Weisser Burgunder 500 trocken

von Winning

Weisser Burgunder 500 trocken 2018

exotisch & aromatisch
mineralisch
voll & rund
97+
100
2
Weißburgunder 100%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2040
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 97+/100
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Weisser Burgunder 500 trocken 2018

97+
/100

Lobenberg: Wie beim Sauvignon 500 und dem Riesling 500 weißt der Name auf den Ausbau im neuen 500 Liter Tonneau hin, im Falle des Weißburgunders sind es 2 Fässer, das heißt es gibt nur 1000 Liter von diesem Wein. Dieser Weißburgunder ist die extreme Auslese aus den allerbesten Weißburgunder Partien des Weinguts von Winning. Dieser Weißburgunder kann mit in die Riege derer gezählt werden, die sich aufgemacht haben Weißburgunder von Weltklasse Format zu produzieren, hierzu zählen sicher auch Rebholz, Heger, Fritz Becker, Ziereisen, Molitor und eben jetzt auch von Winning. Das neue Holz ist zwar deutlich spürbar, es ist jedoch perfekt, Stephan Attmann hat ein meisterliches Händchen dafür. Die weiße Frucht ist präsent, aber der Wein wirkt nicht geschminkt, keine cremig breite Blumigkeit, der Wein ist sehr straight im Geradeauslauf, hohe Mineralität andeutend. Der Wein kommt von Löss-Lehm-Böden in Ruppertsberg, er lebt von seiner Struktur, nicht von der Dominanz kitschiger Frucht. Einfach sehr fein. Am Gaumen grüne Aprikose, unreife Walnuss, weiße Pfirsichfrucht, grünlich anmutende Quitte, zarter Schmelz, deutliche Röstaromatik vom präsenten, nicht rauchigem sondern perfekt frischem Holz im Hintergrund, deutliche Salzkaramelle, Netzmelone. Viel Schub und Druck zeigend, Weißburgunder in einer anderen Art, fast Chardonnay-artigen Zug zeigend, erhaben, druckvoll, feinsalzig, viel Kraft ausstrahlend. Der zweite Jahrgang ist nun auch in der ersten Reihe Deutschlands angekommen, nicht mehr so monolithisch, zwar immer noch brachial in seiner Kraft, jetzt aber zivilisiert und vor allem erstaunlich frisch. Großer Stoff. 97+/100

Mein Winzer

von Winning

Ein neuer Stern zieht im Eiltempo auf am Firmament des Mittelhaardts: »von Winning«. Stephan Attmann macht sich daran, die berühmten Lagen der zentralen Mittelhaardt in Forst und Deidesheim wieder an die Spitze der großen trockenen Rieslinge Deutschlands zu führen.

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