Riesling Uhlen - Roth Lay Reserve 2011

Heymann-Löwenstein

Riesling Uhlen - Roth Lay Reserve 2011

100
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2
Riesling
3
Lobenberg 100/100
5
Weißwein
gereift
13,5% Vol.
Trinkreife: 2015–2035
Verpackt in: 6er OHK
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Heymann-Löwenstein, Bahnhofstr. 10, 56333 Winningen an der Mosel, DEUTSCHLAND


  • 69,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Uhlen - Roth Lay Reserve 2011

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Lobenberg: Die Sensation, nun gibt es das GG auch bei Reinhard Löwenstein! Erstmals 2011, und natürlich auch 2012, hat Reinhard den größten Teil der Botrytis überwiegend separat gelesen und in einem anderen Wein vinifiziert. die Roth Lay Reserve. Das GG Roth Lay R enthält deshalb weniger als 20% Botrytisanteile. Die Naturhefen konnten ohne diese Belastung jetzt im Gegensatz zu früheren Jahrgängen den Wein durchgären unter die vom VDP vorgeschriebene Höchstgrenze von 9 Gramm Restzucker für Große Gewächse. Der Roth Lay wächst auf Schieferterrassen direkt zur Mosel. Er wird nach der Ernte in ganzen Trauben kurz angequetscht, eine Nacht Maischestandzeit, sehr vorsichtiges Abpressen, Vergärung mit Spontanhefe im großen Holzfass. Er verbleibt über ein Jahr auf der Vollhefe bis zur Füllung. Ab und zu Batonnage. Der Schiefer ist klassischer Schiefer aber mit hohem Eisengehalt. Verwitterungsgestein und Sand-Lehm-Auflage aus verwittertem Gestein. Der 2011er und 2012er Winnender Rothlay, trotz Zuckers auch früher schon das beste (fast) trockene Hochgewächs an der Mosel, liegt nun bei unter 8 Gramm Restzucker und das bei fast 7 Promille Säure. Der Alkohol liegt nur etwas über 13 Grad. Reinhard wollte keinen BSA (biologischer Säureabbau zur Umwandlung der Apfelsäure in weiche Weinsäure) um den Säurekick zu behalten. Auch das ist neu! Geschmacklich ist der Restzucker kaum spürbar, lediglich in der zum Glück beibehaltenen, extremen üppig fruchtigen Saftigkeit, die ja so perfekt zur hohen Säure passt, spürt man die 8 Gramm. Die Nase ist bombastisch in der Zusammensetzung. Grapefruit und nochmal Grapefruit, dann Maracuja und Mango, dann kommt Exotik, Ananas, viel Salz, extrem viel Feuersteingeruch, Schiefer. Das Ganze gemixt mit der Spontanvergärung ist ein großartiges Gemenge von höchster Intensität und überragender Komplexität. Nach einer Zeit stellt sich auch Quitte als Beigeruch ein. Im Mund wiederholt sich das gleiche Spiel, die Mineralik behält aber wie ein Samuraischwert die Überhand. Salz und Stein dominieren die langsam kommende exotische Frucht. Der Wein besticht mit einer ungeheuren Kraft und grandiosen Länge, selbst die Powerweine vom anderen Kraftwinzer der Mosel, Clemens Busch, sind deutlich dahinter. Ein sensationeller Geradeauslauf, stilistisch muss ich schon in der Nahe schauen um etwas vergleichbares zu finden. 100/100

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Heymann-Löwenstein

Cornelia und Reinhard Löwenstein erzeugen als unzähligste Generation der Familie auf den kargen, aber fruchtbaren Schieferterrassen oberhalb der Mosel Rieslinge, die zu den größten der Welt gehören. [...]

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