Horst Sauer

Silvaner Escherndorf am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs 2015

voll & rund
mineralisch
95–97
100
2
Silvaner 100%
5
weiß
13,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2036
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95–97/100
Gerstl: 19+/20
6
Deutschland, Franken
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Silvaner Escherndorf am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs 2015

95–97
/100

Lobenberg: Der Wein hat jahrgangsspezifisch viel coole Frische und zugleich Power. Er kommt mit 13,5% Alkohol, die Säure liegt knapp unter 7g, der Restzucker bei 3-4g. Enorm druckvolle gelbe und weiße Frucht in der Nase. Litschi, Mango, Maracuja, aber auch Boskoop Äpfel und Melone. Mit viel Mineralik und Salz unterlegt, viel Druck schon in der Nase. Ein Kraftprotz. Unglaubliche Phenolik, Gerbstoffe im Mund. Kraft. Der ganze Mund wird ausgekleidet, feine Bitterstoffe. Langer Nachhall für einen Silvaner. Unglaublich viel Wucht und trotzdem hat er Eleganz, und trotzdem hält die Säure ihn spielerisch. Das ist eben nicht der verträumte, leichte, filigrane Silvaner aus 2014 sondern es ist einfach ein Silvaner, der alles zeigt, mit ganz viel Druck und Kraft alles aus sich herausholt. Total athletisch, großer Stoff wenn man Silvaner als Powerwein möchte. 95-97/100

19+
/20

Gerstl über: Silvaner Escherndorf am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs

-- Gerstl: Ein Feuerwerk aus Frucht und Mineralität betört die Nase, enorm intensiv und voller Strahlkraft, aber auch mit 1000 edlen Raffinessen, eine Duftwolke, die beeindruckt. Ein ganz grosser, über alles erhabener Riesling am Gaumen, ein irres Kraftbündel, schwebt aber förmlich über den Gaumen, zeigt Finessen ohne Ende, zündet auf der Gaumenmitte ein wahres Aromenfeuerwerk, feinste Frucht trifft auf feinste Mineralität, der Wein besitzt eine unglaublich raffinierte Struktur, wirkt männlich und packt zu, gleichzeitig ist alles an ihm superdelikat und charmant, das ist ganz hohe Schule. 19+/20

Mein Winzer

Horst Sauer

Horst Sauer und seine Tochter Sandra bearbeiten zusammen über 18 Hektar der besten Weinberge Frankens. Als Horst Sauer den Betrieb, der bereits vom Urgroßvater gegründet wurde, vom Vater übernahm, waren es gerade 2,5 Hektar ohne Selbstvermarktung.