und stehen auf Quartz-Porphyr, Rotschiefer, Tonschiefer und von Kupfer durchzogenen Felsschichten, also harte, ausdrucksstarke Böden. Nur kurze Maischestandzeit, abpressen, Spontanvergärung im Stahl und Holz und bis Juni auf der Vollhefe...

  • 26,00 €

0,75 l (34,67 €/l)

  • 36866H
  • Lobenberg 97-100
    Pirmin Bilger 19
  • Trinkreife: 2021 - 2049

Inkl. 19% MwSt.,
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Weinregion Nahe

Die Nahe ist nur ein kleines Anbaugebiet, hat aber in den letzten Jahren die Weinwelt in größtes Erstaunen versetzt. Ein gutes Dutzend Winzer hat bewiesen, welch riesiges Potenzial an der Nahe schlummert. Lange Zeit war sie ein völlig konturloses Anbaugebiet, das wenig schmeichlerisch als „Probierstübchen Deutschlands" bezeichnet wurde wegen der Vielzahl der Rebsorten, die man dort antraf. Heute ist das Rebensortiment stark geschrumpft mit dem Riesling als der klar tonangebenden Sorte in der Spitze.

DIE Nahe gibt es nicht

Im Vergleich zur Mosel ist der Anteil der trockenen Weine an der Nahe höher. Und anders als im Rheingau gibt es an der Nahe keine Riesling-Monokultur. Die Nobelrebe steht dort wirklich nur in den besten Lagen. Mit 27 Prozent ist ihr Anteil am Rebensortiment vergleichsweise gering. Zwei andere Weine, mit denen die Nahe brilliert, sind der Weiß- und der Grauburgunder. Sie fallen zwar nicht so stoffig aus wie ihre badischen Pendants, sind dafür aber geschmeidiger. Auch der Spätburgunder bringt in den wärmeren Bereichen des Anbaugebiets gute Qualitäten. Müller-Thurgau, Dornfelder und Silvaner werden jedoch häufiger angebaut, wobei die Vielfalt

der Stile und Geschmacksrichtungen immer wieder beeindruckend ist. Schaumwein- und Perlwein, Blanc de Noirs, liebliche Rot- und halbvergorene Weissweine, echte Hochgewächse und dilettantische Cuvées – es gibt kaum etwas, das im Anbaugebiet nicht produziert wird. Die Nahe ergibt Weine, die mit denen der benachbarten Anbaugebiete Mosel und Rheingau absolut auf Augenhöhe sind, sie manchmal sogar überstrahlen.

Die Nahe selbst ist ein Flüsschen, das im Hunsrück entspringt und bei Bingerbrück in den Rhein mündet. An vielen Stellen ist sie nur ein Bächlein, das munter durch Wiesen und Auwälder plätschert, während sich links und rechts steile Hänge und schroffe Felswände aufbauen. Ausgeräumte Landschaften, die von jeglichen Bäumen, Hecken, Feldgehölzen befreit wurden wie in Rheinhessen, gibt an der Nahe nicht, nicht einmal droben auf den Höhen des Hunsrück, wo der Wind kalt über die Äcker pfeift. Dass in den Weinbergen überall die Vögel zwitschern, gehört allerdings in den Bereich lokaler Schönfärberei. Die Nahewinzer sind weder Romantiker noch Ökofreaks. Nüchtern, aber nicht kühl – so könnte man sie beschreiben. Dass sie reihenweise Nistkästen in ihren Weinbergen aufhängen, ist nicht bekannt.

Schaffen & Feiern

Schiffbar war die Nahe übrigens nie. Die Eisenbahn wurde erst spät gebaut, die Autobahnen noch später. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Anbaugebiet so verrufen, dass die preussische Obrigkeit eingreifen und Ordnung schaffen musste. Die Weinberge wurden neu angelegt, der gemischte Satz abgeschafft, der reinsortige Anbau gefördert. Aber auch danach hinkte die Nahe noch lange hinter der allgemeinen Entwicklung hinterher. Während die Weine anderer Gebiete in Deutschland schon hell glänzten, mussten die Nahetäler einen großen Teil ihres Weins noch selbst trinken, was sie freilich ebenso gerne wie ausgiebig taten. „Schaffen und feiern“ seien ihre Hauptbeschäftigungen, heisst es kritisch in einem Amtlichen Vermerk des Kreises Kreuznach aus dem Jahre 1954. Und weiter:

„Ärztlicherseits wird behauptet, dass man hier solche Mengen Alkohol vertragen könne, die normalerweise gesundheitsschädlich wären. Doch konnte eine biologische Substanz, die eine Immunität gegen die Wirkungen des Alkohols herausgebildet hat, nicht gefunden werden.“

„Schenk reinen Wein ein“

Der Nahewein wurde noch bis weit in das 20. Jahrhundert hinein als „Rheinwein“ vermarktet. Präzise Grenzen hat das Gebiet erst 1971 erhalten, als das Deutsche Weingesetz verabschiedet wurde. Seitdem haben die Naheweine merklich an Bekanntheit gewonnen. Die Winzer waren aufgewacht. Ein zweiter Bereich befindet sich weiter landeinwärts an der oberen Nahe. Vor dem Dorf Monzingen fallen zwei steile Hänge ins Auge, die wie eine schiefe Ebene ins Nahetal abfallen: der Halenberg und das Frühlingsplätzchen, zwei von Blauschiefer und Quarzit geprägte Lagen, die hochmineralische Rieslinge hervorbringen – die Paradeweine des Gutes Emrich-Schönleber. Auch Schäfer-Fröhlich ist im Halenberg begütert.

Die bestockte Rebfläche ist zwar nur halb groß wie die der Mosel. Doch ist sie stark zersplittert und weit auseinandergezogen. Das Herzstück des Anbaugebiets ist die mittlere Nahe zwischen Bad Kreuznach und Schlossböckelheim. Der Untergrund besteht in diesem Bereich aus kleinschotterigem, schwarzgrauem Schiefer, der mal mit vulkanischem Gestein, mal mit rotem Porphyr oder mit Kalkgestein durchsetzt ist. Dort sind die besten Lagen der Nahe wie an einer Perlenkette aufgereiht: Bastei, Rotenfels, Kirschheck, Dellchen, Kafels, Hermannshöhle, Kupfergrube, Felsenberg. Aus diesem Bereich kommen zum Beispiel die Weine von Gut Hermannsberg und von Helmut Dönnhoff, teilweise auch von Schäfer-Fröhlich.

Verschiedene Bodenformationen sind prägend

Ein dritte großräumige Bereich liegt an der unteren Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bingerbrück. Dort findet man sandig-lehmige Böden, die nichts anderes sind als verwitterter Grünschiefer mit Phylliten und Quarziten, wie sie auch auf der Rheingauer Seite zu finden sind. Von dort kommen die kräftigen Rieslinge des Schloßguts Diel, die mal spielerisch-fruchtig, mal kraftvoll, mal mineralisch-salzig ausfallen. Fleissig sind die Nahetäler übrigens immer noch, und gefeiert wird ebenfalls noch gern. Ihren Alkoholkonsum haben sie jedoch notgedrungen reduziert. Der Wein ist zu teuer geworden. Vom Preisniveau des Rheingauers ist er zwar noch ein kleines Stück entfernt, doch das Gefühl, etwas Wertvolles, ja Rares darzustellen, hat sich selbst bei den Durstigsten unter ihnen breit gemacht.

Natürlich ist ein kühles Anbaugebiet wie die Nahe auch für edelsüße Weine prädestiniert. Die Auslesen, Beeren- und Trockenbeerenauslesen stehen denen des Rheingau in nichts nach, sind allerdings filigraner und manchmal noch säurebetonter. Und die Eisweine sind im Zweifelsfall nicht minder grandios als die von der Saar. Allerdings können sie nicht so regelmäßig geerntet werden wie dort.