Katharina Wechsler

Riesling Benn trocken 2019

mineralisch
frische Säure
92
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2031
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 92/100
Suckling: 95/100
Falstaff: 92/100
6
Deutschland, Rheinhessen
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Benn trocken 2019

92
/100

Lobenberg: Der Benn steht auf Lösslehmboden. Alte Reben, auf Grund des Bodens etwas schwerer und üppiger. Eine 6,5 Hektar etwas höhere Lage, was man im Rheinhessen aber relativieren muss, da es in der Weinregion bis auf die Rheinfront keine richtigen Hoch- und Steillagen gibt. Das Kirchspiel und Morstein u.ä. liegen natürlich höher. Anders als das Kirchspiel sind wir hier in der Nase doch etwas runder und gefälliger, weniger zart und verführerisch sondern eher schiebend, dicht, einnehmend, echt kraftvoll. Europäische Frucht, satte Apfelnoten, Boskoop, reife Quitte, Melone und warm. Der Wein ist am Ende aber trotz des schweren Bodens auch pikant. Schöner Druck im Mund, Rundheit und trotzdem sehr guter Grip. Die Säure passt perfekt dazu und balanciert diese etwas erdigeren, eher apfeligen und dichteren Töne gut aus. Wahrscheinlich wird der Benn für viele Konsumenten der leckerere und trinkbarere Wein sein, weil er eben etwas dichter, milder und weniger herausfordernd ist. 92/100

92
/100

Falstaff über: Riesling Benn trocken

-- Falstaff: Gehaltvoll, strukturiert, mineralisch, tief, feinwürzig in der Nase. Kräuterwiese mit gelben Blüten, roter Apfel, Kamille. Am Gaumen klares Volumen, zart konzentrietre Frucht, Saft, fließend, dezente Schärfe. Zitrusfrucht, mineralischer Grip und saftige Säure mit zentriertem Finish. 92/100

Suckling über: Riesling Benn trocken

-- Suckling : Cool, firm and highly structured, this is a very serious dry riesling with citrusy-mineral acidity giving the long finish great drive, but also a certain lightness of touch. Fascinating, smoky aftertaste. Drink or hold. 95/100

Mein Winzer

Katharina Wechsler

Erst 2010 beschloss Katharina Wechsler ihre Karriere in der Berliner Medienwelt aufzugeben. Zurück zur Scholle auf den elterlichen Hof, in die Heimat Westhofen. Und alles selbst machen, malochen sieben Tage die Woche, nur der Vater hilft mit.

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