Holger Koch

Weißburgunder Kaiserstuhl trocken 2018

Weißburgunder Kaiserstuhl trocken 2018
RebsorteRebsorte
Weißburgunder 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 91-92/100
WeinWein
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019 - 2026
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Baden
Allergene
Sulfite

  • 8,90 €

0,75 l · 35866H

11,87 €/l

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Abfüller - Weingut Holger Koch, Mannwerk 3, 79235 Vogtsburg, DEUTSCHLAND


Lobenberg

Lobenberg über:
Weißburgunder Kaiserstuhl trocken 2018

91-92/100
Lobenberg: Dieser Weissburgunder wächst zu 100% auf Lössboden. Die Rebanlagen sind bis zu 30 Jahre alt. Es wird komplett entrappt, dann kommen die Beeren in die Presse, werden angequetscht und bleiben unter Druck die ganze Nacht auf den Schalen stehen. Am nächsten Morgen dann komplette Abpressung und 100% Spontangärung hälftig im Holz sowie Stahl. Der Weißburgunder wurde in der zweiten Septemberwoche gelesen, er reift immer knapp 2 Wochen später als der Grauburgunder. Auch hier hat Holger 2018 den Kunstgriff angewendet bei einem kleinen Teil des Weinens von 6 bis 7% mit Maischegärung zu arbeiten, um mehr phenolischen Gripp in die Weine zu bekommen. Alles wird spontanvergoren. Der Weißburgunder Kaiserstuhl wird partiell zu 50% im großen Holz ausgebaut, der Rest im Stahl, plus die Phenolik der Maischegärung und schon haben wir eine Balance im reifen Jahrgang 2018. Während ich hier probiere und mit Holger spreche wird mir die Problematik des Jahrgangs bewusst, aber ich schmecke andererseits auch das grandiose Ergebnis. Der Weißburgunder zeigt noch etwas weniger Phenolik als der Grauburgunder, die Zugabe der Maischevergorenen Bestandteile schlagen in der Nase nicht durch, vielleicht wirkt die Nase etwas strukturierter als sie es sonst in 2018 gewesen wäre. Wir haben nichts Geschminktes, nichts Ordinäres, nicht zu viel Jasmin, wir bleiben bei weißen Blüten, grüner Birne, weißer Pfirsich, weich und reich, sehr lecker. Im Mund hat der Weißburgunder deutlich mehr Gripp, hier kommen die Gerbstoffe dann leicht zum Tragen und trotzdem bleibt es weit davon entfernt nach Schale zu schmecken, er bekommt einfach etwas mehr Griffigkeit und Struktur, geht raus aus der manchmal zu geschminkten, zu breiten, süßen Frucht und bekommt einen tollen Geradeauslauf. Schön saftig, ein guter Zechwein mit viel Struktur, der im Glas steht wie eine Eins. Ich würde ihn nicht über den grandios frischen 2017er setzen, aber er ist in der gleichen Liga. 91-92/100
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Holger Koch

Holger Kochs Weingut befindet sich in Vogtsburg am Kaiserstuhl. Seine Weinberge aber vollständig im kühleren, höher gelegenen Bickensohl. [...]

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