Riesling Stromberg Großes Gewächs trocken 2021

Schäfer Fröhlich

Riesling Stromberg Großes Gewächs trocken 2021

Limitiert

voll & rund
mineralisch
97–100
100
2
Riesling 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2028–2056
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97–100/100
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Stromberg Großes Gewächs trocken 2021

97–100
/100

Lobenberg: Der Großteil der überwiegend wurzelechten Reben des Strombergs ist 80 Jahre alt, teilweise sogar älter. 100 Prozent Porphyr, schwarzes Vulkangestein, Feuerstein, sehr dichte und nicht flurbereinigte Parzellen. Steillagen und sehr terrassierte Teile wechseln sich ab. Der Stromberg ist felsiger und steiler als die Kupfergrube. Rund zwei Hektar. Vom Stromberg gibt es nur zwischen 4.000 und 5.000 Flaschen. Das Lesegut war perfekt reif dieses Jahr, die Trauben stramm und knackig, gefühlt sehr kühl. Tim Fröhlich will einfach keine weichen Trauben während der Ernte. Reif, aber sie müssen knackig bleiben. Und das Lesegut war perfekt reif dieses Jahr, die Trauben stramm und knackig, gefühlt sehr kühl. Tim war ausgesprochen zufrieden mit den Trauben, obwohl der Pflanzenschutz intensiv war. Wegen der guten Wasserversorgung sind die Spontis gut durchgegoren dieses Jahr. Der Jahrgang braucht weniger Restzucker als zunächst anzunehmen war. Trotz sehr prägnanter Säure und hammerharter Mineralität, die puristisch und satt daherkommt, haben die Weine eine gute innere Balance durch ihre Dichte und Substanz. Der Stromberg ist meist der zweitspannendste Wein von Tim, hinter dem Felseneck. Und per Luftlinie ist der Stromberg sogar nur 500 Meter vom Felseneck entfernt. Und das Felseneck ist dann komplett blauer Schiefer auf Quarzit. Der Wein schmeckt immer wie Gletscherwasser, das durch Felsen läuft. Die stahlige Puristik des Blauschiefers kommt hier noch klarer, noch klirrender als beim dunkleren und herberen Halenberg. Der Wein ist so hochfein, strahlend und kristallin, dass man beinahe vergisst wie viel Power hier unter der Haube schlummert. Die Dichte ist beinahe atomar, kompakt, fest, herb-steinig vom Feinsten. Man meint im Antrunk von der satten Mineralität aus den Schuhen gehoben zu werden, aber je länger der Wein im Mund verbleibt desto mehr spürt man, dass die eigentliche Ansage hier die reine Feinheit ist. Astronomisch! 97-100/100

Mein Winzer

Schäfer Fröhlich

Seit 1800 betreiben Fröhlichs Weinbau an der Nahe. Tim Fröhlich bewirtschaftet zusammen mit seiner Familie das 16 Hektar große Weingut. Die Lagen mit ihren unterschiedlichen Gesteinsböden bilden das Fundament für unverwechselbare, authentische Rieslinge.