Riesling Dellchen Großes Gewächs  trocken 2019

Dönnhoff

Riesling Dellchen Großes Gewächs trocken 2019

100+
100
9
mineralisch, frische Säure, exotisch & aromatisch
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100+/100
Gerstl 20/20
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2050
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Dönnhoff, Bahnhofstr. 11, 55585 Oberhausen an der Nahe, DEUTSCHLAND


  • 45,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Dellchen Großes Gewächs trocken 2019

100+
/100

Lobenberg: 2019 begann mit einem frühen Austrieb, dann eine lange kühle Periode bis zur Blüte, der Sommer hatte einige sehr frühe Juni-Hitzespitzen, war insgesamt sehr warm und trocken. In einigen Lagen gab es Sonnenbrand aber kein Trockenstress. Diese Beeren sind einfach vertrocknet und herausgefallen, somit war das eine natürliche Ertragsreduzierung. Der Rest wurde dann händisch heraus sortiert bei der Lese, das war neben etwas Fäulnis eine extreme Selektionsarbeit, die dieses Jahr geleistet werden musste. Wer eine extreme Selektion vornahm, bekam 2019 herausragende Traubenqualitäten. Die Lese dauerte vier Wochen, von Anfang September bei bestem Wetter mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Dann drehte das Wetter und es gab immer wieder Regenschauer, es musste extrem schnell und lang durchgearbeitet werden, um die Trauben trocken hereinzuholen. Die GGs wurden alle in den ersten beiden Oktoberwochen gelesen, circa eine Woche später als 2018. Die Alkoholgrade sind moderat und im Schnitt circa ein halbes Grad geringer als 2018, 11,5% bis maximal 12,5%, die GGs zum Teil bis 13%. Durch die sehr kalten Nächte im Herbst hat sich eine brillante Fruchtsäure erhalten, die dem Jahrgang diese einmalige energetische Frische verleiht. Kellerwirtschaftlich war das laut Cornelius ein extrem einfaches Jahr, weil die Trauben perfekte Mostgewicht-Mostsäure-Verhältnisse mitbrachten, keine Ansäuerung und keine Anreicherung war hier nötig, alles passte. Die Erntemenge liegt circa 10-15% unterhalb der durchschnittlichen Normalmenge, also deutlich tiefer als 2018. Einen derartigen Spagat wie im Jahr 2019 zwischen den eigentlichen Gegensätzen hoher Fruchtreife und zugleich perfekten natürlichen Säuren gab es so noch nie in der Geschichte sagt Cornelius Dönnhoff. 2010 trifft auf 2018. Diese Mischung ist total einzigartig und macht den Jahrgang auch sehr langlebig, obwohl er sich auch jung schon genial probieren lässt.  Das Dellchen steht auf grauem Schiefer mit Porphyr. Also auf ganz hartem Gestein. Eine große Mulde (Dellchen) mit Terrassen- und Amphitheater-Charakter. Durch die Erosion liegt circa drei Meter Verwitterungsschiefer mit einer felsigen, dunkelsandigen, krümeligen Schicht über Porphyrgestein. Deshalb ist das Dellchen insgesamt etwas fetter und exotischer als die meisten anderen GGs bei Dönnhoff. Schiefer und Vulkan zusammen in einem Weinberg ist auch schon sehr spannend. Das erklärt zum Teil auch die Expressivität, die Multikomplexität und die Fruchtigkeit im Dellchen. Zusammen mit dieser sehr warmen Exposition. All das spricht für die Exotik im Dellchen. Die Nase ist trotz der 2019er Frische so unverkennbar das Dellchen. Das ist der Terroir-typischste Wein, zusammen mit dem Felsenberg, weil sie beide so eindeutig sind. Sie sind nicht so multikomplex wie der Mühlenberg oder wie die Hermannshöhle, sondern eindeutig ihrem Terroir geschuldet. Das Dellchen zeigt als einziger Wein bei Dönnhoff diese wunderschöne pikante Maracuja. Ein Hauch Ananas, etwas Jasmin. Aber auch Porphyrgestein, also steinige Mineralität. Dann die süße, rötliche Frucht aus dem Vulkangestein. Das Ganze toll verwoben mit Mango, mit süßer gelber Melone, ein Hauch pfeffrige Papaya. Etwas Williams Birne und etwas Zitronengras um das Ganze mittig zu konzentrieren. Im Mund dann eine Art von luxuriöser, exotischer Perfektion, 1001 Nacht. Eine Perfektion, die genauso extrem ist wie die Perfektion des Morstein von Wittmann in Rheinhessen, nur völlig anders. Dieses Zusammenspiel von dieser enormen Frische, von dieser grandios frischen Frucht mit einer tollen Säure, die aber nie spitz ist, sondern schmelzig. Die süßsaure kandierte Frucht in der exotischen Maracuja-Ananas-Mango-Mischung läuft in immense Mineralität. Stein und Salz am Ende. Die Bandbreite, der Oszillograph – das ist einfach immens. Der Wein zeigt alle möglichen Extreme: Von der totalen Frische eines Jahrgangs 2010 bis zum Liebreiz des saftigen 2018. Das ist wirklich eine multiple Persönlichkeit. Dieses Dellchen spiegelt den Jahrgang 2019 perfekt wider, weil die Bandbreite so hoch ist. Man sollte sich nicht zu tief einlesen, denn das Dellchen ist nur sehr begrenzt verfügbar. Aber das ist richtig, richtig großer Stoff. 100+/100

Gerstl

Gerstl über:Riesling Dellchen Großes Gewächs trocken 2019

20
/20

-- Gerstl: Wie ein Blitz durchfährt mich dieser Duft mit seiner zitrischen Intensität. Frische vermischt sich mit einer delikaten gelbfruchtigen Aromatik nach Zitrone, Stachelbeeren und einem Hauch Ananas. Das Schieferterroir mit vulkanischem Untergrund hinterläss hier ganz klar seine mineralischen Spuren. Dazu kommen noble Kräuter und zarte florale Aromen. Ein Duft wie aus tausend und einer Nacht. Der Wein zieht mich voll und ganz in seinen Bann und fesselt meine Sinne. Mein Gaumen ist schon lange auf pure Mineralität eingestellt und wird nicht enttäuscht. Was für eine Wucht am Gaumen - zusammen mit dieser intensiven und delikaten Säure. Das wie eine Gaumenexplosion geprägt aus Frische und Terroir. Nur ganz fein und zart, aber nicht minder delikat, begleitet ein feines Fruchtaroma dieses sinnlich würzige Mineralikerlebnis. Dieses Dellchen haut mich echt vom Hocker. 20/20

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Dönnhoff

Helmut Dönnhoff gehört völlig ohne Zweifel zu den fünf besten Weißwein-Erzeugern des Erdballs. Die Nahe wurde lange unterschätzt, aber was Dönnhoff hier von seinen erstklassigen Terroirs holt, ist inzwischen extrem gesucht. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt klar im Weinberg. [...]

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