Riesling Monzinger Frühtau (ehem. Frühlingsplätzchen) trocken

Emrich Schönleber

Riesling Monzinger Frühtau (ehem. Frühlingsplätzchen) trocken 2019

mineralisch
frische Säure
leicht & frisch
95
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2030
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95/100
Suckling: 95/100
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Monzinger Frühtau (ehem. Frühlingsplätzchen) trocken 2019

95
/100

Lobenberg: Gewachsen auf rotem Schiefer (hoch verdichteter, gepresster Ton), Blauschiefer (Kupfer) und Quarzit. Dieser Wein kommt zu 100% aus dem Frühlingsplätzchen, darf aber aufgrund der VDP-Bestimmungen nicht mehr so genannt werden, deshalb jetzt Frühtau. Im Grunde handelt es sich um einen Ortswein mit einem qualitativen Plus. Fast so etwas wie Erste Lage. Nur im großen Holz herangereift und immer die etwas schlankere Version des Großen Gewächses, eigentlich wirklich ein klassischer Zweitwein. Sehr viel Charme zeigend, reife Frucht, kandierte Zitrusfrucht, etwas cremige Birne, Melone, alles hell und frisch, dazu leicht mit Feuerstein unterlegt. Im Mund komplett auf der Frucht laufend, Quitte, Zitronengras, Kräuter, Grüntee, feinziselierte Säurespur. Der Wein ist charmant, reif und weich, hat aber zugleich die Spannung und die Elektrizität des Jahrgangs und des Bodens, ein bisschen salzig werdend. Die Phenolik ist nur ganz leicht strukturgebend an der Seite der reifen Frucht. Ein sehr delikater Wein mit gutem Zug und Geradeauslauf. Sehr überzeugend mit Charme, Länge, großer Harmonie, Druck und Intensität und dabei auch sehr lecker. 95/100

95
/100

Suckling über: Riesling Monzinger Frühtau (ehem. Frühlingsplätzchen) trocken

-- Suckling: What a stunning nose of berries and herbs! Great combination of delicate succulence and vibrant acidity on the palate and, at the long finish, the kind of intense minerality that you associate with high-end white Burgundy. Drink or hold. 95/100

Mein Winzer

Emrich Schönleber

Im Auf und Ab der Weingeschichte genossen die Steilhänge der Nahe Anfang des 19. Jahrhunderts schon einmal allerhöchstes Ansehen. Auch Johann Wolfgang von Goethe hielt das allgegenwärtige Lob in seinen Notizen fest: „Nun rühmte die Gesellschaft einen in ihrer Gegend wachsenden Wein, den ,Monzinger‘...

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