Riesling Escherndorf Am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs trocken 2018

Horst Sauer

Riesling Escherndorf Am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs trocken 2018

100
100
9
mineralisch, frische Säure
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100/100
Elias Schlichting 94–96/100
Pirmin Bilger 20/20
5
Weißwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2046
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Franken
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Horst Sauer, Bocksbeutelstraße 14, 97332 Escherndorf, DEUTSCHLAND


  • 27,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Escherndorf Am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs trocken 2018

100
/100

Lobenberg: Der Wein ist wie immer durchgegoren auf circa 2.8 Gramm Restzucker bei einer Säure von 7.8 Gramm und 13% Alkohol. Der Wein wird zu 100% im Edelstahl ausgebaut, er bleibt lange auf der Hefe, daher bekommt er seine Cremigkeit. Die Nase zeigt erstaunlicherweise die selbe Kumquatnote, wie bereits alle anderen Riesling von Horst Sauer dieses Jahr, auch Eukalyptus, viel süße Minze, blütenduftig, Vergissmeinnicht, Rosenblätter, erst dann ganz langsam süße Orangenschale, satte, gelbe Melone, reifer Apfel. Die Nase ist gar nicht so sehr auf Zitrus laufend wie von einem Riesling erwartet, sondern erhaben, groß und dicht, sehr reif und dennoch nicht süß und fett. Die Trauben wurden komplett unentblättert hängengelassen bis zur frühen Lese, Sauers haben schon in der ersten Septemberwoche angefangen zu lesen, das war der früheste Lesezeitpunkt an den sich Horst Sauer erinnern kann. Aber der Austrieb war auch dementsprechend früh. Während wir den 2018er probieren sagt er uns, dass der Austrieb in 2019 gerade nochmal 8 Tage früher als 2018 passiert ist, da sind wir mal gespannt. Der Wein wird auf den niedrigen Restzucker komplett spontanvergoren. Das funktioniert nur so gut, weil Horst Sauer in seinen Steillagen eine Tröpfchenbewässerung einsetzt und im Trockenjahr 2018 etwa 50 Liter Wasser pro Stock geben konnte. So hat er am Ende genug Nährstoffe im Most um ganz sauber durchzugären. Der Mund hat Größe, er hat keine bissige Zitrusfrucht, er ist nicht aggressiv, einfach nur erhaben und großrahmig, man denkt schon ein wenig an die Pfalz. Aber nicht in der Üppigkeit, sondern in der Erhabenheit, fast wie ein Riesling vom Muschelkalk. Blind hätte ich den nie nach Franken gesteckt, weil er erhabener und großrahmiger ist, als die GGs hier sonst sind. Wir sind nicht so stramm in der Zitrusfrucht, eher mit delikater, reifer, gelber Frucht, Nektarine, reifer Apfel, Melone, Minze, tolle Saftigkeit, salzig unterlegte Säurespur, in Zucker und Salz eingelegte Limettenschalen. Der Wein hat einen enormen Durchzug in dieser Eleganz, das ist so eine Art Idig aus Franken. Horst Sauer hat 2018 eine extrem erfolgreiche Kollektion aufgestellt, das ist wirklich grandios, neben dem Silvaner GG ist das hier der zweite ganz große Wein aus diesem Jahr. 100/100

Elias Schlichting

Elias Schlichting über:Riesling Escherndorf Am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs trocken 2018

94–96
/100

-- Elias Schlichting: Sehr fruchtig-frische, fast tänzelnde Nase, Apfel und Birne in der knackig-grünen Variante. Genauso spannungsgeladen wie Fürst, aber noch etwas mehr im Saft und auf der Frucht. Im Mund kommen reife Agrumen hinzu, ein Touch Melone hintenraus, bestechende Klarheit und Präzision, wie auch schon beim Silvaner. Sehr geradlinig herausgearbeitete Aromatik, kristallklar, fruchtbetont, immens saftig, will man direkt austrinken. 94-96/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Riesling Escherndorf Am Lumpen 1655 VDP Großes Gewächs trocken 2018

20
/20

-- Pirmin Bilger: Dieser Duft ist eine Symphonie wie sie die Natur nicht schöner machen könnte. Himmlische zitrische Frucht trifft auf einen Hauch Ananas und Mirabelle. Dazu kommt diese leicht minzige Frische und zarte Würze, welche zusammen mit den blumigen Avoncen die Komplexität dieses Weines vervollständigen. Ich meine sogar einen Hauch von zarten Honignoten erhaschen zu können. Vordergründig bleibt aber dieser tiefgründig mineralische frische Eindruck. Zum Auftakt zeigt er am Gaumen eine unglaubliche Dichte mit rassigem Schmelz. Die starke Säurestruktur bringt die knackige Firsche, welche explosiv ihren Charme ausbreitet. Es ist ein kleines Spektakel, welches sicher hier am Gaumen abspielt, eine Fülle in dieser Klarheit und Reinheit, wie es perfekter nicht sein könnte. Ein mineralischen Finale der Sonderklasse mit atemberaubender Länge. Das ist wahrlich ein grosses Gewächs. 20/20

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Horst Sauer

Horst Sauer und seine Tochter Sandra bearbeiten zusammen über 18 Hektar der besten Weinberge Frankens. Als Horst Sauer den Betrieb, der bereits vom Urgroßvater gegründet wurde, vom Vater übernahm, waren es gerade 2,5 Hektar ohne Selbstvermarktung. [...]

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