Claude Riffault

Sancerre Blanc Monoparcelle 538 2019

BIO

Limitiert

frische Säure
mineralisch
98+
100
2
Sauvignon Blanc 100%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2044
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 98+/100
Parker: 95–96/100
6
Frankreich, Loire
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
95–96
/100

Parker über: Sancerre Blanc Monoparcelle 538

-- Parker: Riffault's golden-yellow 2019 Sancerre Monoparcelle 538 is from a southeast to south-facing 0.44-hectare plot with 47-year-old vines rooting in extremely shallow Kimmeridgian limestone soils at 260 meters in altitude. Aged in oak for 18 months, this is a full-bodied, silky, rich and elegant but most of all tight and tensioned Sancerre with fine tannins, tonic lemon juice and lingering salinity with serious grip and Cointreau notes. The 2019 is still extremely young and sailing undercover over our palates. This might turn out as a giant in some years. To be bottled in March, tasted in February 2021. 95-96/100

Christoph Raffelt über: Sancerre Blanc Monoparcelle 538

-- Christoph Raffelt: Der Wein stammt aus einer nicht näher benannten Parzelle von 0,44 Hektar. Sie liegt in Süd-Südostlage auf 260 Metern Höhe. Die Reben sind 47 Jahre alt und wurzeln in einem Kalkmergelboden, der in 30 cm Tiefe auf eine Platte aus Kimmeridge-Kalk trifft. Der Anteil an Austernschalen ist hier besonders hoch. Die Trauben wurden von Hand gelesen und sortiert und danach sehr langsam pneumatisch gepresst. Die Klärung erfolgte kühl und durch Schwerkraft. Der Saft wurde spontan vergoren und reifte 18 Monate lang in 600-Liter-Holzfässern aus Mehrfachbelegung auf der Hefe. Die Hefe wurde in den ersten Monaten regelmäßig aufgerührt. Im Duft ist dieser Sancerre »Monoparcelle 538« ein großer Verführer. Reife Birnen, Weinbergspfirsiche und Orangen verbinden sich mit Kräutern und einem Hauch von Birnen-Sahne-Quark. Der Sancerre wirkt einerseits cremig, andererseits klar und frisch mit einem Hauch Jod, Zitronenabrieb, Austernschale und Kräutern. All das passt trotz der üppigen Noten wunderbar zusammen und bildet schon im Duft eine Einheit. Was so seidig und fleischig im Duft wirkt, bekommt noch mal eine zusätzliche Dimension am Gaumen. Da zeigen sich neben den erwähnten Fruchtaromen Noten von Schneeglöckchen und auch von Weißen und Roten Johannisbeeren, von viel Kräutern und Gesteinswürze, auch von ein wenig Grapefruitabrieb und Minze. Was genial ist, ist das Zusammenspiel von Frucht, Saftigkeit und dieser so präzisen Säure, die einerseits seidig wirkt, andererseits aber dem Sancerre seine klare Struktur und Frische verleiht. Hinzu kommt die Mineralik, die die 47 Jahre alten Reben in den Wein bringen, wodurch die Säure, die Frucht, die leichte Salzigkeit und Rauchigkeit bis ins lange Finale begleitet wird.

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