Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs trocken 2018

Rudolf Fürst

Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs trocken 2018

100
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100/100
Pirmin Bilger 20/20
Elias Schlichting 95–97+/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019 – 2053
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Franken
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Weingut Rudolf Fürst, Hohenlindenweg 46, 63927 Bürgerstadt, DEUTSCHLAND


  • 38,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs trocken 2018

100
/100

Lobenberg: Natürlich steht auch der Centgrafenberg im Bürgstadter Berg – ist also umgeben von der Ersten Lage. Früher war alles Centgrafenberg. Der Wein wächst komplett auf Buntsandstein mit Eisenanteil. Das macht die Würze dieser Weine aus. Genau wie die Erste Lage als Ganztraube sofort gequetscht und abgepresst, keine Standzeiten. Vergärung erfolgt spontan. Familie Fürst hat hier im Centgrafenberg gerade einmal 3 Hektar Riesling, alles in Großer Lage und alles in einer Qualität, dass es GG werden könnte, doch man gönnt sich den Luxus nur die Trauben des ältesten Rebbestandes ins GG zu geben, der Rest geht in den Pur Mineral und die Erste Lage. 2018 wurde schon recht früh in der zweiten Septemberwoche gelesen, aber dennoch ist alles reif, gutes Weinbergsmanagement, biologische Bearbeitung ohne Zertifizierung. Es wurde überhaupt nicht Entblättert, um die Beeren zu schützen und trotzdem gab es keine Botrytis, keinerlei Beeinflussung durch Krankheiten, einfach nur schöne, europäische Frucht. Der Wein liegt zur Probe im April noch auf der vollen Hefe. Dementsprechend ist er noch leicht reduktiv. Reifer Augustapfel in der Nase, Birne, Quitte, Melone, alles reif und fein, dazu weiße Blüten, ein bisschen Minze und Lakritze, Mirabelle. Eine wunderschöne, aber sehr geschlossene und geradeauslaufende Nase. Im Mund ein Druck aus heller Frucht, weißer Weinbergspfirsich, Renekloden, viel, viel Power, weißer Pfeffer, fast ein wenig Schärfe im enorm druckvollen, salzbeladenen Mund, feine helle Mineralik, eine geniale Frische dazu, mit 8 Gramm Säure geerntet. Und diese Komplexität aus weißer und gelber Frucht macht diesen Wein aus, das ist multikomplex, frisch und dennoch sehr reif. Der Wein hat eine Fülle und Rasse wie ein Wein von der Nahe, er ist komplett spontanvergoren und wenn wir den Wein von einem unserer Topwinzer an der Nahe vorgesetzt bekommen hätten, hätte ich es durchaus geglaubt. Er hat aber auch einen kleinen Touch Rheingau, aber eine Power wie sie nur wenige Winzer im Rheingau erreichen. Rassig, steinig, mit feinem Gripp aus der Phenolik, leichter Hefereduktion und feinem mineralischem Spiel, helle Steinigkeit, saftige Frucht, Tabak, viel Druck, große salzige Länge. Einer der großen Rieslinge des Jahres. 100/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs trocken 2018

20
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-- Pirmin Bilger: Gegenüber dem Bürgstadter zeigt der Centgrafenberg leicht grünliche Refelxe und hat auch eine ganz andere Aromatik, welche man einfach nur als zauberhaft bezeichnen kann. Irgendwie würzig, dann wieder mineralisch oder doch zart fruchtig? Ein komplexes Spiel der Aromen, welches sinnlicher nicht sein könnte. Aprikose, Mirabelle, Zitrone und etwas Pfirsich. Dazu kommt ein Hauch Grüntee und Pfefferminze. Alles wirkt unglaublich frisch und nobel elegant. Was für eine Wucht am Gaumen - der kommt mit einem wahnsinnigen Druck daher. Explosive Frische, Mineralität und zitrische Frucht am - geprägt von einer idealen Säurestruktur und feinsten Gerbstoffen. Die Intensität der Elemente in ihrem Zusammenspiel ist einfach atemberaubend und doch, der Wein ist geprägt von unendlicher Raffinesse. Ein Wein welcher zwei Persönlichkeiten in sich vereint - der wilde Kerl und die Baletttänzerin. Der enorme Aufwand, welchen man in die grossen Gewächse investiert hat sich mehr als nur ausbezahlt und zeigt sich im Centgrafenberg auf beeindruckende Art und Weise. 20/20

Elias Schlichting

Elias Schlichting über:Riesling Centgrafenberg Großes Gewächs trocken 2018

95–97+
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-- Elias Schlichting: Noch leicht verhaltene Nase, hell und reintönig, grüner Apfel, feine Zitruszesten, viel Limettenfrische, athletisch und schlank. Elektrisierede Spannung in der Nase, die sich dann am Gaumen entfaltet. Immens rassige Säure, aber fein und reif, viel Zitrusfrucht, saftig, geschliffen, schnörkellos elegant im Geradeauslauf. Leichtfüssig und erfrischend, grandios. 95-97+/100

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Rudolf Fürst

Franken ist Frankreich nicht nur phonetisch ganz nahe. Wer behauptet, dass exzellenter Pinot Noir, also Spätburgunder nur aus dem in Frankreich gelegenen Burgund stammt, hat mindestens die letzte Dekade verschlafen. [...]

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