Riesling Ungeheuer Großes Gewächs trocken 2019

von Winning

Riesling Ungeheuer Großes Gewächs trocken 2019

97–100
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 97–100/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2027–2052
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: von Winning, Weinstr. 10, 67146 Deidesheim, DEUTSCHLAND


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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Ungeheuer Großes Gewächs trocken 2019

97–100
/100

Lobenberg: Das Ungeheuer steht in Forst neben den Superstars Pechstein und Kirchenstück, aber es hat mehr Kalkstein, mit etwas Basalt-, Lehm- und Tonanteilen. Ein kraftvoller Boden, aber nicht so puristisch-vulkanisch wie der Pechstein. Etwas Lavastein in der Nase macht sich trotzdem immer bemerkbar. Der Wein wird – wie alle GGs bei von Winning – ausschließlich in 500 Liter Tonneau vergoren und auf der Vollhefe ausgebaut. Nur Zweit- und Drittbelegung, kein neues Holz. Der Wein verbleibt, wie in jedem Jahr und bei allen GGs, über ein Jahr auf der Hefe und kommt erst im Frühjahr des übernächsten Jahres nach der Ernte auf den Markt, weil nur das lange Hefelager das erwünschte Ergebnis bringt. Das Ungeheuer ist die puristischste der vier Forster Lagen bei Von Winning. Ein Monolith, immer geradeaus. Stein, pure Kraft und pure Definition. Zitronengras mit Tee, Quitte, Sommerapfel und Birne. Immer straight forward. Im Mund Stein und pinke Grapefruit, Limette und Zitronengras. Intensive Teenote, Salz und Stein im Nachhall, aber auch eine feine Süße. Ein leichter Maracuja-Touch, pikant und sehr geradeaus. Der Wein ist noch ziemlich verschlossen und braucht sicherlich fünf Jahre, bis er anfängt, etwas Vernünftiges zu zeigen. Im Jungstadium klar der Schwächste, verglichen mit dem Kirchenstück, dem Pechstein und dem Jesuitengarten. Aber es ist dennoch ein großer Wein und 2019 kann wegen seiner Pikanz und dem großen Oszillographen von Frische zur reifen Frucht durchaus mit 2018 konkurrieren. Er wird vielleicht sogar besser sein, obwohl ich ihn gleich hoch bewerte. Ich bin sicher, dass wir über drei Gramm Restzucker liegen in diesem Wein, die Hauptsüße aber kommt aus dem Extrakt, aus Hefeglycerin und Polysacchariden, dazu trug auch der superkleine Ertrag von unter 25 hl/ha in den GGs bei, aber zu dieser genialen Frische des Jahrgangs passt das alles hervorragend. Der Wein vereint diese geniale Extraktsüße, Frische und Mineralität aus kühlen Jahren wie 2010 mit der Opulenz aus 2011 und der Aufregung aus 2013 und 2015. Dazu die Eleganz aus 2016. 2019 ist für diesen Winzer, wie ich finde, ein maßgeschneidertes Jahr. Aber der Wein braucht einige Jahre länger als 2016 und 2018. Das ist ein großer Wein. Ein GG für ein langes Leben, aber auch für eine lange Wartezeit. 97-100/100

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