Saint Joseph Lieu-dit Paradis 2019

Ferraton Pere et Fils

Saint Joseph Lieu-dit Paradis 2019

96
100
2
Serine 100%
3
Lobenberg 96/100
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2045
Verpackt in: 6er
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Ferraton Pere e Fils, 13, rue de la Sizeranne, 26600 Tain L'Hermitage, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Saint Joseph Lieu-dit Paradis 2019

96
/100

Lobenberg: 2019 ist an der Rhône die Fortsetzung der mediterranen Jahre, der Jahre ohne Wasser, der großen Trockenheit. Zwischen April und Mitte September gab es so gut wie keinen Regen, weder im Norden noch im Süden. Die Trockenheit war extrem. Minimale Regeschauer zwischendurch reichten noch nicht einmal aus, um von der Erde aufgenommen zu werden. Seltsamerweise starben die Weinberge nicht ab, sondern alle Weinberge mit alten Reben sahen über die ganze Zeit ganz hervorragend aus. Es gab zwar Wasserstress, aber es gab keinen Stillstand. Der Schlüssel sind also ganz eindeutig alte, tiefwurzelnde Reben. Trotzdem wäre es zu einem desaströsen Ergebnis gekommen, wenn es nicht Mitte September einige anständige Regenfälle von über 20 Millimeter gegeben hätte. Die Entwicklung wäre sonst zu weit fortgeschritten, die Weine hätten ihre Frische verloren. Die Regenfälle wendeten das Blatt vollständig. Aber man muss dazusagen, dass es in Zukunft wahrscheinlich keine großen Weine von der Rhône geben wird, sollte sich die Situation so fortsetzen. 2019 ist es nicht nur gutgegangen, sondern alle Winzer sprechen von einem legendären Jahrgang. Die Rotweine sind generös und tief und stellen eine Synthese von 2007 und 2016 dar. Die Weißweine haben einen ähnlichen Spagat, einen ähnlichen Oszillographen, wie in Deutschland, wie in Bordeaux, wie überhaupt in Europa. Crispe, frische, mineralische Weine. Extrem extraktreich, hohe Reife und hohe Frische beieinander. Man kann von einer strahlenden Zukunft und von einem Best-Ever-Jahrgang ausgehen. 2019 ist schon jetzt, ein Jahr nach der Ernte, eine lebende Legende. Das ist eine Einzellage, nur einen halben Hektar groß. Sie besteht aus drei verschiedenen kleinen Plots. Wir haben hier zu 100 Prozent die alte Syrah-Form, sprich Petite Syrah oder auch Sérine. Dieser Saint-Joseph steht auf Granit, ein Teil auf Löss und ein weiterer Abschnitt auf Lehm. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Biodynamisch bewirtschaftet, wie alle Einzellagen bei Ferraton. Normalerweise wird hier zu 100 Prozent entrappt. In 2019 wurde aber ein kleiner Anteil reifer Rappen zur Gärung gegeben. Der Paradis hat eine reine Ostexposition. Dadurch – und durch seine Böden – ähnelt er dem Kleinklima der Côte Rôtie. Er hat viel Power durch die ebenfalls vorhandenen Sedimentböden. Dementsprechend ist der Wein immer etwas schwarzfruchtiger, würziger und voluminöser als viele andere Saint-Josephs. Er bringt die Wärme der Sedimentböden und gleichzeitig die Kühle der Ostexposition und des Granitgesteins. Viele Insider wissen, dass Saint-Joseph der neue Côte-Rôtie ist, weil Côte-Rôtie preislich schon so angehoben ist. Saint-Joseph ähnelt der Côte Rôtie in unglaublicher Art und Weise und ist in der Regel bezahlbar. Der 2019er hat im Angang sehr viel Charme. Sehr viel rote Frucht, Himbeere und Erdbeere. Unglaublich, wie fein das ist. Nachdem die Reduktion verflogen ist, kommt dieser Charme sehr deutlich zum Tragen. Etwas Orangenzesten an der Seite. Im Mund kommen dann das Sedimentgestein und auch der Lehm etwas hervor. Der Wein ist relativ voll und kräftig, hat Druck und Fülle. Deutlich mehr Druck als der elegante 2018er. Aber immer noch etwas feiner, erotischer und mehr sexy als der unglaublich wuchtige 2017er. Jeder dieser drei Jahrgänge hat seinen eigenen Abdruck und seine eigene Berechtigung. 2018 ist sicherlich der schickste und charmanteste der drei Jahrgänge. 2017 ist der totale Blockbuster und 2019 ist irgendwo die Symbiose aus viel Power, Eleganz und einer sehr guten Frische. Etwas mehr Substanz als der Bonneveau, der dafür der elegantere und schickere Wein ist. 96/100

Mein Winzer

Ferraton Pere et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der vierten Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit. […]

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