Riesling Fuchs 2018

Schätzel

Riesling Fuchs 2018

95–97
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 95–97/100
Gerstl 18+/20
5
Weißwein
barrique
11,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2045
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut Schätzel, Oberdorfstraße 34, 55283 Nierstein, DEUTSCHLAND


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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Fuchs 2018

95–97
/100

Lobenberg: Bei dem Riesling Fuchs handelt es sich um ein einzelnes Gewann innerhalb der Großen Lage Hipping. Ein ganz kleines Stück mit den ältesten Reben, die Kai Schätzel als Naturwein ausgebaut hat. Der Wein hat wie das GG einen Alkoholgehalt von nur 11,5 Volumenprozent und einen pH-Wert von unter 3,0. Die Säure liegt bei knapp neun Gramm. Das sind für den sanften Jahrgang 2018 schon extreme Werte. Zu 100 Prozent spontan vergoren. Natürlich von Rotliegenden, eisenhaltiger Tonschiefer am Roten Hang. Alles biodynamische Handarbeit, teilweise Dichtpflanzung. Die Reben sind um die 40 Jahre alt. Die Ganztrauben werden mit den Füßen eingemaischt, dann bis zu eine Woche Maischestandzeit unter Trockeneis. Anschließend kommt der Most mit Dreck und Speck ins Stückfass und wird dort spontan vergoren. Dieser Naturwein hat nie Schwefel gesehen und liegt auch jetzt – im Mai 2020 – noch schwefelfrei auf der Hefe. Er wird auch bis zur Abfüllung im Spätsommer keinen Schwefel sehen. Dann geht er so stabil wie er ist in die Flasche. Der Verkauf startet dann ab September 2020. Das ist die bisherige Krönung aller Naturweine von Kai Schätzel. Die Nase widerspiegelt das lange Hefelager perfekt. Ein Wein wie ein Unikat von Peter Jakob Kühn. So sanft, so reich, so fließend. Seidig schon in der Nase. Nur ganz sanfte Limette, aber vorne ist eher Quitte. Feiner Augustapfel, helle gelbe Melone und etwas Birne. Auch ein bisschen Litschi und eine feine Würzigkeit wie von Thymian, mit einem Hauch Waldmeister. Auch ein bisschen weiße Johannisbeere. Der Mund ist typisch Sponti, der Mund ist typisch Naturwein. Ein bisschen Dysbalance, hohe Intensität und Frische, aber auch ein bisschen Schake und Phenolik. Etwas Bratapfel. Das ist ein sehr guter Naturwein, aber Naturweine sind auch durch die Schalen etwas uniform. Mein Tipp für den Winzer: Ja zu Naturwein aber kürzerer Schalenkontakt. In Anbetracht des hohen Preises würde ich eher dafür plädieren lieber das Original, das Hipping GG, zu nehmen. Es hat mich einfach mehr überzeugt. Dieser Naturwein ist sehr gut, aber mir einfach etwas zu schalig und phenolisch und damit verliert er einen Teil der aufregenden Spannung. Allerdings vom Winzer ganz sicher auch so gewollt. Naturwein eben. 95-97/100

Gerstl

Gerstl über:Riesling Fuchs 2018

18+
/20

-- Gerstl: Der duftet wie ein grosser, gereifter Riesling, Mineralität und florale Noten stehen im Zentrum, nur ganz dezent angetönt ist ein Hauch gelbe Frucht im Hintergrund, der Wein duftet mehr nach Terroir als nach der Traubensorte. Am Gaumen würde ich einen mindestens 10 Jahre alten Riesling vermuten, wenn man mir diesen Wein blind servieren würde. Das ist ein sehr eigenwilliger, aber grosser Wein, macht gewaltig Druck, ein irres Kraftbündel, genial schlank, rassig, schmackhaft, da ist Spannung drin und zweifellos auch Potenzial für ein langes Leben. Ich begegne diesem Wein zum ersten Mal, er lässt sich nicht so einfach in ein Schema pressen, aber mich begeistert er, das ist ein spannendes Erlebnis, aber auch viel Genuss, da ist eine nicht zu unterschätzende innere Grösse. Meine Einschätzung der Genussphase ist eher auf der vorsichtigen Seite, ich traue dem auch noch viel mehr zu. Wir probieren die Weine ja in unseren Büros in der Schweiz, ich habe den Wein ganz bewusst einfach mal so beschrieben, wie ich ihn empfinde, ohne Kai Schätzel zu fragen, wie er entstanden ist. Das ist somit wie eine Blindprobe, was ich sonst nur spasseshalber privat gerne mache. Wenn ich Verantwortung für einen Wein übernehme, wenn ich ihn für unsere Kundschaft beschreibe, mache ich das sonst nie. 18+/20

Mein Winzer

Schätzel

Kai Schätzel zählt aktuell sicher zur Liga der interessantesten Winzer Rheinhessens. Seit einigen Jahren beobachte ich nun die Weine. Dabei kristallisiert sich mit jedem Jahrgang nach einer experimentellen Anfangszeit ein klarer Stil heraus. Kai Schätzel hat mittlerweile seinen eigenen Stil gefunden und weiß genau was er will. [...]

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