Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

Emrich Schönleber

Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

97–100
100
9
frische Säure, mineralisch, voll & rund
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 97–100/100
Parker 96/100
Suckling 96/100
Elias Schlichting 96–99/100
5
Weißwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2040
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite,

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Abfüller / Importeur: Emrich Schönleber, Soonwaldstr. 10 A, 55569 Monzingen / Nahe, DEUTSCHLAND


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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

97–100
/100

Lobenberg: Das Frühlingsplätzchen steht auf rotem Schiefer (hoch verdichteter, gepresster Ton), Blauschiefer (Kupfer) und Quarzit. Höchstens 5 Stunden Maischestandzeit. Dann abpressen und spontan vergären im Holz. Der Ausbau geschieht auf der Vollhefe bis Ende März, dann Verbleib im Holz auf der Feinhefe bis zur Füllung. Wie schon gesagt, das Frühlingsplätzchen steht auf rotem Schiefer und hat einen etwas höheren Lehmanteil als der Halenberg. Deswegen ist aufgrund des Terroirs das Frühlingsplätzchen immer das wärmere, das etwas charmantere Große Gewächs. Dieses Frühlingsplätzchen ist folglich die Turboversion, die feinere Version des Frühtau, beide wachsen ja in der recht großen Lage Frühlingsplätzchen. Hier haben wir die älteren Reben und die besseren Parzellen. Das Frühlingsplätzchen steht auf der einen Seite exemplarisch für die Nahe und andererseits auch für den Liebreiz, den die Weine von Schönleber haben, die Fruchtigkeit. Wir haben so deutliche Unterschiede zu den Weinen von Schäfer-Fröhlich, Hermannsberg und Dönnhoff, ganz zu schweigen von Diel. Schönleber nimmt da eindeutig seinen Platz über charmante Fruchtigkeit ein. Ganz clean in der Nase, weißer und gelber Blütenduft, gelbe Melone, Apfel und Birne, Zitronengras, Tee, feine Salznote. Alles ist sehr harmonisch verwoben, sehr fruchtig und dem Jahrgang 2018 entsprechend nichts Forderndes, sondern eine große Entspanntheit. So fein, vielleicht nicht so stylisch wie 2016, aber in Summe möglicherweise noch erhabener. Wow, was ist dieser Wein geschliffen im Mund, so poliert, nichts Forderndes. Denn wie ich schon sagte, das Tolle an 2018 ist, dass der Jahrgang so entspannt ist. Einerseits ist er eben komplett reif, nicht den Hauch einer Beeinträchtigung und andererseits, weil er so clean ist, weil die Beeren so rein waren und durch die Entwicklungsstillstände im Sommer keine hohen pH-Werte gab. Niedrige pH-Werte sind gleichbedeutend mit großer gefühlter Frische im Mund. Dieser hohe Oszillograph zwischen hoher Reife und hoher Frische macht den Jahrgang 2018 extrem schön. Eine große Freude nach 2016 mit dem Zwischenstep der sehr fruchtbetonten 2017er jetzt wieder in die Eleganz und die Entspanntheit zu kommen. Dieser Wein wird immer Freude machen. 97-100/100

Parker

Parker über:Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

96
/100

-- Parker: The 2018 Frühlingsplätzchen Riesling GG is crystalline and fresh on the deep and flinty, lemon-fresh nose, with its crushed stone and minty aromas. On the palate, this is an intense, salty and gripping Riesling with concentrated and juicy, highly elegant and refined fruit. The finish is enormously salty, piquant, fresh and full of mineral tension. This is doubtlessly a great wine with lots of finesse and tension. Tasted in July 2019. 96/100

Suckling

Suckling über:Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

96
/100

-- Suckling: This is a large cru with roughly one-third classified as GG. The nose has delicate spices and fine-cut citrus with fresh spring flowers. The palate has a very plush, smooth and supple feel with plenty of yellow nectarines. The finish runs so long and so deep. Impressive. Drink or hold. 96/100

Elias Schlichting

Elias Schlichting über:Riesling Großes Gewächs Frühlingsplätzchen trocken 2018

96–99
/100

-- Elias Schlichting: Der Unterschied zwischen Schönlebers und Schäfer-Fröhlichs Frühlingsplätzchen fällt tiefgreifend aus. Viel satter, dunkler, reifer, gegen Fröhlich fast üppig wirkend, was aber täuscht, denn wir bleiben ebenso fein, geradezu nobel in weißer Frucht, helle reintönige, bestechend-klare Rieslingfrucht, mit feiner Hefe unterlegt, zarter weißer Pfirsich ohne Üppigkeit, eine wunderschöne Nase, geradezu bezaubernd. Der Mundeintritt ist sanft und ultrapoliert, mit seidiger Säurestruktur, Melone, Birne und weiße Pampelmuse, alles ohne viel Gewicht, sondern mit viel Understatement, zarte Extraktsüße. Neben den atemberaubenden Fröhlich Weinen geradezu ein Ruhepol. Ausgesprochen fein! 96-99/100

Mein Winzer

Emrich Schönleber

Im Auf und Ab der Weingeschichte genossen die Steilhänge der Nahe Anfang des 19. Jahrhunderts schon einmal allerhöchstes Ansehen. Auch Johann Wolfgang von Goethe hielt das allgegenwärtige Lob in seinen Notizen fest: „Nun rühmte die Gesellschaft einen in ihrer Gegend wachsenden Wein, den ,Monzinger‘ genannt.“ [...]

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