Pinot Noir 2018

Maximin Grünhaus

Pinot Noir 2018

94–95
100
2
Spätburgunder 100%
3
Lobenberg 94–95/100
5
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020–2032
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Maximin Grünhaus, Hauptstr. 1, 54318 Mertesdorf, DEUTSCHLAND


  • 35,00 €

Ab-Hof-Preis

Für deutsche Weine zahlen Sie bei uns genau den Preis, den Sie auch direkt vor Ort am Weingut bezahlen würden.

inkl. 16% MwSt., zzgl. Versandkosten

versandkostenfrei ab 150€ oder ab 12 Flaschen

lobenberg

Lobenberg über:Pinot Noir 2018

94–95
/100

Lobenberg: Komplett im Abtsberg gepflanzt, nach VDP aber noch nicht mit Lage zu benennen. Das wird aber noch kommen. Das Ganze hat 0,9 Hektar und wurde 2007 in einem Teil des Abtsberges gepflanzt wo die Böden tiefer sind und damit für den Riesling fast etwas zu reich. Es wurden vier verschiedene Klone verwendet. Zwei Burgunder-Klone aus Frankreich, ein Freiburger Klon und ein Geisenheimer Klon. 2010 kamen nochmals 0,3 Hektar an reinem Schieferboden hinzu. Die 0,7 Hektar sind blauer Devonschiefer mit Verwitterungsboden als Auflage. Deshalb ist dieser Teil eben nicht ganz so mineralisch, wie die später hinzukommenden 0,3 Hektar. Die Erträge liegen oft unter 30 hl/ha. Dieser Pinot Noir wird komplett im Barrique ausgebaut. 20-25% neues Holz, ansonsten Erst- und Zweitbelegungen. Der Wein wird überwiegend entrappt, ein kleiner Teil Ganztrauben wird hier mitvergoren, alles Spontangärung. Die Trauben wurden selektiv sehr früh gelesen, nur top gesundes Lesegut wurde verarbeitet. Die Nase ist total fein und kirschig aber dennoch mit einer ausgesprochenen Dichte aufwartend. Nie würde man das an der Ruwer verorten, vielleicht noch nicht mal in Deutschland. Im Grunde genommen ist der Wein sehr burgundisch angehaucht, mit dieser transparenten Kirschnase, schwarze und rote Kirsche, Amarena, steinige Würze, Kräuter und Rauch. Diese Feinheit bei gleichzeitigem Volumen und der Konzentration ist schon beeindruckend, etwas Eichenwürze dazu. Das passt alles sehr gut zusammen und ergibt wie gesagt eher das Bild eines französischen Pinot Noirs als das eines deutschen Spätburgunders. Viel Schwarzkirsche, rote Kirsche, etwas Holunder, dunkelbeerig, mit feinster Würze unterlegt, filigran und kraftvoll zugleich mit konzentriertem Fruchtkern in der Mitte und festem Tanninpolster im ausgesprochen geschliffenen Finish. Sehr frisch, minzig, kühl und dicht schiebt der Pinot Noir unweigerlich aus seiner inneren Kraft heraus. Ein großartiger Wein und ein klares Versprechen, dass hier einer der großen Pinot Noirs Deutschlands entstehen kann, wenn die Reben das entsprechende Alter erreicht haben. Denn bereits jetzt ist das ein prachtvoller Wein in feinster burgundischer Ausrichtung, tolle Säure, immens elegant, super Stoff. 94-95/100

Mein Winzer

Maximin Grünhaus

Maximin Grünhaus. Allein der Name lässt das Herz der Moselliebhaber höher schlagen. Das von Schubert’sche Schlosskellerei zählt zu den traditionsreichsten Weingütern der Region. [...]

Zum Winzer
  • 35,00 €

inkl. 16% MwSt.,
zzgl. Versandkosten

, 46,67 €/l

Diesen Wein weiterempfehlen

Ähnliche Produkte