Riesling Alte Reben Spätlese trocken 2017

Schloss Saarstein

Riesling Alte Reben Spätlese trocken 2017

96–97+
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 96–97+/100
Gerstl 19/20
5
Weißwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2042
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Schloß Saarstein, Saarsteinstr., 54455 Serrig, DEUTSCHLAND


  • 18,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Riesling Alte Reben Spätlese trocken 2017

96–97+
/100

Lobenberg: Diese Reben sind 1943 gepflanzt worden in den besten Lagen des Großen Gewächses Schloss Saarsteiner. Es gibt wegen jährlicher Verrieselung immer nur sehr kleine Beeren und einen winzigen Ertrag. Ganzdtraubeneinmaischung, einige Stunden Maischestandzeit, Abpressen, Vergärung spontan mit Naturhefe in Edelstahl. Der Wein verbleibt dort auf der Hefe bis zur Füllung. Alte Reben bedeutet, dass die Reben weit über 70 Jahre alt sind. Die Reben sind sämtlich wurzelecht. Eine Auslese aus diesem uralten Weinberg mit dem Lagennamen Schloss Saarsteiner, eine Kuriosität und ein Alleinstellungsmerkmal. Eine spezielle Auslese mit reifen, goldgelben Trauben aus dem Rebberg daneben bildet dann seit 2016 das Große Gewächs. Das ist im Grune aber schon der gleiche Weinberg, in dem sowohl der hervorragende QbA steht, aber auch der trockene Kabinett. Und wenn man als 2017 diese Weine in Reihe probiert stellt man fest, dass der trockene Kabinett der Zarteste ist, und diese Alte Reben im Grunde die Turboversion des Gutsweins sind. Da kommt so viel satte, gelbe Frucht in die Nase. Mit famosen Orangenzesten. Ganz viel Druck und extrem viel Schiefergestein. Nichts Petroliges, nichts Oxidatives. Aber viel Druck geradeaus. So eine hohe Intensität an Saar Riesling. Der Mund ist eine Explosion, so wie es 2016 auch schon war. Nur das 2017 von der Frucht wärmer und reicher ist. Die höhere Säure fängt das auf. Auf jeden Fall extreme Spannung aufbauend im Mund. Zwischen dieser schiefrigen Salzigkeit, die ins Unendliche geht und dann gleichzeitig diese schöne, reife Frucht mit guter alkoholischer Stütze und leichter Süße dahinter. Der Wein ist nicht ganz so stylisch, so hintergründig schlemisch wie der 2016er. Etwas lauter und direkter und wie 2011 etwas reicher in der Frucht. Was ihm durchaus gut bekommt. Ich bewerte ihn einen Punkt unter dem wirklich abgehobenen, verträumten, eleganten 2016er. Aber im Grunde ist er gleichwertig. Er hat nur einen anderen Charakter. Das ist auf jeden Fall superb für diesen Preis. Ein grandioser Riesling. 96-97+/100

Gerstl

Gerstl über:Riesling Alte Reben Spätlese trocken 2017

19
/20

-- Gerstl: Der Duft ist traumhaft mineralisch, viel zarter als beim QbA, ganz fein in der Frucht. Auch am Gaumen ist der eher auf der zarten, filigranen Seite, feine Rasse, edle Extraktsüsse, das ist ein feiner Kerl, sehr edel, zartschmelzend, saftig, erfrischend, herrlich. Aber er hat auch seine wilde Seite, irre rassige Säure, ein unglaubliches Energiebündel, der Wein hat schon Klasse. Das ist immer noch der gleiche Rebberg, den Christian Ebert eigentlich schon lange roden wollte, weil er in gewissen Jahren extrem geringe Erträge brachte. Aber plötzlich hatte er wieder etwas bessere Erträge und dieses Jahr hat er dem Frost sogar besonders gut getrotzt, es gab sogar fast einen Normalertrag. So kann man hoffen, dass uns dieser schon fast legendäre Wein von Saarstein noch lange erhalten bleibt. 19/20

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Schloss Saarstein

Christian Eberts Schloss Saarstein liegt in einer der schönsten Landschaften der Saar, überaus malerisch. [...]

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