Ultreia La Claudina 2018

Raul Perez

Ultreia La Claudina 2018

97+
100
9
frische Säure, mineralisch
2
Godello 100%
3
Lobenberg 97+/100
Parker 95/100
5
Weißwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2036
Verpackt in: 6er
6
Spanien, Bierzo
7
Allergene: Sulfite,

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lobenberg

Lobenberg über:Ultreia La Claudina 2018

97+
/100

Lobenberg: Die Trauben für den La Claudina wachsen in einer winzigen Einzellage von 0.3 Hektar. Die Reben sind Mitte der 90er Jahre gepflanzt, reinsortig Godello. Im Eichenholzfass vergoren und für 14 bis 16 Monate darin belassen. Das Fass wird nicht ganz aufgefüllt und eine leichte Florhefeschicht wächst darüber, wie beim Sherry oder im Jura üblich, das ist hier aber genial eingebunden und dominiert überhaupt nicht. Der Wein wird unfiltriert abgefüllt. Knalltrocken, unter ein Gramm Restzucker bei circa 6.5 Gramm Säure. Wunderbar feine, gut eingebundene, elegante Holzunterlegung in der Nase. Dazu ein bisschen gebuttertes Popcorn, Toastbrot, salzige Meeresbrise, getrocknete Kamille, feiner Rauch, Kreide, ein bisschen grüne Aprikose. Auch Curry, Nüsse, eher etwas oxidativ im Charakter, ein bisschen Tondonia Blanco Reminiszenz. Ganz weit von einer fruchtigen Nase entfernt, eher mineralisch-würzig in der Anmutung. Am Gaumen eine Salzexplosion, intensiv, pikant, rassig, Grapefruit, Orangenschale, Aprikose, gelbe Blüten, etwas Butter und ganz zarte Nuancen von Blütenhonig im Abgang. Famose Länge, das Salz an den Zungenrändern geht gar nicht mehr weg. La Claudina ist feiner, ruhiger und ausgeglichener als der mega-pikante La del Vivo. Claudina ist auch pikant und ohne Ende salzig, das ist klar. Aber insgesamt wirkt er etwas milder, die Säure etwas feiner, der Körper etwas schmelziger und samtiger über den Gaumen gleitend. Sonnenblumen, Limettensaft, Nuss, gebackener grüner Apfel und dazu diese brillante, messerscharfe Säurespur und die Salzladungen. Das ist schon einmalig, irre Präsenz und ewig langer, kreidiger Nachhall. Ein Traum zu Langusten oder Hummerzange mit dieser feinen Buttrigkeit und der energetischen Säure. Grandios charakterstarker Weißwein aus Nordspanien mit einem kleinen Hauch Andalusien. Ein Crossover der Extraklasse. 97+/100

Parker

Parker über:Ultreia La Claudina 2018

95
/100

-- Parker: The 2018 Ultreia Valtuille feels very young. Pérez explained that they used more new oak here because he thinks this is the most serious vintage of this wine ever and also his favorite. This is from a plot in Villegas on 100% sandy soils, and it's the twin plot to the Cepas Centenarias from Castro Ventosa, his family winery. As this was the first single-vineyard they produced, they called it simply Valtuille; but with the new classification, this should be called Villegas. This is serious and designed for the long run, subtle and elegant, with the profile of a grand cru, some baby fat and a touch of oak but with juicy tannins, gobsmacking balance and great length. Drink the 2018 La Vizcaína La Vitoriana while you wait for this. 2018 was a low-yielding year in this plot, and they got some 3,000 bottles from almost two hectares that have been organically farmed for some six years now. The first vintage was 2005, which was also bottled as Matador Raúl Pérez. This might change names in the future, as it might be confused with one of the new Vino de Villa. 95/100

Mein Winzer

Raul Perez

Nicht nur aufgrund seiner imposanten äußeren Erscheinung, sondern auch wegen seiner teilweise sehr unkonventionellen Arbeitsweisen, wird Raul Perez gerne als Rockstar-Winzer Spaniens bezeichnet. Mit seinem rauschenden Vollbart und seinem Hang zu dunkler Kleidung könnte er durchaus auch als Chef einer Rockerbande durchgehen. Man mag kaum vermuten, dass dieser bärtige Naturbursche einer der genialsten und einflussreichsten Winzer Nordspaniens ist. [...]

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