Riesling Pechstein Großes Gewächs trocken 2018

von Winning

Riesling Pechstein Großes Gewächs trocken 2018

100
100
9
frische Säure, voll & rund, mineralisch
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100/100
Pirmin Bilger 20/20
5
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021 – 2049
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: von Winning, Weinstr. 10, 67146 Deidesheim, DEUTSCHLAND


  • 59,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Pechstein Großes Gewächs trocken 2018

100
/100

Lobenberg: Dies ist die Forster Lage mit dem steinigsten Untergrund. Das ist reiner Vulkanfelsen, Basalt. Hier ganz pur. Und gleichzeitig eine kühle Lage. Hier ist die größte Power in purem schwarzem Stein zu Hause, Jesuitengarten nebenan ist etwas verführerischer, Kirchenstück erhabener, feiner, getragener. Der Pechstein geht im Grunde voll rein, das setzt sogar dem Ungeheuer nochmal einen drauf. Normalerweise glänzt der Pechstein immer mit dieser irren Steinigkeit. Bei von Winning kommt das später, denn vorne in der Nase kommt die durch den oxidativen Ausbau bedingte, reife gelbe Frucht. Dennoch ist die Nase nicht so laut wie die des Ungeheuer, etwas dunkler wirkend, feiner verwoben, mit mineralischem Nerv. Aprikose, weißer Pfirsich, wunderschöne gelbe Melone, Birne, auch hier leicht ins tropische changierend, Zitronengras, Grüntee. Nie fett, sondern so aromatisch und duftig, aber durchaus Konzentration und Dichte zeigend. Im Mund kommt dann die Faust und zwar nicht die im Samthandschuh, sondern die Offene. Gott, hat der Wein viel Druck und Kraft, jetzt kommt noch deutlicher Exotik hinzu, Ananas, Maracuja und Mango, pinke Grapefruit und Salzzitrone. Das ist ein ziemlicher Kracher, der Wein wird ausschließlich im 500 Liter Tonneau vergoren und auf der Vollhefe ausgebaut, nur 2. und 3. Belegung, kein neues Holz. Wie alle GGs verbleibt auch dieses weit über ein Jahr auf der Hefe und kommt erst im Frühjahr des übernächsten Jahres nach der Ernte auf den Markt. Weil nur das lange Hefelager das gewünschte Ergebnis bringt. Der Nachhall des Pechstein ist immens, der Wein hat Exotik und Charme. Der Wein hat Wollust und trotzdem unglaublich viel Kraft. Geben Sie dem Wein einfach mal 8 bis 10 Jahre Zeit, dann wird das ein GG in der Klasse des berauschenden 2016ers und sogar oberhalb des 2017ers. Dennoch nicht so schick, nicht so elegant wie 2016, aber dafür intensiver, druckvoller, reifer und frischer, der Oszillograph in alle Richtungen ist einfach etwas größer. Das ist ein genialer Pechstein. 100/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Riesling Pechstein Großes Gewächs trocken 2018

20
/20

-- Pirmin Bilger: Wir erleben hier ein Highlight nach dem andern. Nach dem Forster Ungeheur, weiss auch dieser Pechstein mit seinem delikat sinnliche Bouquet von Beginn an zu überzeugen. Viel edle Kräuteraromen und florale Noten nach Lindenblüte und etwas Holunder. Der Pechstein zeigt sich etwas mehr von der zitrischen Seite und verströmt viel Frische. Auch am Gaumen kommt er herrlich saftig und irgendwie auch elegant daher, obschon hier natürlich auch ganz viel reife Frucht im Spiel ist. Unglaublich rassig mit so viel Zug nach vorne - was für ein e Säure und dann noch diese mineralische Wucht. Ich bin begeistert von dieser Delikatesse mit ihrem puristischen Charme und dieser Klarheit. 20/20

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