Riesling Saumagen Großes Gewächs trocken 2017

Philipp Kuhn

Riesling Saumagen Großes Gewächs trocken 2017

99–100
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 99–100/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2042
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Philipp Kuhn, Großkalbacher Str. 20, 67229 Laumersheim, DEUTSCHLAND


  • 31,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Saumagen Großes Gewächs trocken 2017

99–100
/100

Lobenberg: Der Saugmagen hat reinen Kalkstein als Terroir, aber rot gefärbt durch Terrarossa. Also aus rotem und weißem Kalkstein. Die Lage zeichnet sich bei allen hier tätigen Topwinzern durch unerhörte Feinheit und erhabene Zurückhaltung aus. Weine, die man entdecken und entblättern muss. Auf 300 Höhenmetern gewachsene Stöcke in Kallstadt, sehr alte Reben, immer sehr kühl hier, natürlich alles ökologische Handarbeit im Weinberg. Ganze Trauben, Mazeration für eine Nacht in der langsam sich drehenden Presse, dann Abpressung, spontan vergoren im Holz und Belass im Gärbehälter auf der Vollhefe bis Ende Februar. Dann abgestochen und mit einem guten Teil der Feinhefe Anfang März ins Stahl überführt. Dort bleibt er dann auf der Feinhefe bis Juni. 2016 war ja ein echter Überzeugungstäter. Auf der einen Seite diese reine Kalksteinthematik vom Saumagen. Eine der besten Lagen Deutschlands überhaupt mit dieser hohen Intensität. Aber 2016 eben mit dieser ungeheuerlichen Eleganz gepaart, die diesen Saumagen zu einem echt spacy Wein gemacht hat. 2017 mehr Frucht vorne, der Alkohol liegt bei 13%, nur ein Gramm Restzucker. 2017 kommt mit dieser gelben Frucht des Jahrganges, die aber schon in der Nase gepuffert wird, durch diese Kalksteinmineralität und viel Salz. Gott, was für eine tolle Nase. Anders als der super edle 2016er, aber nicht weniger zupackend. Mit viel Salz auf der einen Seite und viel gelber Frucht auf der anderen. Zitrusnoten dazu. So eine Balance auf einer etwas höheren Ebene als 2016. Nicht besser, aber nur von allem etwas mehr. Der Mund zeigt Orangenzesten, feine Süße, gelbe Frucht, aber auch richtig roter Pfirsich, Aprikose. Gelbe ganz reife Birne. Feiner, saftiger Apfel dazu. Was für eine geniale Fruchtfülle. Dass der Wein nur ein Gramm Restzucker hat, mag man gar nicht glauben, weil der Extrakt so immens süß und reich ist. Dann kommt auch ein Hauch roter Frucht. Ein bisschen Preiselbeere und Johannisbeere. Das Ganze endet in mineralisch schmelzigem, extraktreichem Wohlgefallen und es bleibt diese traumhafte Fruchtfülle, die aber nicht fett ist, dadurch das kein Restzucker vorhanden ist. Sondern nur dieser süße Schmelz des Extraktes. 2016 war noch stylischer. 2016 war einfach ein filigranes Gedicht. 2017 drückt aber die Lage und vor allem die Typizität des Jahrganges in grandioser Form aus. Schon wie der Premier Cru Steinacker ist auch der Saumagen 2017 bei Philipp wirklich großes Kino. 99-100/100

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Philipp Kuhn

100 % handgemacht – das ist der Leitspruch von Philipp Kuhn. Die Arbeit von Philipp beruht nur auf Erfahrung und dem richtigen Gefühl. Und beides besitzt er reichlich. [...]

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