Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken 2018

von Winning

Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken 2018

RebsorteRebsorte
Riesling 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 100/100
Pirmin Bilger 20/20
WeinWein
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021 - 2049
Verpackt in: 6er
LageLage
Deutschland
Pfalz
Allergene
Sulfite

  • 79,00 €

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0,75 l · 36750H

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lobenberg

Lobenberg über:
Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken 2018

100
/100

Lobenberg: Das Kirchenstück wird im 500l Tonneau vergoren und auf der Vollhefe ausgebaut, nur 2. und 3. Belegung, kein neues Holz. Wie alle GGs verbleibt auch dieses weit über ein Jahr auf der Hefe und kommt erst im Frühjahr des übernächsten Jahres nach der Ernte auf den Markt. Weil nur das lange Hefelager das gewünschte Ergebnis bringt. Ist das Deutschlands größte Lage? Das Kirchenstück gilt als die Krönung in Forst. Kult. Das Kirchenstück wird ja von mehreren Top-Erzeugern produziert, die 3 Niederberger Weingüter Buhl, Bassermann und Winning aber auch Bürklin-Wolf. Pechstein ist reiner Basalt und viel Kraft. Kirchenstück hingegen hat Basalt und Vulkangestein, aber auch ein bisschen Lehm und Ton, also eher schwere Böden. Dadurch ist das Kirchenstück immer etwas komplexer, multipler in der Persönlichkeit. Und durch die sehr kühle Lage auch etwas feiner, es hat nicht diesen sexy Approach des Jesuitengarten und nicht diese schiere Kraft des Pechsteins. Kirchenstück ist total ausgeglichen. Man entlockt ihm in der Nase einfach gar keine Kanten mehr. Das ist ein Wein in seiner unendlichen Feinheit, den ich für sie schwer einordnen kann in eine Vergleichsgeschichte. Der erhabenste Wein aller Forster GGs. Damit (fast) immer der beste Wein Deutschlands, weil dieser Wein so fein ist und trotzdem die schiere Größe und Erhabenheit besitzt. Die Feinheit und Erhabenheit ist vielleicht höchstens noch vergleichbar mit Christmanns Versteigerungswein Ölberg Kapelle. Das neue Holz wird hier viel besser wegesteckt als bei den GGs Jesuitengarten und Ungeheuer. Das Kirchenstück vermag das ähnlich gut wie das Powerteil Pechstein. Die Nase zeigt Rauchigkeit vom vulkanischen Gestein, aber 2018 auch exotische Frucht, Ananas, Maracuja, Passionsfrucht, gelbe Melone, Zitronengras, sehr viel Darjeeling Tee, etwas Walnuss, sehr lang intensiv, spicy, ein bisschen weißer Pfeffer. Der Wein ist auch im Mund dieses Jahr so exotisch und so hochintensiv in der Frucht, wieder Maracuja, Passionsfrucht, Netzmelone, getragen, viel, viel Salz dazu, zarte Gesteinsmehl Anklänge, die aber im aktuellen Stadium nicht richtig gegen die immense Fruchtintensität durchkommen. Das Ganze ist unglaublich schmelzig, sämtliche Südfrüchte lösen sich am Gaumen in feinsalzigem, cremigem Schmelz auf, der von der zarten Säurespur noch geradeso im Zaum gehalten wird. Die feine Süße macht das Ganze dazu einfach ungeheuer lecker. Diese wahnsinnig hohen Extrakte des Jahres, viel Glyzerin, die druckvolle Salzigkeit kämpft sich stellenweise immer wieder durch die Fruchtfülle, enorme Haptik, so viel Schmelz, getragen, erhaben. In diesem Wein ist alles und noch so viel mehr, um mal Rio Reiser zu zitieren. Aus dieser Lage haben wir eine Reihe von 100 Punkte-Weinen, eine Reihe von Weinen, die nicht mehr besser gehen. Für die Spitze ist 2018 wirklich ein Ausnahmejahr, auch Christmanns Idig ist vielleicht der beste je produzierte, vielleicht ist es das auch dieses Kirchenstück bei von Winning. Die Zeit wird es allemal zeigen. 100/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:
Riesling Kirchenstück Großes Gewächs trocken 2018

20
/20

-- Pirmin Bilger: Man merkt auch dem Forster Kirchenstück den warmen Jahrgang an, denn er zeigt aussergewöhnlich viel exotische Frucht. Das gibt ihm diese zusätzliche verführerische Note und einen besonderen Charme. Es ist schon ein Gewaltsbrocken, welchen wir hier im Glas haben. Wie ein Donnerschlag versprüht er seine Energie und Kraft. Tiefe ohne Ende - zum Hineintauchen schön. Gegenüber dem Jesuitengarten hat er etwas mehr Eleganz und kommt klarer bzw. zarter über den Gaumen. Dies gibt ihm einen zusätzlichen unvergleichlichen Glanz und es scheint als würde er förmlich davonschweben. Seine Komplexität versteckt er geschickt im Zusammenspiel der Aromen und Struktur. Alles scheint in vollendeter Balance und Harmonie zu sein - so unglaublich delikat und charmant tiefgründig. Ein nicht mehr enden wollendes Zusammenspiel aus Würze und Mineralität beim Abgang. Ich bin schwer beeindruckt. 20/20

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