Rüdesheim Pinot Noir trocken

Bischöfliches Weingut Rüdesheim

Rüdesheim Pinot Noir trocken 2016

seidig & aromatisch
strukturiert
93–94
100
2
Spätburgunder 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2019–2033
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93–94/100
6
Deutschland, Rheingau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Rüdesheim Pinot Noir trocken 2016

93–94
/100

Lobenberg: Dieser Pinot wächst auf gelbem Schiefer mit einem hohen Lehmanteil. Er ist von daher von Haus aus etwas voluminöser. Der Wein wird mit 10% Rappen vergoren. Spontane Angärung, offene Maischegärung im Holz, danach Ausbau im 600 und 800 Liter Holzfass. Der Wein hat, obwohl es komplett deutsche Klone sind, eine burgundische Nase. Sehr dunkel, sehr geschliffen, sehr stylisch, sehr viel Graphit dazu. Obwohl es kein neues Holz war, zeigt sich eine schöne Holznote dazu. Auch schöne Schwarzkirsche, ein wenig Holunder und es scheint ein bisschen Eukalyptus dabei zu sein. Eine wunderschöne Nase für einen Wein, der mit 15 bis 20 Euro als Einstiegs-Pinot-Noir schon wirklich überzeugend ist. Im Mund süße, rote Kirsche, auch ein bisschen Schlehe, etwas Kirschlikör, sehr intensiv, aber auch minzig, kühl und geschliffen. Dann kommen die Rappen, dann kommt wunderschöne Mineralschärfe. Der Wein ist lang, dicht und sehr voluminös in seiner stylischen Kirschfrucht mit der Graphitunterlage und dem Salz. Ganz frisch bleibend. Die 10% Rappen sind auch hier zu spüren. Der Wein hat einen hohen Stylefaktor und ist schön fruchtbetont und hat trotzdem eine sehr klassische, burgundische Ausrichtung. Mit seiner großen Frische ist er eher ein Cote-de-Nuits-Wein aus einer wärmeren Gemeinde. Also Gevrey Chambertin könnte schon Pate gestanden haben von der Stilistik, auch wenn die Böden in Rüdesheim natürlich schieferig sind und nicht kalkig. Gefällt mir extrem gut. 93-94/100

Mein Winzer

Bischöfliches Weingut Rüdesheim

Das Bischöfliche Weingut Rüdesheim ist Geschichte pur. Die erste Erwähnung findet dieses Weingut schon im 11. Jahrhundert als Pfarrweingut Rüdesheim. Im 12. Jahrhundert dann durch eine Schenkung des Adeligen aus Rüdesheim erweitert. [...]

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