Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

Schäfer Fröhlich

Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

100
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100/100
Parker 96/100
Suckling 96/100
Elias Schlichting 96–98/100
Pirmin Bilger 20/20
5
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2044
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut Schäfer Fröhlich, Schulstraße 6, 55595 Bockenau / Nahe, DEUTSCHLAND


  • 47,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

100
/100

Lobenberg: Die Kupfergrube steht komplett auf Porphyr-Gestein. Das ist hartes, dunkles Vulkangestein. Früher gelesen als die anderen Großen Gewächse, da Tim Fröhlich einfach keine weichen Trauben während der Ernte möchte. Reif, aber sie müssen knackig bleiben. Er möchte die Spannkraft erhalten. 2018 war er in vielen Lagen einer der ersten mit der Lese. Das merkt man bei diesem Wein. Der Sponti-Ton kommt nicht so stark raus wie im Stromberg oder im Felseneck. Das Gestein ist dunkelgrau. Durch die Amphitheater-Lage hier ist es allerdings wärmer als im Stromberg. Deswegen die frühere Ernte. Die klassische Tim-Fröhlich-Nase mit ihrer reduktiven Note kommt dennoch durch. Von Botrytis müssen wir bei Tim Fröhlich ohnehin nie sprechen, das hat bei ihm in trockenen Weinen nichts zu suchen, daher spielte ihm dieses kerngesunde Lesegut des Jahres 2018 natürlich in die Karten. Sein Ziel war diese Definiertheit und die Spannkraft der Trauben nicht zu verlieren, das war natürlich in 2018 etwas kritischer als vielleicht 2017 und 2016, es brauchte einfach eine Lese genau auf den Punkt und am Ende wurde man mit grandiosen Trauben belohnt. Tim Fröhlich hat 2018 wie wir das schon von Keller, Schätzel, Kühn und anderen kennen der Laubarbeit einen besonderen Tribut gezollt. Es wurde nur im inneren Bereich entblättert, der gesamte äußere Bereich wurde bestehen gelassen, um Schatten zu spenden. Gleichzeitig wurden die Triebspitzen größtenteils nicht geschnitten und nicht gewickelt sondern einfach etwas herunterhängen gelassen. Das führt zu tieferer Wurzelung, das führt zu dem Versuch der Reben mehr von unten zu holen, das Ergebnis sind schöne, kleine Trauben, lockerbeerig und in einem so warmen, trockenen Jahrgang braucht es diese Laubarbeit, um große Ergebnisse zu haben. Gleichzeitig so sagte Tim Fröhlich darf man in einem solchen Jahr nicht so hohe Erträge fahren, also 50 Hektoliter ist sicherlich die Obergrenze, sonst werden die Reben überfordert, das würde dann auch in der Phenolik zu grob. Der nächste große Schritt war, dass er wohl rund 20 Mal sein Pressprogramm während dem Pressen umgeschrieben hat. Es ging darum möglichst schonend zu pressen, er hat 15-20 Prozent weniger Saft ausgepresst als in normalen Jahren und hat die Trester komplett feucht zurück in die Weinberge zur Düngung verbracht. So ist die Phenolstruktur des Saftes einfach viel feiner, die Weine werden strahlend und brillant. Die Kupfergrube hat am längsten von allen GGs gegoren in diesem Jahr. Alle trockenen Weine liegen 2018 zwischen 3 und 5 Gramm Restzucker. Extrem expressiv, die Kupfergrube ist häufig ein Nasenwein, natürlich noch reduktiv, auch Sponti-gezeichnet, noch rotfarbener in der Nase, purer Vulkanfels in Amphitheaterform. Die Kupfergrube ist im Grunde ein bisschen die noch etwas ausgeprägtere, aromatischere Version des Felsenbergs. Häufig daher minimal höher bewertet, weil sie noch expressiver ist. Die Nase ist wirklich eine Sensation mit dieser Orange, dieser Waldhimbeere, Aprikose, Pfirsich, viel Druck, ein ganz leichter Hauch Quitte scheint durch, Zitronengras. Wow, nur Schnüffeln reicht. Knackige Blaubeere im Mund, satte, hochreife pinke Grapefruit mit der ganzen Säure, die darin enthalten ist. Salzig und glasklar, mineralisch, das ist ein großer Wein. Das ist die beste Kupfergrube, die ich jemals probiert habe, unabhängig vom Produzenten. Weil sie auf der mineralischen, frischen Seite alles hat, was vorherige Jahrgänge auch schon hatten, aber zusätzlich mit dieser warmen Frucht im Rücken, diesen unglaublichen Massen von pinker, reifer Grapefruit mit Blaubeere und Zitronengras. Ich glaube ich habe genug gesagt, ein ganz großer Wein. 100/100

Parker

Parker über:Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

96
/100

-- Parker: The 2018 Kupfergrube Riesling GG is clear and precise on the aromatic nose that displays enormously ripe and concentrated Riesling fruit that reflects the heat of the vintage, especially in south-facing vineyards like this. Almost raisin flavors here. Crystalline and elegant on the palate, this is a linear and mineral but lush, rich and powerful Riesling with grip and tension and lingering salinity that indicates very good aging potential. 13% alcohol. Natural cork. Tasted from a bottle declared as Fassprobe (a sample) in October 2019. 96/100

Suckling

Suckling über:Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

96
/100

-- Suckling: Quite flinty with bright perfume and an array of wild herbs, wildflowers and a fine, lemon-rind and grapefruit edge. The palate is very refined and sultry, drenched in savory minerals that sizzle long and fine. Intense, grapefruit and salty character on the finish. Thrilling riesling. This has finesse with power. Drink or hold. 95/100

Elias Schlichting

Elias Schlichting über:Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

96–98
/100

-- Elias Schlichting: Das selbe reduktive Parfum wie immer, darunter, Quittenschale und etwas knackige Blaubeere, Ingwer, Eukalyptus, große Frische, in den Bann ziehend, in hypnotisierender Perfektion geschliffen wirkend. Auch im Mund einschneidend-scharfe Schiefermineralik, herbkräuterig-minzig, kühl, sehr saftige Frucht, wieder knackfrische Blaubeere in frische Minze gehüllt, noch grüne Zwetschge, feuersteinig und glockenklar, laserpräzise Säure, expressive Aromatik und explosiver Antritt. Superb. 96-98/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Riesling Großes Gewächs Kupfergrube trocken 2018

20
/20

-- Pirmin Bilger: Für Tim Fröhlich ist es wichtig, dass die Trauben genug früh gelesen werden - die Haut muss noch Spannkraft haben, um auch diese Präzision in den Weinen erreichen zu können. Pures Vulkangestein, praktisch keine Erde. Wieder strömt diese Feuerstein Aromatik aus dem Glas und umströmt die herrliche reife Grapefruit, Aprikose, Pfirsich und Zitrone. Fast gehen die zarten florale Nuancen vergessen. Die Nahe profitierte gegenüber der anderen Regionen von etwas mehr Regen. Entsprechend hatte man vor allem bei den grossen Gewächsen überhaupt kein Trockenstresse. Nur die jungen Reben mussten etwas bewässert werden. Der Gaumen wird von dieser Firsche-Mineralität Explosion erfasst - wow dieser Druck und Zug, welche der Wein zeigt. Die Frucht ist sehr elegant und zart - zitrisch geprägt und es dominiert auch hier die würzige Mineraliät mit dem salzigen Abgang. Grandios. 20/20

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Schäfer Fröhlich

Seit 1800 betreiben Fröhlichs Weinbau an der Nahe. Tim Fröhlich bewirtschaftet zusammen mit seiner Familie das 16 Hektar große Weingut. Die Lagen mit ihren unterschiedlichen Gesteinsböden bilden das Fundament für unverwechselbare, authentische Rieslinge. [...]

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