Ultreia Rapolao 2018

Raul Perez

Ultreia Rapolao 2018

97–100
100
9
frische Säure, fruchtbetont
2
Mencia 100%
3
Lobenberg 97–100/100
Parker 95+/100
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2044
Verpackt in: 6er
6
Spanien, Bierzo
7
Allergene: Sulfite,

  • 46,95 €

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lobenberg

Lobenberg über:Ultreia Rapolao 2018

97–100
/100

Lobenberg: Der Ultreia Rapolao stammt aus der ältesten Parzelle der Einzellage Rapolao, einem der kühlsten Weinberge der Gemeinde Valtuille. Der Wein reift über ein Jahr in französischen Barriques, kein neues Holz, in der Regel Zweitbelegung. Die Nase des 2018er Ultreia Rapolao ist ebenso genial wie die des 2016er Ultreia Valtuille, aber total anders. Zunächst eine schicke, konzentrierte Frucht, Schwarzkirsche, Sauerkirsche, ein bisschen Blaubeere und Himbeere, rotblaue Frucht, tief, voluminös und grandios poliert, alles greift ineinander. Die Nase ist weniger abgehoben als die des 2016er Valtuille, hat etwas mehr Charme, etwas mehr Frucht. Aber trotzdem haben wir hier diese abgefahrene Stein-Salz-Unterlegung, diese Muschelschalenmineralik mit etwas Lehm und Granit dazu. Rauchig, würzig, auch leicht angetrocknete Elemente in der rotblauen Frucht, Sauerkirsche, Blaubeere, Veilchen und Piment, schwarzer Pfeffer, ätherisch, balsamisch. Samtige Süße schon im Duft, die dem krassen Steincharakter gegenüber steht. Sehr spannend, hochkomplex, dicht, verwoben und verführerisch. Der Auftakt am Gaumen ist rassig, wunderbar balanciert, ganz fein, total polierte, samtig weiche Tannine kleiden den Mund aus. Schicke Sauerkirsche auch hier, dazu ein bisschen rauchige Himbeere, Schlehe, unsüße Pflaume ohne Fett, nichts ist massiv, alles fein, Hagebutte, erdig, lehmig, Tabak, Süßholz, dunkles Kakaopulver. Ganz feines Salz an den Zungenrändern, weniger intensiv und bei weitem nicht so brachial wie im 2016er Ultreia Valtuille. Bereits viel harmonischer, schmeichelhafter, ebenso spannungsgeladen und druckvoll saftig in der Säurestruktur und elektrisierend in der kreidig-lehmigen Mineralität, aber balancierter, mit mehr Frucht umhüllt, nichts so einschneidend karg wie der 2016er. Das ist keine Qualitätsfrage, eher eine welchen Stil man lieber mag. 2018 ist die große Harmonie bei gleichzeitigem Feuer, Würze und Spannung der Mencia aus Bierzo und 2016 ist ein Kracher, der immer noch etwas mehr Zeit braucht als der samtig-feine 2018er. Diese getrocknete, verspielte, ätherische Rotfruchtigkeit mit blaufruchtigem Touch ist schon ganz wunderbar. Dazu die total reife Säure, die hier weit weniger prägnant ist als 2016, und die butterweichen Gerbstoffe bei elektrisierender Mineralität und feurigem Temperament. Unendlich lang, rollt immer wieder hoch, hauchfeine Salzigkeit. Das ist schon ein Gesamtpaket der Extraklasse. Sicher kein Blockbuster und auch sicher nicht so elegant wie ein Pinot Noir von der Côte de Nuits, aber die rustikale Eleganz Nordspaniens nahe der Perfektion. Wine Advocate Luis Guitierrez hat 2016 zu einem der besten Jahre überhaupt im Norden Spaniens ausgerufen, und Raul Perez selbst sagt, dass 2018 das für ihn sogar noch knapp übertreffen kann. Die totale Harmonie eben bei gleichzeitiger Spannung und feinster Power. Das ist groß. 97-100/100

Parker

Parker über:Ultreia Rapolao 2018

95+
/100

-- Parker: There is a bit of an animal hint on the nose of the 2018 La Vizcaína El Rapolao, which Raúl Pérez tells me is always part of the character of the wine when it's young. The difference with the 2017 is the quality of the tannins, which rounder and more elegant here, and the concentration, which is lower here, so this 2018 comes through as more fluid, fresh and elegant, with a silkier mouthfeel. They finally bought the vineyard in 2018, and the change in viticulture resulted in lower yields: they produced 6,000 bottles of this 2018, compared with the 10,000 bottles of the 2017. They have bought three more plots for this bottling, so volumes will grow in the future. The initial sensation fades after the wine has been in bottle for one hour, and it makes sense that it's gong to disappear with some more time in bottle. Pérez thinks it might be related to the recent bottling. It was bottled in May 2020, a few weeks before I tasted it. 95+/100

Mein Winzer

Raul Perez

Nicht nur aufgrund seiner imposanten äußeren Erscheinung, sondern auch wegen seiner teilweise sehr unkonventionellen Arbeitsweisen, wird Raul Perez gerne als Rockstar-Winzer Spaniens bezeichnet. Mit seinem rauschenden Vollbart und seinem Hang zu dunkler Kleidung könnte er durchaus auch als Chef einer Rockerbande durchgehen. Man mag kaum vermuten, dass dieser bärtige Naturbursche einer der genialsten und einflussreichsten Winzer Nordspaniens ist. [...]

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