Peter Lauer

Riesling Ayler Kupp Faß 18 Großes Gewächs trocken 2020

voll & rund
mineralisch
exotisch & aromatisch
95–96
100
2
Riesling 100%
5
weiß
12,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2047
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95–96/100
Suckling: 95/100
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Riesling Ayler Kupp Faß 18 Großes Gewächs trocken 2020

95–96
/100

Lobenberg: Die Ayler Kupp ist als sehr exponierter und eindrucksvoller Weinberg aus den meisten Parzellen ein Garant für druckvolle, expressive Weine. Mit 70 Prozent Steigung ist die Kupp das steilste und wärmste Stück des Ayler Hangs. In den 1950er Jahren hatte Großvater Peter Lauer die Filetparzellen in der Kupp erwerben können und pflanzte die mittlerweile weit über 60 Jahre alten Reben an. Fruchtintensive Nase mit Passionsfrucht, reifer Nektarine, Mandarine und gelber Melone, expressiv und exotisch, was für eine köstliche Nase. Der Gesteinsausdruck tritt ob der intensiven Frucht der Kupp aktuell in den Hintergrund, wird erst mit zunehmender Reife hervorkommen. Der Wein schmilzt mit delikater gelber Frucht auf der Zunge, Mangopüree, Brioche, gelbe Birne, reich und anschmiegsam, dann von dieser ganz feinen Salzigkeit im Finale pikant abgerundet. Sicher nicht ganz den Druck der Kupp 2017 zeigend, aber die Harmonie und die alles einnehmende Frucht sind schon ein Hammer dieses Jahr. So lecker und hedonistisch, man kann diese 2020er Kupp schon im jungen Stadium einfach so mit großem Genuss austrinken. Das ist auch eine Qualität – und vielleicht sogar die wichtigste überhaupt. 95-96/100

95
/100

Suckling über: Riesling Ayler Kupp Faß 18 Großes Gewächs trocken

-- Suckling: Complex nose of wet ferns, wild berries and smoke. As cool and still as it is deep in the woods, this concentrated, tightly wound wine is just beginning to open up. Very classic, stony finish with noble austerity. Drinkable now, but best from 2023. Screw cap. 95/100

Mein Winzer

Peter Lauer

Ein junger VDP-Winzer. Das Weingut liegt in Ayl, hat sieben bis acht Hektar und wird in fünfter Generation von Florian Lauer bewirtschaftet. Das Weingut arbeitet biologisch-organisch, ist aber nicht zertifiziert und folgt auch nicht allen Richtlinien, da der Winzer Kupfer ablehnt.