Bürklin Wolf

Forster Pechstein Riesling G.C. Großes Gewächs trocken 2017

BIO

99–100
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2043
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 99–100/100
Elias Schlichting: 97–100/100
Falstaff: 96–98/100
Suckling: 96/100
6
Deutschland, Pfalz
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Forster Pechstein Riesling G.C. Großes Gewächs trocken 2017

99–100
/100

Lobenberg: Hier im Pechstein sind wir jetzt auf vulkanischen Böden, auf Basalt. Hier gehen wir zur Kraft. Die Nase des Pechstein ist super strukturiert. Tolle Mineralik, harter Stein, Feuerstein. Die Steinigkeit dominiert komplett. Dazu ein bisschen Sponti Nase. Ganz gerade, ganz puristisch. Aber keinerlei Exotik, nur Wein aus Weintrauben mit ein bisschen Bratapfel, Zitronengras, Ceylon-Tee und Walnuss. Ich bin erstaunt wie fast zart der Wein kommt. Er zeigt zwar eine ganz reife, immense Säure und auch Druck. Aber dieser Druck ist feinbleibend. Die Präsenz ist einfach da. Der Wein ist so intensiv, präzise, präsent. Aber trotz seines Drucks ultrafein. Auch die Steinigkeit, der Feuerstein, nichts kracht, alles ist fein verwoben. Das ist schon ziemlich schicker Stoff aus einer der kraftvollsten Lagen. Stein eingebettet in Seide. Erhaben und groß. Durch die Neupflanzungen im Pechstein wird es leider einige Jahre sehr geringe Mengen im Handel geben. 99-100/100

97–100
/100

Elias Schlichting über: Forster Pechstein Riesling G.C. Großes Gewächs trocken

-- Elias Schlichting: Gelbwürzige Nase, leicht reduktiv, wirkt hell und leicht rauchig, eher karg in der Nase. Der Mundeintritt ist fast brachial, einschneidende Säurestruktur, fester phenolischer Griff im Kern, der bis in den Nachhal anhält, feine Mischung aus weißer und gelber Frucht, immens dicht und tief, aber wie zugenagelt momentan, straff und sehnig, gibt kaum etwas preis aktuell, leicht rauchig-würzig, feuersteinig, vibrierende Minralik auf der Zunge, feinsalzig, sehr bissig. Extreme Weine von Bürklin aus 2017, ich mag das sehr, aber Nicht-Freaks kann man das jung kaum vorsetzten, dafür wird es in ein paar Jahrzehnten sicher monumental groß sein. Voll auf Potenzial gebaut. 97-100/100

96–98
/100

Falstaff über: Forster Pechstein Riesling G.C. Großes Gewächs trocken

-- Falstaff: Fassmuster. Blumig und erstaunlich offen im Duft mit Tuff-Noten. Am Gaumen so, wie man jungen Pechstein erwartet: spannungsreich, still, hohe Verdichtung, salzig-mineralisch, straight und packend, mit Punch und knackiger Dichte. Fest und nachgerade bockelhart, aber eben nicht karg oder kratzig. 96-98/100

Mein Winzer

Bürklin Wolf

Bürklin Wolf greift auf eine Historie zurück, die bis ins Jahr 1597 geht. Doch den Status als Primus inter pares verdankt es besonders Bettina Bürklin-von Guradze, die das Weingut seit 1992 leitet.