Winninger Brückstück Riesling trocken 2016

Materne & Schmitt

Winninger Brückstück Riesling trocken 2016

97-98+
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 97-98+/100
Parker 92/100
Gerstl 19/20
5
Weißwein
12,0% Vol.
Trinkreife: 2018–2028
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut Materne & Schmitt, Bachstraße 16, 56333 Winningen, DEUTSCHLAND


  • 24,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Winninger Brückstück Riesling trocken 2016

97-98+
/100

Lobenberg: Hier gibt es nur um die 2000 Quadratmeter. Terrasse mit hartem Schiefer mit einem sehr hohen Quarzit-Anteil. Aus diesem harten Stein wurden ursprünglich die Brückensteine für die nächste Moselbrücke geschlagen. Deswegen auch der Name. Alle Reben sind Einzelstöcke, keine Drahtrahmen. Das Rebalter liegt um die 40 Jahre. Das Brückstück ist eines Erachtens noch vor dem Ausoniusstein die zweitbeste Lage von Materne & Schmitt (den Ausoniusstein wird es 2016 auf Grund von Witterungsbedingungen und Pilzbefall nicht geben). Das Brückstück ähnelt verblüffend dem Blauschiefer, ohne jedoch ganz diese Kühle zu haben. Reine Südlage. Schon die Nase strahlt eine unheimliche Wärme, Fülle und Reichhaltigkeit aus. Die Nase ist eine sehr aromatisch duftende Frühlingswiese mit extrem reifer Quitte, Boskop-Apfel, feinster, aber süßer Pink-Grapefruit, und dazu eine leichte Exotik. Schon ein bisschen Ananas, Passions-Frucht, obwohl es keine Botrytis gab, nur hohe Reife und luftgetrocknete Beeren. Das Ganze erinnert schon an die Top-Weine des Nachbarn Heymann-Löwenstein. Im tiefen Einatmen zeigt die Nase dann auch etwas Jasmin, schöne Exotik, die der warme Jahrgang mit der Südexposition auch ohne Botrytis hervorbringt. Das Ganze auf diesem harten Quarzitstein tut sein Übriges. Das ist schon ziemliche Perfektion und manch einer wäre Stolz, dies sein Großes Gewächs zu nennen. Der Mund zeigt auf der einen Seite diese wunderschöne Exotik mit Mango, reife Papaya auch wieder diese reife Quitte. Und dann als Gegenstück diese wunderschöne Phenoligkeit von der 12 Stunden Maischestandzeit. Das gibt guten Gripp dazu. Das Ganze cremig eingebunden. Wie Bratapfel mit Vanillesoße, und trotzdem hat es Gripp und ausreichend Säure. Es hat nicht die Säure wie 2013 und 2015, aber hat so unglaublich viel Charme, ohne dabei je breit zu werden. Dennoch liegen wir hier sicherlich über 13 % Alkohol. Ein Wein, der meines Erachtens mit vielen Großen Gewächsen der Mosel und sogar der Terrassenmosel mithalten kann. Ich sehe ihn eigentlich nicht deutlich hinter Reinhard Löwenstein. Die Lehrlinge etablieren sich. Aber es gibt natürlich von diesem famosen Brückstück insgesamt nur wenige hundert Flaschen. Grandioser Wein und noch besser als alle 2015er, die ich hier probiert habe, weil sich hier diese Symbiose aus Cremigkeit, Struktur, Länge, Säure und Exotik vermählen zu einer ganz frischen Charmebombe. 97-98+/100

Parker

Parker über:Winninger Brückstück Riesling trocken 2016

92
/100

-- Parker: --Parker: The 2016 Winninger Brückstück Riesling displays an intense citrus color and concentrated Riesling flavor with coolish-flinty, crunchy slate aromas. Great purity meets perfect ripeness here! Silky, round and elegant on the palate, this is a full-bodied, piquant and well-structured Brückstück with a tight but crystalline structure and impressive, beautifully salty length. The acidity is remarkably fine, while the wine is still a bit shy but should develop very well over the next decade. Tasted March 2018. 92/100

Gerstl

Gerstl über:Winninger Brückstück Riesling trocken 2016

19
/20

-- Gerstl: Da strahlt eine wunderbare Frische aus dem Glas und eine Mineralität, die edler nicht sein könnte, die Holunderblüte verleiht dem Duft ihren edlen herben Ausdruck, dazu ein Schuss Schieferstein und feinste Zitrusfrucht. Explosiver Gaumenauftritt, da sind zuerst einmal irre Rasse und enorme Konzentration, dann packt der Wein aber gleich auch seine Feinheiten aus, herrlich, wie der auf der Zunge schmilzt, wie er cremig weich den Gaumen schmeichelt und gleichzeitig wie ein Pfeil über den Gaumen schiesst. Und dann ist das auch noch ein kleines aromatisches Wunderwerk mit einem ellenlangen, nicht mehr enden wollenden Nachhall. 19/20

Mein Winzer

Materne & Schmitt

„Materne & Schmitt“ ist eine ungewöhnliche Begebenheit. Nicht, dass sich zwei junge Frauen zusammentun um gemeinsam ein Weingut zu bewirtschaften. Eher, dass sie sich dahin begeben, wo seit Jahren kaum etwas Neues passiert. Denn das Gegenteil ist der Fall. An der Terrassenmosel ist ein wenig der Generationswechsel verschlafen worden, es kommen keine neuen Winzer nach und eigentlich hervorragende Rebflächen liegen brach. [...]

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