Bürklin Wolf

Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. Erste Lage trocken 2017

BIO

frische Säure
mineralisch
98–100
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2036
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 98–100/100
Suckling: 94/100
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. Erste Lage trocken 2017

98–100
/100

Lobenberg: Die Lage besteht aus überwiegend Kalk- und etwas Buntsandstein. Der Böhlig ist sicherlich der Premier Cru, der am ehesten an Grand Cru heran reicht. Ja, in vielen Fällen sogar Grand Crus schlagen kann. Sogar im Alter, denn der Böhlig kann genial reifen. 30 Jahre ist überhaupt kein Thema für diesen Wein. Wie überall hier, diese deutliche Sponti- und Hefenote in der Nase. Aber Böhlig zeigt neben der reifen gelben Frucht auch schon viel Mineralität, Steinigkeit. Satter Unterbau. Und Wachenheim hat in diesem Jahr sowieso mehr Volumen, mehr Druck als Ruppertsberg. Der Kalkboden strahlt fast. So intensiv, so satter Schmelz. Der Wein ist durchgegoren auf ein bis zwei Gramm Restzucker. Alkohol liegt bei 13%. Das Entscheidende ist aber die Jahrgangsspezifität. Dieser irre Schmelz, diese Extraktsüße, die da durchkommt. Und die Wachenheim-Power von diesen strahlenden Kalkböden. Das schiebt, das hat unglaublich Wucht und ist trotzdem nicht fett. Die Säure tänzelt in diesem reichen, archetypischen Pfälzer. 2016 war genial, aber ich muss voller Erstaunen zugeben 2017 steht dem nicht nach, ist hier sogar überlegen. 98-100/100

94
/100

Suckling über: Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. Erste Lage trocken

-- Suckling: Major funk at first, from wild ferment and long lees contact, but with slight aeration beautiful peaches emerge. Medium-bodied with a texture that's simultaneously firm and silky through the long finish. From biodynamically grown grapes. Drink or hold. Stuart Pigott 92/100

Mein Winzer

Bürklin Wolf

Bürklin Wolf greift auf eine Historie zurück, die bis ins Jahr 1597 geht. Doch den Status als Primus inter pares verdankt es besonders Bettina Bürklin-von Guradze, die das Weingut seit 1992 leitet.