Sancerre Blanc Les Chailloux 2020

Claude Riffault

Sancerre Blanc Les Chailloux 2020

BIO

Limitiert

mineralisch
frische Säure
96
100
2
Sauvignon Blanc 100%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2045
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96/100
Parker: 94+/100
6
Frankreich, Loire, Sancerre & Centre-Val de Loire
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
94+
/100

Parker über: Sancerre Blanc Les Chailloux

-- Parker: From 41- to 48-year-old vines on silex soils at 250 meters in altitude, Stéphan Riffault's 2020 Sancerre Les Chailloux shows a deep, complex and intensely mineral bouquet with ripe, intense, elegant and rather yellow-fleshed fruit aromas and iodine notes. Aged on the lees for more than a year prior to the bottling at the end 2021, this is a pure, dense and intense Sancerre with texture and generous physalis notes. There is a tropical sensation here, whereas the finish is coolish, flinty and full of tension. Fruits and minerals as well as structure and acidity are perfectly interwoven here. It is still tight and closed (if not austere) but a very promising and full-bodied wine. 14% stated alcohol. Natural cork. Tasted in January 2022. 94+/100

Christoph Raffelt über: Sancerre Blanc Les Chailloux

-- Christoph Raffelt: Die Lage Les Chailloux umfasst zwei Parzellen von insgesamt 0,6 Hektar in Südwestlage auf 250 Metern Höhe. Die Reben sind 40 bis 47 Jahre alt und wurzeln in einem Silex-Boden, der dem von Pouilly-Fumé nicht unähnlich ist. Die Trauben wurden von Hand gelesen, sortiert und danach sehr langsam pneumatisch gepresst. Die Klärung erfolgte kühl und durch Schwerkraft. Der Saft wurde spontan vergoren und reifte 14 Monate lang in Holzfässern aus Mehrfachbelegung auf der Hefe. Die Hefe wurde nur sporadisch aufgerührt. Der Sancerre »Les Chailloux« stammt von Böden mit einem hohen Silex-Anteil, der sich mit einer zarten Feuerstein-Note im Wein abbildet. Darüber hinaus ist dies in der Nase ein heller, glockenklarer Wein, der Noten von Zitronen und Limetten mit Maiglöckchen und Physalis, Weißen Johannisbeeren, Kreide und grünen Birnen verbindet. Auch wenn hier viele Fruchtaromen auftauchen, ist das vor allem ein blütenduftiger Wein, der ein wenig Jod und Hefe mit sich bringt. Am Gaumen wirkt der Les Chailloux ähnlich hell, auch duftig, aber viel straffer und linearer, als im Duft zu erahnen war. Kalk und Kräuter, ein wenig Wacholder wie im letzten Jahr, aber viel weniger üppige Frucht, dafür viel grüne bis gelbe Zitrusfrucht und ein wenig Ingwer spielen hier eine Rolle. Was konstant bleibt, ist das Tonische, Lebendige, Energetische, das Druck aufbaut und den Sauvignon Blanc immer weiter nach vorne schiebt, der mit seiner leichten Salzigkeit, diesem Hauch von Salzzitrone, direkt Lust auf den nächsten Schluck macht.