Riesling Forster Pechstein Großes Gewächs trocken 2021

Bürklin Wolf

Riesling Forster Pechstein Großes Gewächs trocken 2021

Weinclub

BIO

Limitiert

Holzkiste

frische Säure
mineralisch
unkonventionell
100
100
2
Riesling 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2029–2061
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 100/100
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Forster Pechstein Großes Gewächs trocken 2021

100
/100

Lobenberg: Hier im Pechstein sind wir jetzt auf vulkanischen Böden, auf Basalt. Hier gehen wir zur Explosionskraft. Man hält die Nase ins Glas dieses 2021er Pechsteins und wird direkt weggepustet. Wie ein Vulkanausbruch überschlägt sich die Nase mit feuersteinigen, graphitigen und vulkanischen Aromen. Eine intensive Duftwolke, die aktuell überhaupt keine Frucht neben sich zulässt. Rauchig, dicht, geheimnisvoll. Die Nase des Pechstein ist super strukturiert, aber so explosiv, wild, steinig, unglaublich komplex. Immer neue Facetten werden freigelegt, man kann gar nicht aufhören zu riechen. Feine Reduktion in der Nase, rauchig, glockenklar, kühl, es gibt hier quasi überhaupt keine Frucht momentan. Die Steinigkeit dominiert komplett. Ganz gerade, ganz puristisch, extrem straff und mit intensiver Säurevibration. Trotz seiner Intensität und mineralischen Wucht ist der Wein verblüffend fein und geschliffen. Der 2021er Pechstein ist ein absoluter Blockbuster. Kein Zucker, keine Frucht und doch ist er ultrapräzise geschmeidig in seiner Steintextur. Er zeigt zwar eine ganz reife, immense Säure und auch Druck. Aber dieser Druck ist fein bleibend. Die Präsenz ist einfach da. Stein eingebettet in Seide. Wild, hoch komplex – und riesengroß. Einer der faszinierendsten Rieslinge, die ich in den letzten Jahren aus dem Fass probiert habe. Alle Regler nach rechts, das ist Vulkanstein-Riesling vom Allerfeinsten. 100/100

Mein Winzer

Bürklin Wolf

Bürklin Wolf greift auf eine Historie zurück, die bis ins Jahr 1597 geht. Doch den Status als Primus inter pares verdankt es besonders Bettina Bürklin-von Guradze, die das Weingut seit 1992 leitet.